Die EZB manövriert sich und die Euro-Zone immer tiefer in einen Teufelskreis aus niedrigen Zinsen und steigenden Schulden

Von | 26. Juli 2021

“… Die neue Strategie der EZB ist keine gute Nachricht für Freunde einer nachhaltigen Geldpolitik. Die Hürde für Zinserhöhungen wird noch höher gelegt, selbst 2024 dürften die Leitzinsen noch bei null oder im negativen Bereich liegen. Die Schulden werden derweil weiter steigen. mehr hier

Ein Gedanke zu „Die EZB manövriert sich und die Euro-Zone immer tiefer in einen Teufelskreis aus niedrigen Zinsen und steigenden Schulden

  1. CE___

    Jo, es bleibt ja nichts anderes übrig.

    Interessante Zeiten erleben wir.

    Wie die österreischische Schule der Nationalökonomie schon sagt, das Ende einer Inflation ist immer Bankrott oder Teuerung, man kann es sich aussuchen.

    Das Ende mit Bankrotten will man nicht zulassen, darum wird ja Geld gedruckt wie verrückt und den Sparern/Kreditgebern mit Negativzinsen quasi-enteignet, auf das das Werkl bis auf weiteres einmal weiterläuft.

    Bleibt nur die Teuerung. Und da ist Hyperteuerung gemeint, eine Vervielfachung des allgemeines Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen wäre nötig um nominale Schuldenstände und nominale Einkommen der Wirtschafteilnehmer (Arbeitnehmer, Unternehmen, Staaten) wieder in einen tragfähigen Zustand zu bringen der Zinsen erlauben würde. Natürlich, nominale Sparguthaben werden dabei in der Kaufkraft atomisiert.

    Nur wo soll die Hyperteuerung herkommen?

    “Big-Ticket-Ausgaben” wie Autos sollen den Leuten vergällt, die Autoindustrien geschliffen werden, Fernreisen auch, warat wegn’ dem Klima, alle sollen abspecken, auch ihre Häuser, statt Rindschnitzerln biligere proteinreiche Maden, ganz im Sinne des grünen Zeitgeistes, und als Gesellschaft älter und bedürfnisloser weil schon alles habend werden wir auch.

    Es gäbe noch die Industrie die Teuerung verursachen könnte, vor allem wenn wir im Westen massiv unsere ganze industrielle Wertschöpfungskette wieder aus der VR China zurückholen würden, was sicherheitspolitisch schon längst fällig wäre, jedoch die wird/wurde aber wegen dem “Klimaschutz” auch vertrieben und weiter dorthin auslagert.

    Dem steht aber wieder gegenüber, dass die Fiatgeld-Shylocks von Wall Street über London und Paris bis Frankfurt ja eigentlich die dringend benötigte Teuerung selber wieder fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

    Denn dann kommen, wie zuletzt in den Preissteigerungs-Stagflations-1970ern die Fragen der Normalbürger hoch ob das Fiatgeldsystem mit Teilreserve nicht eigentlich ein gewaltiges Betrugsssystem ist und ob es nicht etwas besseres gäbe.

    Und wegen dieser Frage haben sich schlussendlich dann 2018/19 auch die Wall Street Bänkster gegen Trump positioniert.

    Der musste “weg” weil seine MAGA-Politik, so richtig wie sie war und heute noch wäre, mit dem geplanten massiven Zurückholen der US-industriellen Wertschöpfungskette in den USA, eine extrem starke Teuerung ausgelöst hätte auf den -US-Input-Märkten (Land, Arbeitskräfte, Kapitalgüter), die hergestellten Güter entsprechend teurer in die Statistik eingehen würden, und damit eine Gefahr für die Inflationisten und ihrer Sykophanten in beiden Parteien gewesen wäre.

    Und nein, diese Teuerung ist nicht “gut” oder “schlecht”, dass ist die falsche Dimension es einzuordnen, die Teuerung ist einfach eine logische Folge von jahrzehntelanger Inflation.

    Der Westen hat halt die logische Teuerung seit 50 Jahren nach Asien, vor allem die VR China, ausgelagert. “Out of sight, out of mind”.

    Und die gleiche Frage haben wir auch in der EURO-Zone.

    Quo Vadis? Wie weit sind wir zu gehen damit die westlichen Inflationisten ihr Betrugssystem weiter laufen lassen können? Soweit das wir im Westen alles verlieren, also den Status der Weltleitwährungen innehabend, weil wir unsere gesamte Industrie auslagern in geopolistische Spieler, die unseren Währungen den Rang ablaufen wollen?

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