Die Enteignung der Österreicher geht munter weiter

Die Inflationsrate ist auf zwei Prozent gesunken. Doch dieser Wert sagt wenig aus. Durch niedrige Zinsen und versteckte Steuererhöhungen werden die Österreicher enteignet. Eine Analyse der “Presse“.

20 comments

  1. Thomas Holzer

    Und solange die Enteignung so “schön” langsam und verdeckt erfolgt, wird es auch zu keinerlei nennenswertem Protest kommen. Abgesehen davon, sind ja unsere Politiker, zumindest bei der Masse der Wähler, ziemlich erfolgreich damit, für alles Übel die Banken, Spekulanten und die Wirtschaft verantwortlich zu machen

  2. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Die Finanzindustrie hat tatsächlich einen erheblichen Anteil an der heutigen Krise, das sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Schon einmal etwas von Teilreserve gehört ?

  3. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Die Eurokrise ist nur ein Nebenschauplatz der Krise, die wahren Ursachen liegen im Geldsystem, im Fiat- Geld – System :

  4. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Die stille Enteignung der Bürger findet vorrangig durch das Geldsystem statt.

  5. gms

    Kommissar Pjotr,

    Sie werden auch morgen noch wie ein vom Kernreaktor befeuerter Duracell-Hase ihre Parolen trommeln und damit ganz im Sinne ihrer heiß geliebten Dressurelite versuchen, den Leuten Sand ins Hirn zu schaufeln. Darauf ist Verlaß.
    Den einen oder anderen hier zufällig vorbeischneienden Leser werden Sie als rotzgrüner Rattenfänger damit gewiß auch beeindrucken können, ist Otto-Normaldenker doch mit entspechender propagandistischen Vorbelastung für jeden Unfug empfänglich — wobei speziell Ihr “Zentralismus = Segen” Bullshit definitv keine Ausnahme bildet.

    Hin und wieder wird ein guter Geist unter Ihre Zeilen ein “It’s the law, Stupid!” setzen, hin und wieder auch nur gelangweilt drüberscrollen und dabei ein schlechtes Gewissen haben, ist linke Idiotie doch nur deswegen erfolgreich, weil sie mit jenem krankhaftem Eifer gepaart ist, dem normale Menschen wenig entgegenbringen können.

  6. Thomas Holzer

    @gms
    aber bitte, nicht so hart 😉
    Immerhin dürfen wir diesem Herren zumindest stetes Bemühen konzedieren 🙂

  7. Rennziege

    @gms:
    @Thomas Holzer:
    Auch ich bitte um Contenance, Schonung und Mitleid, Gentlemen, was den Finanz- und Währungsexperten Christian Peter betrifft: Steht er doch auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Und die, herich (copyright by Schweijk und Tante Jolesch), gilt es mit aller Kraft und Opferbereitschaft zu erhalten.

  8. Christian Peter

    Gegen Ignoranz ist kein Kraut gewachsen. Parteigläubige werden den Worten Frank Schäfflers vielleicht mehr Glauben schenken.

  9. gms

    Thomas Holzer,

    Stetes Bemühen? Wofür reiteten denn Kommissar Pjotr? — Für Hörmanns “demokratisches Geld”, das von einer “demokratischen Zentralbank” aus dem Nichts geschaffen und nach politischen Maßstäben (“Grundversorgung!”) ohne Zinsen verteilt wird.

    Hörmann ist einer jener linken Spinner, wie man ihn etwa bei Deutschlands Linken findet (siehe Gysi und Wagenknecht). Teilweise richtige Zugänge werden dabei so verbogen und mit Bullshit durchmischt, bis nach dem Verwurschten das gewünschte Ende rauskommt — vollzentrales Geld ohne jede Deckung, entstanden in den Rechnern beim “demokratischen Wohlfahrtsausschuß”.

