Die EZB fährt Vollgas in die falsche Richtung

“…….Die Europäische Zentralbank hat faktisch die Keynesianische Politik übernommen und finanziert die Schulden der südeuropäischen Staaten – Schulden, die die Wirtschaft anheizen sollen – was faktisch kaum funktioniert und so nur zu erdrückenden Schuldenbergen führt….” (hier)

2 comments

  1. Sybille Stoa

    Wie geht es weiter, ich kanns mal schätzen:

    1. Kommt eine Pensionsreform?
    Nein, solange die SPÖ in der Regierung ist.
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/3739799/spoe-alter-tradition-macht.story

    2. Was heißt das?
    Keine Entlastung und/oder neue sozial gerechte Steuern, da aufgrund der negativen Alterspyramide die Pensionskosten konstant stärker steigen, als die Wirtschaft bisher wuchs!

    3. Bricht die Wirtschaft ein?
    Das kommt auf die EU an, wie sehr sie die Euro-Krise und die Probleme mit Russland löst. Schafft sie eines von beiden nicht zu lösen, dann bricht die Wirtschaft weiter ein!

    4. Was kann die EZB hinsichtlich dieser Situation machen?
    Gar nichts, Draghi kann höchstens QE, ABS aufkaufen, OMT, LTRO machen und “drucken”. Es liegt nicht in Draghis Hand die Spannungen zwischen Deutschland und Club Med (in erster Linie Frankreich & Italien) zu lösen. Draghi kann immer nur Zeit verschaffen und das hat er bisher auch gemacht.

    Aber das Volk begreift schön langsam, dass nicht Draghi der Sündenbock ist, sondern die unfähigen Regierungen, die nichts weiter bringen, die Probleme nicht benennen, geschweige denn zu lösen versuchen.
    Entweder man einigt sich auf ein gemeinsames Vorgehen oder Draghi wird so weiter machen.
    Seine Funktion ist es die Währung halbswegs zu halten und genau das macht er.
    Wenn die Regierungen sich
    weder einigen können, dass man jetzt gemeinsam im Kompromiss mit einem soliden Plan die €-Krise löst und die Wettbewerbsfähigkeit des ClubMeds wieder herstellt,
    noch beschließen, dass man den € auflöst (und auch das geht nicht so husch-pfusch, sondern muss wohl durchdacht geplant werden, weil sonst entsteht das ulitmative Chaos an den Märkten),
    dann wird Draghi weiter machen, weil er nichts anderes machen kann.

    Es obliegt den Regierungen und nicht Draghi in dieser Sache eine Entscheidung zu treffen.
    Draghi kann diese Entscheidung nicht vorweg nehmen, das ist nicht seine Aufgabe.

  2. Thomas Holzer

    Draghi kann diese Entscheidung nicht vorweg nehmen, das ist nicht seine Aufgabe. – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31078#comments

    Er hat sie schon längst vorweggenommen, ohne Widerstand der Laiendarsteller, wohl eher mit deren schweigender Zustimmung, und natürlich ohne Widerstand des Wahlvolkes

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