“Die Endkolonisierung war eine Katastrophe”

“Schaut man auf den Nahen Osten, auf Teile Afrikas und auch Asiens, dann wünscht man sich die Kolonialherren zurück. In ihrer Zeit mag es Korruption gegeben haben, aber auch religiöse Toleranz. (hier) “

5 comments

  1. caruso

    Man müßte wissen, wie die Lage v o r der Kolonisierung in den kolonisierten Gebieten war,
    um es realistisch beurteilen zu können, ob die Kolonisierung oder die Dekolonisierung das größere Übel für die kolonisierten Völker war. Nur die Folgen der Dekolonisierung anzuschauen greift m.E. zu kurz.
    lg
    caruso

  2. Falke

    König Faisal von Ägypten? Keineswegs, er war König von Syrien und dem Irak. König von Ägypten bis 1952 war Faruk. Wenn ale Angaben des Autors so präzise sind, ist wohl die Glaubwürdigkeit seines Artikels eher überschaubar.

  3. Thomas Holzer

    Nichtsdestotrotz: der letzte Satz dieses Beitrages bringt es auf den Punkt; wird aber von den Gutmenschen negiert werden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    Es wurden weder Afrikaner, noch Araber, noch Asiaten und/oder indigene Amerikaner von den Europäern daran gehindert, Schiffe zu bauen, die Welt zu entdecken, zu “erobern”, und/oder Dampfmaschinen, Webstühle, Eisenbahnen und was sonst auch immer zu erfinden!

  4. astuga

    Sei es wie es sei.
    Ein Volk (Nation, Kultur etc.) hat auch das Recht im selbstverursachten Chaos zu leben.
    Mit dem Hinweis auf Gewalt müsste man auch weite Teile Europas unter Kuratel stellen.

    Wichtiger ist sich abseits von Idealisierungen klar zu machen, dass es auch vor dem europ. Kolonialismus in diesen Regionen kein Paradies gab.
    Azteken und Inkas waren brutale Imperien die andere Völker ausbeuteten und falls notwendig auslöschten, nicht anders als die Spanier.
    Aber nur letztere werden außerhalb ihrer Epoche und Kultur abgeurteilt.
    Nach Nordafrika kamen die Europäer wiederum im Kampf gegen die isl. Piraterie.

    Zwei Aspekte die id Regel übersehen werden:
    Auch Europa war das Ziel von Kolonialismus (etwa dem osmanischen), und diese Befreiungskämpfe dauerten bis ins frühe 20. Jh.
    Zypern ist ja noch immer halb besetzt.
    Der andere Punkt, die erfolgreichsten Kolonialmächte sind bis heute Russland und China.
    Nur haben sie sich eben fast vollständig auf innerkontinentalen Kolonialismus beschränkt, und nicht auf Überseegebiete gesetzt (Ausnahme Russland ehemals mit Alaska).

  5. astuga

    Nachsatz.
    Und die Araber hängen ja nach wie vor ihrem Traum von einem muslimischen Imperium und islamischem Kalifat an.
    Weitestgehend unreflektiert und kritiklos.

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