“Die EU wird von einer ökonomischen Krise in die nächste taumeln”

Von | 11. August 2016

“Alle politischen Großparteien in Westeuropa, egal wie sie sich nennen und welches Parteiprogramm sie im Einzelnen haben, bekennen sich heutzutage zu derselben fundamentalen Idee eines demokratischen Sozialismus. Sie benutzen demokratische Wahlen, um die Besteuerung produktiver Menschen zu Gunsten unproduktiver Menschen zu legitimieren. Sie besteuern Menschen, die sich ihr Einkommen verdient und ihr Vermögen aufgebaut haben, indem sie Güter und Dienstleistungen produzierten, welche anschließend von Konsumenten freiwillig erworben wurden (und natürlich speziell die „Reichen“ unter ihnen), und verteilen dann ihre konfiszierte Beute zu sich selbst um, d.h. hin zum demokratischen Staat, den sie kontrollieren oder hoffen zu kontrollieren, sowie zu ihren zahlreichen Freunden in der Politik, zu ihren Unterstützern und potentiellen Wählern.” (Hans-Hermann Hoppe, hier)

8 Gedanken zu „“Die EU wird von einer ökonomischen Krise in die nächste taumeln”

  1. Selbstdenker

    Das ist genau der Punkt:
    “Vertrauen Sie nicht der Demokratie, aber auch nicht der Diktatur. Setzen Sie stattdessen auf radikale politische Dezentralisierung, nicht nur in Indien und China, sondern überall.”

    Und es ist die aktuelle Frontlinie, die praktisch durch fast alle westlichen Gesellschaften geht: zentrale Fernsteuerung oder dezentrale Eigenverantwortung?

    In der momentanen Form wird es allerdings nicht mehr lange weitergehen:
    https://youtu.be/rOuLkfJjtgQ

  2. Thomas Holzer

    Nicht “wird”! Sie taumelt schon seit Jahren von einer Krise zur Nächsten, und (fast) alle Krisen wurden von “unseren” Politikerdarsteller zumindest mit verursacht.

  3. waldsee

    rot und grün haben wrabetz gewählt.warum wohl? man braucht immer jemand der “objektiv” die gewählte ideologie preist und verbreitet.journalisten dafür finden sich leicht und in großer zahl,sogar manchmal in guter qualität.
    viele unterschätzen ktäftig den orf und die presseförderung in ihrer auswirkung.

  4. Reini

    … irgendjemand sagte mal: “die Demokratie ist nicht die Beste Staatsform, es gibt jedoch keine Bessere”,…

  5. Falke

    Selten eine so präzise und logisch konsequente Analyse gelesen. Sollte sich jeder Politiker einrahmen und auf den Schreibtisch stellen.

  6. Wanderer

    Das könnte wortgleich im Wirtschaftskommentar von Mölzers Zur Zeit stehen.

  7. gms

    Wanderer,

    > Das könnte wortgleich im Wirtschaftskommentar von Mölzers Zur Zeit stehen.

    Dann aber wäre es Anti-Amerikanismus, aufgepeppt mit Verschwörungstheorien.

    Die EU als Vasall, Betrug am Bürger durch’s Währungssystem, eine gezielte Schwächung Deutschlands, eine Elite im Hintergrund, die von Kriegen in der Welt und Finanzverwerfungen gleichermaßen profitiert — wer in der Tradition der “Austrians” sich in der nötigen Radikalität beim Faktencheck übt, der macht nicht Halt bei offensichtlichen Befunden, sondern gräbt tiefer. Blockparteien und supranationale Kartelle der Regierungen haben zuvor schon angelegte Ursachen, für die wiederum nicht die Skrupellosigkeit lokaler Politiker monokausal ist.

    ‘Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist eine richtig froße Krise und die Nationen werden Neue Weltordnung akzeptieren.’ David Rockefeller 1994
    ‘Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen, Souveränität, Rechte, an andere abzugeben.’ Merkel 2009
    ‘Wir sollten uns nicht immer so sehr auf unseren Wunsch fixieren, die Rechte des amerikanischen Durchschnittsbürgers zu schützen.’ Bill Clinton, USA Today, 11.03.1993
    ‘Und in der Globalisierung brauchen wir übrigens andere Formen von internationaler Government. Weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchsetzen, größer.’ Schäuble auf “Phönix”

  8. mariuslupus

    @Falke
    Dem ersten Satz stimme ich vollumfänglich zu.
    Der zweite Satz beinhaltet ein Problem. Sollte sich ein X-beliebiger Politiker diesen Artikel einrahmen, und er würde ihn sogar lesen, hätte er keine Ahnung was der Autor eigentlich meint.

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