    Das von Pjotr oben angeführte Propagandavideo von 3sat behauptet unwidersprochen, es seien nur 700 Mrd an Nicht-Giral-Euros im Umlauf, numal diese Münzen und Noten vorgeblich das einzige gesetztliche Zahlungsmittel seien. Bullshit! Die paar Billionen an elektronischem Zentralbankgeld, welche die EZB in den letzten Jahren ins System pustete, muß ein knallroter Buchhalter vom Gewicht Hörmann nicht kennen, er muß nicht wissen, daß diese speziellen elektronischen Noten ebenso gesetztliche Zahlungsmittel sind und inflationistisch so wirken wie Grillanzünder auf Methanbasis auf nasses Holz. Wenn Hörmann es aber weiß, dann muß er es für seine linke Absicht tunlichst verschweigen.

    Gegenwärtig dürfen einzig Zentralbanken Geld aus dem Nichts erzeugen. Das wollen die Linken mit unserem eifrigen Pjotr und Hörmann als Wasserträger ultimativ auf die Spitze treiben, indem sie faktenwidrig das Gegenteil behaupten.
    Der Staat, nur der Staat und er alleine soll nach Pjotr und Hörmann zukünftig in Geldsachen das Sagen haben, er soll das Geld aus dem Nichts erzeugen und es nach eigenem Gutdünken verteilen. Zum Kotzen!

  10. gms

    Pjotr,

    “Parteigläubige werden den Worten Frank Schäfflers vielleicht mehr Glauben schenken.”

    Schäfflers knappe Darstellung thematisiert zumindest zutreffen die Luft-ins-System-Pumpung der Zentralbanken, ein Umstand, der nun so mal garnicht in den vom Zentralismus verseuchten Raum zwischen Ihren Ohren rein will.

    Das System der privatrechtlichen Verbriefung(!) von Forderungen durch Geschäftsbanken, was definitiv keine Geldschöpfung darstellt, wäre in jeder Hinsicht tragfähig, hätte nicht der Staat seine Giftfinger an allen Enden des Systems: Als Zentralbank, größter Schuldner und Gesetzgeber.

  11. gms

    Zum Abrunden noch aus den Zielen, auf die Hörmann und sein Pudel Christian “Pjotr” zusteuern:

    Zitat Quelle Hörmann: —
    Visionen für eine neue Gesellschaft
    Die demokratische Nationalbank (dNB)
    . Vollzieht individuelle Geldschöpfung ohne Schuld und Zinsen (bedingungslose Grundversorgung)

    Wir bezahlen mit „funktionalem Geld“
    . Bei diesen Buchungen werden jedoch immer nur die individuellen Konten berührt…
    . Es existiert kein Geldumlauf…
    . Es existieren weder Inflation noch Deflation…
    . Geld wird nicht „verliehen“ sondern geschöpft…
    . weder Schuld noch Zinsen…
    . Asymetrische Preise räumen die Märkte

    – Es gibt keine Illiquidität (keine Kreditaufnahme) und keine Forderungen/Verbindlichkeiten mehr…
    . Geldverwendung ist eindeutig vertraglich steuerbar (elektronische Gesetze und Verträge)…
    . Alle Kontenbewegungen sind legal und transparent…
    . DAS GLOBALE NULLSUMMENSPIEL IST BEENDET!

    Bisher: Individualtausch
    Zukunft: Kooperationsnetze

    Dieses „Geld“ entspricht einem Gutschein (nicht übertragbar, nach Verwendung gelöscht)
    . Preise werden demokratisch geregelt…
    … nicht um Gewinne zu maximieren, sondern Knappheit zu überwinden und gemeinsamen Wohlstand zu erzeugen!
    — Zitatende —

    Wem jetzt noch nicht schlecht ist, der kann das auf franzhoermann.com/vortraege/index.html ändern.

