Die EZB legt den Keim der künftigen Katastrophe

“…Das Ende der monetären Manipulationen ist nahe. Seit 2008 taten die Zentralbanken alles, was sie für nötig hielten, um die Märkte wieder von den schmerzhaften Folgen des Crashs zu befreien. Das Problem dabei ist nur, dass Keynesianer und Monetaristen hohe Kurse an den Aktienmärkten als das Ziel ihrer „Politik“ ansahen und prosperierende Vermögenswerte mit Wirtschaftswachstum verwechselten.

Der Feind des Wohlstandes ist aus Sicht der globalen, wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger der Wunsch von Konsumenten zu sparen und dass Unternehmen von Investitionen absehen, selbst wenn dies nur für kurze Zeit der Fall sein sollte. Daher war die „Lösung“ dieser Leute genau jenes Gift, welches die westliche Welt erst krank werden ließ: mehr Kredite, sinkende Zinsen und das Anheizen der „Konsumentennachfrage“.

Die vorherrschende Meinung zerfällt

Aber die „lockere“ Geldpolitik hat lediglich zu einer hochverschuldeten Wirtschaft und zu einer Blase geführt, die sich immer deutlicher als eine komplette Farce offenbart. Die Rückgänge an den Börsen im Januar dieses Jahres gaben einen Vorgeschmack, der die Investoren daran erinnerte, dass etwas, das künstlich hochgehalten wird, nicht für immer hochgehalten werden kann. Selbst wenn die Geldpolitik mit aller Macht negativen Zinsen entgegenstrebt, kann eine solche Geldpolitik nicht das Wundermittel sein, das eine bessere wirtschaftliche Grundlage schafft. Österreichische Ökonomen wissen das seit langem. Der ökonomische Mainstream beginnt erst damit, dies öffentlich einzugestehen….” (hier)

7 comments

  1. Thomas Holzer

    Es sollte “unsere” Politikerdarsteller überhaupt nicht interessieren, ob jemand spart oder konsumiert, ob Unternehmen investieren oder eben nicht; dies ist die alleinige Entscheidung eines jeden Einzelnen und eines jeden Unternehmens.

    Aber nachdem anscheinend die Mehrheit der Bürger bereit ist, sämtliche Verantwortung an eben diese Politikerdarsteller zu übertragen, darf es leider nicht verwundern, daß diese in ihren Allmachtsphantasien immer weiter bestärkt werden.

  2. Carl Schurz

    Das Ende ist nah. 😉
    Aber auch: Tot gesagte leben länger.
    Es steht schon jetzt fest: der Klimawandel wird die Menschheit ruinieren, egal was wir noch tun können. Und schuld sind die Kritiker und Skeptiker. Wer nicht dem Mainstream folgt ist schuldig. Die Sündenböcke werden schon ausgemacht. So prüft das US Justizministerium, ob eine Bestrafung der Klimaskeptiker (demnächst auch der Zentralbankkritiker?) möglich ist. Das FBI wurde auch schon befragt, ob es hier mitmachen kann. (1)
    Interessante Zeiten, wenn die Schlinge sich langsam zuzieht und das Kalb dem Schlächter zuzwinkert.

    (1) http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/us-justizministerin-will-klimaskepsis-unter-strafe-stellen/

  3. kannitverstaan

    Die Negativzinspolitik versucht, dem Temperaturanstieg entgegenzuwirken. Wenn die Temperatur um 1,5 Grad steigt (dh 1,5% von 100 Grad Celsius), dann muss der Zins minus 1,5% betragen, dann geht sich’s wieder aus. Nimmt man die Fahrenheit-Skala, sind es gar nur 0,83 % an Negativzinsen. Und jeder, der gegen diese Wahrheit etwas sagt, wird strafrechtlich verfolgt. Hugh.

  4. FDominicus

    Wir befinden uns am Anfang des Endes eine Zyklus. Und leider ist es so, je näher man dem Ende des Zyklus kommt desto unberechenbarer werden die dann Herrschenden. Es war niemals anders und wird auch nie anders werden. Die “Eliten” von heute leben sehr gut durch/mit dem bestehenden System. Eine für mich noch offene Frage ist, wie sehen es die Meisten Anderen? Nach den Wahlen zu urteilen sind die Meisten mit dem aktuellen Status zufrieden und/oder wollen nur marginale Änderungen.

    Es wird wahrscheinlich wirklich noch weitaus mehr Blut fliessen müssen, bevor sich diese Einstellung ändert….

  5. Falke

    @FDominicus
    Die Menschen sind keinesfalls mit dem aktuellen Status zufrieden – sie können nur damit halbwegs leben (glauben sie zumindest). Angst haben sie vor einer wesentlichen Änderung des status quo: es könnte besser werden, aber auch wesentlich schlechter (letzteres wird ihnen ja von der herrschenden Politikerkaste erfolgreich eingeredet). Daher haben sie halt lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

  6. FDominicus

    @Falke, Nun Sie sind eben zufrieden genug immer noch die gleichen Parteien zu wählen. Die Unzufriedenheit drückt sich “nur” in einer Verschiebung zu einer konservativen sozialdemokratischen Partei. Das mit dem Spatz könnte zutreffen.

  7. gms

    “.. prosperierende Vermögenswerte mit Wirtschaftswachstum verwechselten.”

    Leider bedienen sich auch redliche Kritiker des Treibens einer unscharfen Wortwahl mit daraus sich ergebendenen Fehlschlüssen. Vermögenswerte prosperieren im aktuellen Kontext definitiv nicht, sie bleiben Vermögenswerte, deren Preise, denominiert in einer bestimmten Währung, steigen.

    Prosperieren impliziert zwingend einen Wertzuwachs, doch dieser ist durch Währungsinflationierung nicht zu erreichen, sondern vielmehr dessen Gegenteil angesichts der durch Inflation begünstigten falschen Anreize und den damit wiederum einhergehenden Fehlallokationen. Echte Preise, sprich solche ohne zentrale Eingriffe ins Geldwesen, zeigen zutreffende Wertrelationen unterschiedlicher Güter an, weshalb aktuelle Preisschilder nichts mehr mit tatsächlichen Wertrelationen zu tun haben.

    Das einzige, was Geldsozialisten tatsächlich können, ist eine flächendeckende *Ver*kurbelung mit den sich zwangsweise daraufhin einstellendenen Unsicherheiten und Verwirrungen, die wiederum einigen Wenigen zum Wohlstandszuwachs verhelfen, weil sie dabei reale Werte in ihr Eigentum bringen. Mit anderen Worten: Umverteilung per Konkursverscheppung respektive Raub mit Ansage unter gesetzlichem Schutz.

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