Die falschen Klima-Propheten

Von | 30. März 2017

“……Seit Jahrzehnten warnen grüne Unheilspropheten und Klimaschamanen vor einem menschengemachten Hitzekollaps der Erde. Stellvertretend für jene kündigte Chefapokalyptiker Al Gore 2006 das Abschmelzen der Polarkappen innerhalb der nächsten Jahre an, einen Anstieg des Meeresspiegels um sechs Meter und hundert Millionen Erdenbürger auf der Flucht vor Wassermassen und entfesselten Tornados.Er bekam dafür den Friedensnobelpreis und sein Horrorszenario ist bis heute Lehrmaterial an vielen Schulen, obwohl keine der Voraussagen eintraf. Die Pinguine im antarktischen und die Eisbären im arktischen Eis gedeihen prächtig, aus Ozeanien ist kein einziger Klimaflüchtling aufgetaucht und im Winter schneit es weiterhin….” (achgut)

13 Gedanken zu „Die falschen Klima-Propheten

  1. Kluftinger

    Man sollte zwei Faktoren unterscheiden:
    a) der Klimawandel ist tatsächlich möglich
    b) die Ursachen sind nicht eindeutig zuordenbar.
    Fazit: Klimawandel hat es auf unserer Erde immer schon gegeben (Eiszeiten etc…).
    Erkenntnis. auch zu Zeiten als die Menschen noch nicht die Erde bevölkerten
    Und nun?

  2. Thomas Holzer

    “…………aus Ozeanien ist kein einziger Klimaflüchtling aufgetaucht”

    Das ist nicht ganz richtig; so ich mich recht entsinne, wurde irgendwo in EU-Europa einer Person expressis verbis eben auf Grund des (vom Menschen verursachten) Klimawandels Asyl gewährt.

    Daß sich das Klima wandelt, ändert, bezweifelt doch niemand; dies sollte auch einmal getippt werden. Nichts auf dieser Welt ist statisch, schon Heraklit lies und lässt uns wissen: “panta rhei” 😉

  3. Tom

    … Grönland:

    Auszug / Wikipedia:

    …in den Bohrkernen von Material unter dem mehr als 2000 Meter dicken Eis wurden DNA-Spuren von Kiefern, Eiben und Erlen sowie von Schmetterlingen und anderen Insekten gefunden, die ein Alter zwischen 450.000 und 800.000 Jahren aufzuweisen scheinen, wegen Messunsicherheiten aber auch nur etwa 120.000 Jahre alt sein könnten. Die Forscher um Martin Sharp (University of Alberta, Kanada) vermuten daher, dass Grönland vor der Vergletscherung während der Riß-Kaltzeit ein „grünes Land“ mit deutlich wärmerem Klima als heute war.

    Auch während der mittelalterlichen Warmzeit (!!!) wurde die südwestliche Küste als ein „grünes Land“ bezeichnet und von wikingischen Siedlern bewohnt. Diese Siedlungen gingen im 15. Jahrhundert zugrunde, als sie einem Zusammenspiel der Kleinen Eiszeit (hääääh ?) mit Überweidung und der Konkurrenz durch die Thule-Kultur der Inuit ausgesetzt waren….

    Mein Fazit: … das Grönland (Grünland) heute nicht mehr so grün ist, ist sicher den Wikingern zu verdanken, die dermaßen exorbitant CO2 (ganz, ganz böser Stoff) emittierten, dass sich diese Insel dermaßen erwärmte, was diese, heutige “Vergletscherung” erst ermöglichte …. – natürlich könnte es auch möglich sein, dass sich das Klima ständig verändert und ganz andere Faktoren diesen Umstand begünstigen. Diese These ist aber für Anhänger der sog. “carbon-tax” eine Unding und grenzt an Blasphemie (“Und sie dreht sich doch.”)

    😉

    .

