Die Endlösung der Schuldenfrage?

Eine griechische Tageszeitung vergleicht heute auf ihrer Titelseite das neue Schulden-Abkommen besonders geschmackssicher mit “Auschwitz”. Hey, da macht es doch gleich viel mehr Spass, den Griechen ein paar Milliarden an neuen Krediten zu schenken.

9 comments

  1. FDominicus

    Tja hätten die Griechen lieber mal rechtzeitig Ihre Politiker auf die Inseln geschickt… Und vielleicht fragen wir mal die Griechen wo denn das ganze überwiesene Geld der EU gelandet ist.

  2. sokrates9

    F Domenicus@ Richtiges Statement! das Geld wurde nicht verbrannt! Die böhsen Banken haben Zinsen abgecasht, aber auch den Griechen an die 100 MRD Darlehen gegeben! was ist damit passiert?? 100 Mrd wurden auch von den griechischen Großkapital außer Landes gebracht! Das zu hinterfragen interessiert natürlich niemand, solange die brave EU wieder 80 Milliarden nachschießt!

  3. Rennziege

    Nur vermeintlich off topic. Aber weil die ganze Griechenkiste, nicht anders als der Niedergang der EU, ein nicht endendes Déjà-vu ist und die meisten Informationen aus der Twitterei der Teilnehmer an der jüngsten Sitzung der Eurogruppen-Zampanos bezogen wurden, verweise ich auf einen “Telegraph”-Artikel.
    Knuspriger Kernsatz: Arguing with Twitter hashtags is like urinating into a hurricane, and a particularly stupid and self-righteous hurricane at that.
    James Kirkup bringt die Misere auf den Punkt, britischer Humor inklusive:
    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/greece/11735990/No-the-Greek-agreement-is-not-a-coup-and-if-you-think-it-is-youre-an-idiot.html

  4. Der Bockerer

    Es zeigt sich einmal mehr: Der Euro bringt Frieden und Völkerverständigung nach Europa! 😉

  5. Thomas Holzer

    Egal
    Eine Kommission, eingesetzt von der Parlamentspräsidentin Konstantopoulou, hat schon festgestellt, daß die griechischen Schulden illegal sind und gegen die Menschenrechte verstoßen.
    Und der Herr Chondros hat soeben im ARD Brennpunkt bekannt, daß Syriza zustimmen, aber bei der Umsetzung nicht mitarbeiten werde………..

    Wir brauchen keine Kabarettisten mehr, wir haben Politikerdarsteller, so wie in Österreich!
    Die Realität verblasst dagegen 🙂

  6. Fragolin

    Da die Griechen immer so schön ihre Würde betonen: Würde Griechenland auf das eklige Geld der brutalen Geldgeber-Kapos verzichten, wäre es sofort frei. Im Gegensatz zu den Juden in Auschwitz gibt es für die Griechen in Europa einen ganz einfachen Ausweg.
    Über den Beigeschmack dieses Vergleiches sehen wir mal hinweg, immerhin toben sich putzigerweise gerade die mitregierenden Rechtsextremen in Athen mit Nazi-Schmutzkübeln aus. Das ist nur eine der wirklich witzigen Randnotizen in diesem Trauerspiel.
    Europa ist ein Friedensprojekt, das dadurch Frieden schafft, dass Deutschalnd gefälligst Mund zu halten und zu zahlen hat. Kaum wagt es Deutschland auch nur zu mucken, zeigen die “Partner” ihr wahres Gesicht und ihre wahre Denkweise: Deutschland hat keine Partner, sondern nur Feinde, deren Gnade es sich unterwürfigst zu erkaufen hat. Traurige Erkenntnis das.

  7. Fragolin

    @Thomas Holzer
    “…aber bei der Umsetzung nicht mitarbeiten…”
    Wer hat auch anderes erwartet? Seit Jahren wird irgendwas versprochen aber nichts gehalten, außer die Hand auf. Das ändert sich auch heute nicht, auch nicht morgen oder übermorgen.
    Griechenland wurde nicht “gerettet” sondern der unvermeidliche Bankrott um weitere 3 Jahre verschoben und Volksvermögen anderer Völker in dreistelliger Milliardenhöhe vernichtet.
    Es wird sich nichts ändern, gar nichts. Nicht die Bohne.

  8. Rennziege

    … und sobald das frische Geld geflossen ist, wird die wacklige Tspiras-Koalition zerbrechen, es wird wieder mal Neuwahlen geben, und die nächste Regierung wird den EU-Zampanos treuherzig erklären: “Die unwürdigen Auflagen haben wir nicht unterschrieben, also schminkt sie euch ab.”
    Und eine neue Schmierenkomödie nimmt ihren Lauf.

  9. Astuga

    Jetzt können sich die Griechen und die Muslime streiten, wer die neuen Juden sind.
    Aber vielleicht finden sich ja noch ein paar Deppen mit Holocaustneid.

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