Die Enteignung gewinnt an Tempo

“Wer nicht aufpasst, dessen Vermögen verringert sich in Österreich real um rund eineinhalb Prozent im Jahr. Und in Deutschland um zwei Prozent. Zwei Prozent Negativverzinsung bedeutet, dass aus einem Tausender innerhalb von fünf Jahren real 903 Euro und neunzig Cent werden. Ein doch recht herber Verlust. Der EZB sind die negativen Zinserträge der Sparer zwar definitiv egal, sie müsste wegen der dramatischen Inflationsentwicklung in wichtigen Mitgliedsländern jetzt aber trotzdem ihr (gerade erst bis Ende 2017 verlängertes) Anleihenkaufprogramm auslaufen lassen und die Zinswende einleiten. Das kann sie aber nicht: Ein rascher Anstieg der Leitzinsen hätte umgehend die Rückkehr der Eurokrise zur Folge….” (Hier)

4 comments

  1. Gscheithaufen

    Hamma ja eh schon früher gewusst: wenn man in Österreich an ein kleines Vermögen herankommen will, sollte man vorher ein großes gehabt haben….. aber Ironie bei Seite: solange man glaubt, Krankheitsverläufe durch Symptome steuern zu können (=kennzahlenorientierte Strategie), solange wird der Grund für Fehlfunktionen im Verborgenen bleiben. Dieser Grund ist aber nicht monokausal fassbar. Daher: Vielfalt durch Freiheit ist der Weg, der seit Jahrtausenden unsere Entwicklung als Species vorangebracht hat. Und diese Freiheit ist wieder einmal mehr als bedroht.

  2. mariuslupus

    Ist doch für Schäuble kein Problem. Gibt mit links die 30 Milliarden an “Flüchtlinge”, die er zuerst mit rechts dem Steuerzahler abgepresst hat.
    Oder die Abschaffung des Bargelds , als veritable Währungsreform. Keine Kontrolle für den Bürger, der Staat
    kann mit dem Geld des Steuerzahler seinen Willkürgelüsten nachgehen.

  3. Christian Peter

    Der Euro hat die Probleme verschlimmert, das Grundübel der wirtschaftlichen Verwerfungen in Europa ist jedoch der Binnenmarkt. Auch mit eigener Währung werden die meisten Länder Südeuropa im ungeschützten Wettbewerb mit Deutschland und anderen Ländern niemals wettbewerbsfähig werden. Nur hohe Schutzzölle auf Importe können in Südeuropa etwas bewegen.

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