  4. Der Realist

    Das Heizen produziert nachweislich viele Schadstoffe und Feinstaub, außerdem wird durch Entnahme Unmengen von Holz unsere grüne Lunge nachhaltig geschädigt, in vielen Regionen der Welt verschwinden täglich riesige Waldflächen. Durch die Erderwärmung brauchen wir weniger heizen, und somit werden auch weniger Schadstoffe ausgestoßen, wir müssen beim Bau von Wohnraum nicht mehr so großes Augenmerk auf die Wärmedämmung richten, das spart wieder große Mengen an Dämmstoffen, für dessen Herstellung Rohstoffe und auch Energie verschwendet wird.
    Steigt die durchschnittliche Temperatur auf der Erde, ist auch landwirtschaftliche Produktion in höheren Lagen möglich. Ist sogar ganzjähriges Wachstum möglich, erspart man sich teilweise die Vorratsspeicherung, diese verbraucht, gerade das Einfrieren, viel Energie. Durch den Anstieg des Meeresspiegels haben mehr Fische in den Weltmeeren Platz, wird doch eh von Ernährungsexperten stets betont, dass wir mehr Fisch essen sollen.
    Auch der Verein gegen Tierfabriken wird sich freuen, wird doch bei hohen Durchschnittstemperaturen niemand mehr einen Pelzmantel anziehen.

    “Experten” werden bestimmt noch weitere Vorteile der Erderwärmung einfallen.

  5. elfenzauberin

    @Leitwolf22
    Der Treibhauseffekt ist allerdings kein Irrtum, sondern eher eine Beobachtung. Würde ein außerirdischer Astronom mit seinen Instrumenten den Planet Erde anvisieren, dann würde er eine Strahlungstemperatur von etwa -18 Grad C messen. Auf der Erdoberfläche hat aber die Atmosphäre eine mittlere Temperatur von 14.5 Grad C. Die Differenz zwischen diesen beiden Temperaturen ist der Treibhauseffekt – mehr steckt nicht dahinter.

  6. mariuslupus

    Es gibt keine Wert- und Ideologiefreie Wissenschaft. Auch Wissenschaftler sind nur Menschen, ausgestattet mit Tugenden, sind aber bei der Verfolgung ihrer Ziele egoistisch und rücksichtslos. Publish or perish. Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral, bzw. als Modifikation, zuerst kommt die Karriere, dann die Wahrheit.
    Die Klimatologen, nicht das Klima und schon gar nicht die Klimatologie, haben dank der Hypothese vom selbstverursachten Weltuntergang durch den man made Klimawandel, einen unglaubliche Schub an
    Bedeutung und Medienpräsenz erfahren. Von diesen hohen Prophetenpferd werden die Klimakassandras nie freiwillig absteigen. So lange sie den Weltuntergang prophezeien, werden sie von der Politik materiell und immateriell unterstützt.
    Drei Tatsachen haben die ehemaligen Wetterfrösche, absichtlich falsifiziert und ignoriert.
    Koinzidenz ist nicht Kausalität .
    Die Sonnenaktivität wird in den Klima Modellen ausgeblendet.
    Der Menschheit ist es immer, im wärmeren Phasen besser gegangen, als in den kleinen Eiszeiten.
    Abschliessend, die Messreihen sind so kurz, dass es nicht zulässig ist vom Klimawandel zu reden, sondern
    nur von Trends, die Veränderungen des Wetters betreffend.
    Zusätzlich, lineare Extrapolation eines Trends in die Zukunft, ist unwissenschaftlich.

  7. elfenzauberin

    @mariuslupus
    <Es gibt keine Wert- und Ideologiefreie Wissenschaft.

    Das würde ich in dieser Allgemeinheit nicht behaupten. Die Materialwissenschaft etwa ist sicher nicht politisch beeinflusst. Sie haben natürlich recht, wenn sie schreiben, dass es politiklastige Wissenschaften gibt. Dazu zählt neben der Klimatologie etwa Geschichte, Humanmedizin, Gentechnologie, Wirtschaftswissenschaft usw.

