Die Flucht der Kompetenten in die Kompetenzfestungen

Von | 26. September 2017

“Konservative und Liberale gemeinsam könnten mit über 55 Prozent jetzt die brennenden Probleme angehen. Die Dämonisierung des gelegentlich unsinnig Formulierten, aber aus den alternativen Reihen immer auch Korrigierten verhindert das. Doch selbst eine solche Koalition könnte nichts mehr daran ändern, dass beim Nachwuchs nur 5 Prozent die Kompetenz für Innovationen mitbringen, während bei der ostasiatischen Konkurrenz 30 bis 50 Prozent zukunftsfähig sind. Nicht einmal die Mittel zum Einkauf fremder Talente stehen zur Verfügung, weil in den kommenden Jahrzehnten 1,5 Billionen Euro für die Versorgung der Bildungsfernen aus der Fremde festgelegt sind. Deshalb geht aus der lebenswichtigen 5-Prozent-Minderheit die Flucht in Kompetenzfestungen weiter. Diese Könner bleiben mit wirklichen Konsequenzen für Deutschland handlungsfähig, weil allein sie es jederzeit verlassen können.” (Gunnar Heinsohn, hier)

7 Gedanken zu „Die Flucht der Kompetenten in die Kompetenzfestungen

  1. mariuslupus

    Die Hunde haben gebellt, Merkels Karawane zieht unbeirrt weiter. Wer erwartet, dass Merkel und ihre Kumpanei etwas gelernt haben, der hat die letzten Jahre im Wolkekuckuksheim verbracht. Merkel und ihre Mediengenossen haben es nach der Wahl bewiesen dass sie nicht lernfähig sind, dass sie nicht bereit sind auf andere Meinungen zu hören und dass sie jeden der eine andere Meinung äussert mit der Nazi-Keule verdreschen werden.
    Bezeichnend die Reaktionen des sorgfältig ausgewählten Publikums bei den TV Diskussionen nach der Wahl. Indoktrinierung, dem Publikum vor dem Bildschirm wird suggeriert, dass der freie Volkswille sich im Fernsehstudio spontan äussert.

  2. Falke

    Interessant wird es werden, wieviel von ihren Grundsätzen die FDP und die Grünen über Bord werfen werden, wenn Ministerposten vor ihren gierigen Augen winken. Dass die Grünen praktisch alles aufgeben, wissen wir bereits von unseren Grünen. Die FDP hat bereits am Wahlabend gezeigt, dass sie das ebenso halten wird: Im Wahlkampf forderte sie ständig einen Untersuchungsausschuss wegen der Rechtsbrüche Merkels in der Flüchtlingsfrage, als Gauland nun Kubicki aufforderte, das gemeinsam zu tun, kam sofort die Absage von letzterem.

  3. Christian Peter

    24.9.2017, ein trauriger Tag für die Demokratie : Die Wähler haben sich entschieden, die Parteiendiktatur weitere 4 Jahre fortzusetzen.

  4. mariuslupus

    @Christian Peter
    Leider haben sich die Voraussagen den Ausgang dieser Wahlen bestätigt. Die Abkehr von dem übrig gebliebenen Rest der Demokratie, setzt sich fort. Die Voten der Apparatschiks nach der Wahl, waren eindeutig. Die Reihen dicht, noch mehr Bevormundung, noch mehr Indoktrinierung, noch mehr Diffamierung anders denkender.

  5. Fragolin

    @Falke
    Besonders die FDP sollte es noch wissen, wie es ist, von Merkel mit süßen Versprechungen angelockt und dann zerlegt und gefressen zu werden. Wenn die nochmal so blöd sind, ihr als Steigbügelhocker den gekrümmten Rücken darzubieten, sind die bei der nächsten Wahl wieder draußen. Die FDP war das Sammelbecken der Anti-Merkel-Protestwähler, denen die AfD zu laut und zu sehr im Focus der Linksradikalen war. Wenn die sich jetzt zum Bettvorleger neben Seehofer ausbreiten, schaufeln sie sich ihr politisches Grab.
    Die Grünen wird es innerlich zerreißen. Hat es bei Rot-Grün schon an der linksanarchistischen Basis gebrodelt dürfte ein Ankuscheln an den Klassenfeind zum offenen Abbröckeln des linksradikalen Randes zu einer kommunistischen Kleinpartei führen. Man bastelt am Abtauchen unter die 5% bei der nächsten Wahl.
    Bis jetzt hat Merkel noch jeden Koalitionspartner zerpulvert. Wer so blöd ist, sich mit dieser Schwarzen Witwe in die Kiste zu legen, der hat es aber auch verdient.

  6. mariuslupus

    @Fragolin
    Die FDP betreffend, lieber auf den Knien von Merkels Gnaden zu vegetieren, als stehend eigene Meinung zu vertreten und den Wähler von den eigenen, wenn möglich liberalen Ideen, zu überzeugen.
    Die FDP ist eine Umfaller, jekami, Partei.
    Der FDP ist zu danken, dass es Kohl gegeben hat und damit hat sie auch Merkels Karriere auf dem Gewissen.

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