Die EU braucht die Briten, dringend

“…Flüchtlingschaos, nationaler Egoismus, Schuldenprobleme: Nie war die EU in größerer Gefahr. Deutschland ist völlig isoliert. Warum wir ausgerechnet die Briten brauchen, um Europa zu stabilisieren…..” (hier)

6 comments

  1. Fragolin

    1. Die EU braucht den Untergang der souveränen Nationalstaaten und ein in inneren Konflikte aufegriebenes Volksgemisch, das sich leicht beherrschen und auspressen lässt. Die EU braucht Untertanen, die sich gegenseitig denunzieren, die sich gängeln, unterdrücken und bis aufs Blut piesacken lassen; einen Haufen egozentrischer kleingeistiger Idioten, jeglichem Willen und Können zur Durchsetzung eigener Interessen, Wahrung der eigenen Unversehrtheit und Verteidigung, ja sogar Erlangung persönlichen Eigentums…
    2. Was die Völker Europas, jeder frei denkende und frei leben wollende Mensch absolut NICHT brauchen, ist die EU.

  2. panta rhei

    Der drohende Brexit ist eine Chance für die EU, sich grundsätzlich zu reformieren. Weg vom aufoktroyierten Zentralismus, der Gleichmacherei und der Reglementierungswut. Ein Europa der Regionen (Vorbild Schweizer Kantone) und ihren jeweiligen lokalen Eigenheiten. Niederlassungsfreiheit – ja! Jeder EU Bürger soll sich aussuchen können, welche Region seiner Lebensart am Besten entspricht. Eine europäische Leitwährung – ja, aber nur, die Kriterien auch tatsächlich erfüllt werden, ansonsten mit der Option, wieder (temporär) in eine lokale Währung zurück wechseln zu können (H.W. Sinn). Man wird ja noch träumen dürfen.

  3. mariuslupus

    Endlich haben die Engländer eine vernünftige Idee. Aber was soll diese Idee, UK soll die EU retten. Wie kann man jemanden retten der im Schlauchboot sitzend ständig auf das Boot mit Messer einsticht, die absolute Seetauglichkeit des Wracks preisst, und noch Balast hereinzieht ?Hätten die Briten auf UKIP gehört wäre ihnen der von einer Meinung zu anderen torkelnde Premier erspart geblieben.
    Sehenswert: Die Abrechnung von Nigel Farage mit Schulz, Merkel, Tusk, Barrosso in der EU Abgeordnetenkammer – Youtube.

  4. Christian Peter

    Die EU sollte wieder darauf reduziert werden, wofür sie ursprünglich geschaffen wurde : Als eine Wirtschaftsunion, eine politische Union ist ein Irrweg und Fehler, der wieder behoben werden sollte.

  5. Fragolin

    @panta rhei
    Der Brexit ist keine Drohung, eher ein Hoffnungsschimmer. Für die Briten.
    Für die EU ist er nicht nur keine Chance, sich zu reformieren, sondern sogar der Weg in die kontinentale Verkapselung. Wenn der renitente Brite draußen ist, lässt es sich viel leichter kunkeln. Die Ostler, demokratietechnisch noch ein wenig berührungsempfindlich dem kommenden totalitären Zentralstaat gegenüber, dem 4. (west)römischen Reich, werden politisch in die Schmuddelecke gedrängt und mit Almosen bei Laune gehalten, um das erstarkende Ostreich abzupuffern, der Rest, das “Kerneuropa” der EG, wird zu Protektoraten des Reiches. Bestimmen, wo es langgeht, können (ohne Störgeräusche von den renitenten Insulanern) die Franzosen, die Mittelmeerländer sind alimentierte Urlaubsparadiese und bezahlen tut alles der Michel mit seinen ehemaligen Satellitenprovinzen. Und damit der faulige Saftladen schön am Volkswillen vorbei funktionieren kann, wird die Stimmung lustig am Brodeln gehalten.
    Die Frage, wer das alles bezahlen soll, stellt sich nicht, seitdem die Zentralbank die Staatsschulden direkt finanziert, also das Geld aus dem Nichts druckt, das am anderen Ende die Politik wieder versenkt. Steuern werden nur noch erhoben, um die Leistenden unter der Knute zu halten und einen permanenten Druck am Leben zu halten, dem Staat beweisen zu müssen, dass man kein Verbrecher ist; der Generalverdacht gegen jeden Steuerzahler ein Steuerhinterzieher zu sein hängt ihm ein permanentes Kriminellen-Gerüchlein um den Hals und die Möglichkeit, ihn jederzeit juristisch zu eliminieren. Würde von Anfang an die Hälfte Brutto=Netto gezahlt und die andere Hälfte direkt von der Zentralbank an den Sttaat überwiesen, hätten wir den gleichen finanziellen Effekt, aber nicht mehr den unterdrückenden…

  6. astuga

    An vielem was heute in der EU schief läuft (und ebenso in Großbritannien – ist ja kein Paradies dort) hat auch Tony Blair als britischer Regierungschef mitgewirkt.
    Man denke an die London Riots unmittelbar nach seinem Abgang, oder die zahlreichen Fälle sexuellen Missbrauchs (Muslime, aber auch bis in die BBC und Politik hinein) die vertuscht wurden.
    Oder man denke an Labour heute und den Islamo-Spinner Corbin.

    Das politische System Großbritanniens ist so verkommen und kaputt wie jenes der EU.

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