    Jedenfalls ist es immer bedenklich, wenn sich Wissenschaftler für politische Projekte einspannen lassen. Ich erinnere an die sattsam bekannten Schädelvermesser, Rassenforscher und Eugeniker.

  8. mariuslupus

    @elfenzauberin
    Leider, kann ich Ihnen nur z.T. zustimmen.
    Auch Naturwissenschaften werden von den jeweiligen Ideologien Beeinflusst. Vielleicht nicht im Bereich der Grundlagenforschung, aber ganz sicher bei der angewandten Forschung. So weit mir bekannt ist, gehört die Meteorologie auch zu den Naturwissenschaften.
    Aber ein Beispiel, die Behauptung von Forschern und Technikern dass sie in der Lage sind, nur mit erneuerbarer Energie störungsfrei, lückenlos, eine hochindustrialisierte Gesellschaft zu versorgen.
    Diese Aussage entspricht den ideologischen Intentionen der Herrschenden. Wer sich an diese Vorgabe hält, dessen Existenz und Karriere ist gesichert.

  9. Leitwolf22

    @elfenzauberin “Würde ein außerirdischer Astronom mit seinen Instrumenten den Planet Erde anvisieren, dann würde er eine Strahlungstemperatur von etwa -18 Grad C messen”

    Nein, würde er nicht. Es gibt keine “Strahlungstemperatur”, nur Strahlung, und Temperatur. Insgesamt strahlt die Erde so viel Energie ab, wie sie von der Sonne enthält, ignoriert man mal die autonome Energieproduktion durch Zerfall von Uran und menschliche Emissionen. Das teilt sich auf in a) reflektiertes Sonnenlicht und b) re-emittiertes Infrarot.
    Die Menge der Infrarotstrahlung müsste in der Tat auf eine Temperatur in der genannten Größenordnung hinweisen, hielte der Astronom die Erde für einen perfekten Schwarzkörper. Da er aber die Reflektion von Sonnenlicht bemerkt haben dürfte, was für Astronomen jetzt primär für ihre Beobachtung ist, wird er diesen Fehler nicht machen. Erst wenn er Informationen über den Emissionskoeffizienten hätte, und zwar hinsichtlich einer noch zu definierenden Oberfläche, könnte er deren Temperatur bestimmen.

    Achja .. ich wünschte meine Perlen fielen auf fruchtbareren Boden 😉

  10. Marcel Elsener

    @Kluftinger
    Natürlich ändert sich das Klima immer wieder auf der Erde. Wir hatten Kalt- und Warmzeiten; das ist alles recht gut erforscht – zumindest in unseren Breiten.

    Es geht jedoch um die Ideologie des Anthropogenic Global Warmings (AGW), um eine von Menschen verursachte globale Erwärmung. Und diese ist nicht bloss nicht bewiesen, sondern sämtliche AGW-Modelle sind bislang an der Realität gescheitert, weil sie nicht in der Lage waren und sind, die gegenwärtige Klimaveränderung zu beschreiben und taugliche Vorhersagen zu entwickeln. Laut Einschätzung von Forschern, deren Arbeiten auch vom IPCC gesammelt wurden, sind die Menschen für gerade mal 5 % des CO2-Gesamtausstosses verantwortlich. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Reduktion eines derart geringen menschlichen Anteils am gesamten CO2-Ausstoss keine nennenswerte Wirkung zeigen wird. Wenn Klimawissenschaftler das Gegenteil nachweisen wollen, dann sollen sie es tun; bislang waren sie nicht in der Lage dazu. Wenn sie hingegen trotz unzureichender wissenschaftlicher Nachweise behaupten, dass der Mensch schuld sei an der jetzigen Klimaerwärmung, dann sind sie keine Wissenschaftler mehr sondern Ideologen.