  12. Rennziege

    @gms:
    Dass Herr Hörmann, zuvor eine akademische non-entity selbst- und systemgefälliger Schwurbelei, einen Lehrstuhl an der WU zugeschanzt bekam, war anfangs ein Rätsel für mich. Später verstand ich’s: Er ist ein Maulwurf der Planwirtschaft und der Internationale. Leider wird ihm gestattet, Tausende Studenten mit vorgestrigem und wiederholt gescheitertem Sozialismus zu indoktrinieren. Die Folgen sind absehbar, ebenso leider.

  13. Thomas Holzer

    @gms

    Ich bin mir nicht so sicher, daß “Christian Peter” überhaupt weiß, für wen/wofür er reitet 😉
    zumindest scheint er/sie/es felsenfest davon überzeugt zu sein, daß es keine Politik und keine Gesetze, durch die Politik verursacht, gibt 🙂

  14. Christian Peter

    Die geistige Verblendung mancher Menschen kennt keine Grenzen. Crashkurs Geld Teil 1 (für Bürger, die das heutige Geldsystem noch nicht verstanden haben) :

  15. Thomas Holzer

    @Christian Peter

    Ich erlaube mir, Ihnen eine simple Frage zu stellen, die man normalerweise nur mit “ja” oder “nein” beantworten kann/soll.

    Frage: “Ist das von Ihnen sogenannte “Teilreservesystem” durch Gesetze legitimiert?”
    Ja oder Nein?

    Danke für Ihre ehrliche (sic!) Antwort

  16. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Das ist ja das Problem – der Staat schützt ein Privileg, das nur Banken dient aber allen anderen Akteueren der Wirtschaft und den Bürgern schadet. Selbst der Staat hat nichts davon, denn er muss sich das Geld trotz Notenmonopols von Geschäftsbanken leihen und dafür einen (mitunter horrenden) Zins entrichten. Auch der Großteil der Gewinne der Geldschöpfung kommt (trotz Notenmonopols des Staates) den Banken zugute.

    Die Wirtschaft nimmt Schaden, weil der Großteil der multiplen Geldschöpfung der Banken Finanzgeschäften dient, die nicht nur keinen Nutzen, sondern einen Schaden für die Realwirtschaft bewirken (Inflation, Preisverzerrungen, Cantillon- Effekt, Börsen- und Konjunkturzyklen, Spekulationsblasen, Überschuldung, Finanzkrisen).

    Der Bürger muss jederzeit fürchten, seine Bankeinlage und somit sein Vermögen zu verlieren, denn Bankguthaben sind nichts weiter als ein elektronischer Buchungsvorgang.

    Die aktuelle Diskussion sollte sich daher nicht in ermüdender Weise auf Zentralbanken beschränken, sondern endlich auf die Bedrohung durch Teilreservebanken konzentrieren.

  17. Karl Markt

    @Thomas Holzer
    Sie meinen also, ohne Staat könnte die Bank kein Geld drucken?
    Findet Sie den Start-Button auf der Gelddruckmaschine nicht?

    Die Zentralbank ist ja gerade dafür da, das Geld aus dem Nichts einigermaßen einzudämmen.

    Ich habe es immer und immer wieder ausgeführt, die Nachfrage nach Krediten bestimmt die Geldmenge die im Umlauf ist.
    Das Geld aus dem Nichts ist eine unmittelbare Folge des Wettbewerbs.

  18. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    “Die Zentralbank ist ja gerade dafür da, das Geld aus dem Nichts einigermaßen einzudämmen.”

    Sorry, aber diese Aussage ist mehr als nur lächerlich!

  19. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    “Die Zentralbank ist gerade dafür da, das Geld aus dem Nichts einzudämmen.”

    Schlecht formuliert, aber nicht ganz unwahr. Zentralbanken entstanden, um den Geld aus dem Nichts schöpfenden Banken (Teilreserve) als Geldgeber in letzter Instanz (Lender of last resort) zur Verfügung zu stehen, wenn diese illiquide oder insolvent wurden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lender_of_last_resort

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