    Und wenn AGW-Ideologen von ihren Gegnern behaupten, dass diese den Klimawandel leugneten, dann ist das einfach eine Propagandalüge und böswillige Unterstellung; sie errichten einen Strohmann und fackeln ihn ab. Nachdem sich ihre Modelle immer wieder in Luft auflösen, können sie nur noch mit Emotionen arbeiten. Klimaleugner klingt so ähnlich wie Holocaust-Leugner, und das ist beabsichtigt; das bringt das Blut in Wallung gegen diese bösen Skeptiker, die es wagen an der AGW-Ideologie zu zweifeln. Der Eisbär, der auf einem kleinen abschmelzenden Stück Packeis steht; so etwas bewegt die Herzen der kleinen und grossen Kinder in der AGW-Ideologie. Herr Schellnhuber vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der von Meeresspiegelerhöhungen von 4, 5, 6 oder gar 12 Metern schwafelt und so die Vision von überschwemmten Küstenstädten heraufbeschwört; mit solchen Katastrophenszenarien schüchtert man die Menschen ein. So funktioniert Propaganda seit Tausenden von Jahren. Und so kann man den verhetzten, traurigen bzw. eingeschüchterten Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen und sie auch politisch steuern.

    Man kann über Präsident Trumps Politik gewiss sehr kontrovers diskutieren. Dass er aber in seinem Budgetvorschlag den mit vielen Subventionen gemästeten AGW-Ideologen die finanzielle Grundlage entzieht, ist eine gute Nachricht. Ich hoffe, dass er das Finanzierungsende dieser unwissenschaftlichen Projekte tatsächlich durch den Kongress bringt. Dann bricht nämlich mangels Geld deren ganzes Lügengebäude krachend zusammen. Die Europäer werden nachziehen, denn die wären schön blöd, solch hoffnungslosen Projekten noch weiterhin Geld hinterherzuschmeissen.

    Wohlverstanden, wissenschaftlich betriebene Klimaforschung ist durchaus wichtig und sollte auch weiterhin finanziert werden. Aber diese Hysterie ohne Grundlage hat überhaupt nichts mit Wissenschaft zu tun. Die Menschen werden bloss in ihren Affekten konditioniert und damit gegen bestimmte Ideologiefeinde ausgerichtet.

  11. Hanna

    Kleiner Witz zum Thema: Plaudern Erde und Mars. Sagt Erde besorgt “Hey, schau mal, ich hab’ Bewohner!” Meint Mars tröstend: “Mach dir nix draus, hatte ich auch mal. Das vergeht.”
    Und @elfenzauberin: Die Sache mit den “Rasse” … die Kreaturen dieser Erde sind divers und zwar absolut divers, und in der Spezies Mensch gibt es ganz einfach und tatsächlich unterschiedliche Ausformungen. Auf der einen Seite wollen die Leute heute alles vereinheitlichen, um ja die Vielfalt zu betonen … was für ein Schwachsinn. Dieses zwanghafte Vermischenwollen von Menschenwesen, die sich auf Basis ihrer kulturellen Prägung und sonstiger Merkmale einfach nicht vertragen können, ist die wahre Katastrophe heute. Es ist richtig, dass unterschiedliche Wesen ihre unterschiedlichen Lebensbereiche haben, die sie dann nach ihren Bedürfnissen unterschiedlich gestalten. Aber was wird heute gemacht? Das Natürlichste des Natürlichen verleugnen und sich dann über Mord und Totschlag wundern. Wer auch immer “Rassen” “erforscht” hat … die Motivation dahinter mag bedenklich und verdammenswert sein, aber um Himmels Willen werde man doch endlich ganz einfach klug: Wer nicht unter seinesgleichen sein will, soll sich eben unter Andere mischen. Aber man darf nicht Gruppen zwingen, Gruppenfremde, ja Feindliche herzlich zu begrüßen und zu lieben, wenn diese Gruppenfremden ganz offen die Begrüßenden verachten. Das hat sehr wohl alles mit dem “Klima” zu tun … denn wenn’s so weit geht auf der Welt, wird’s bald wurscht sein, ob’s heiß oder kalt ist.

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