Die Folge der Zuwanderung schlecht qualifizierter Menschen

Von | 14. August 2021

(ANDREAS TÖGEL) Die US-amerikanische Denkfabrik „Heritage Foundation“, veröffentlicht einmal im Jahr den internationalen „Index of Economic Freedom“, in dem heuer 178 Staaten gelistet sind. Vier Hauptkategorien bilden die Bewertungsbasis:
► Rechtsstaatsprinzip (Eigentumsrechte, Korruptionsfreiheit),
► Regierungsgröße (Steuerlast, Höhe der Staatsausgaben),
► Regelungseffizienz (Geschäftsfreiheit, Arbeitsfreiheit, Geldverkehrsfreiheit),
► Marktoffenheit (Handelsfreiheit, Investitionsfreiheit, Finanzfreiheit).

Als Ergebnis wird das arithmetische Mittel aus den zehn Teilergebnissen ausgewiesen. Die Zahl 100 bildet den Bestwert. Deutschland fällt gegenüber dem Vorjahr um einen Platz zurück und belegt mit 72,5 Punkten Rang 29. Österreich liegt mit 73,9 Punkten auf Rang 25. In den Kategorien Steuerlast und Staatsausgaben weist die Alpenrepublik schlechte Werte auf, die eine bessere Platzierung verhindern. Der maximale Einkommensteuertarif von 55 Prozent ragt im internationalen Vergleich heraus.
Die ersten fünf Plätze gehen – wie in den letzten Jahren – an Singapur, Neuseeland, Australien, die Schweiz und Irland. Am Ende der Skala stehen, wie gehabt, Simbabwe, Sudan, Kuba, Venezuela und Nordkorea. Einige Länder (Iraq, Libyen, Syrien, Somalia und Yemen) konnten wegen mangelnder Daten nicht bewertet werden.

Der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Freiheit und Wohlstandsniveau ist unübersehbar. Von größter Bedeutung sind stabile Eigentums- und Rechtsverhältnisse, und ein sich aus der Wirtschaft möglichst weit heraushaltender Staat. Die Insassen totalitärer Planwirtschaften oder chaotischer failed States rangieren nicht zufällig am Ende des Wohlstandsvergleichs. Bedauerlicherweise erschließt sich diese Erkenntnis vielen linksgrünen Traumtänzern bis heute nicht. Sie halten Nicaragua und Venezuela immer noch für vorbildhafte Musterstaaten. Keinem dieser wackeren Kämpfer für die „soziale Gerechtigkeit“ scheint aufzufallen, dass Migration nicht in sozialistische Musterstaaten wie Nordkorea, Venezuela oder Simbabwe stattfindet. Vielmehr streben Migrationswillige in die von alten weißen Männern geführte, kapitalistische Hölle, in der Ausbeutung, struktureller Rassismus und planmäßige Diskriminierung von Minderheiten herrschen.
Die klassischen Einwanderungsländer Australien und Neuseeland, aber auch die USA (auf Rang 20 des Index) und Kanada (auf Rang 9) regulieren die Zuwanderung sehr strikt und suchen sich die Leute aus, die ins Land dürfen. Anders als in der Alten Welt werden Migranten dort nicht ab dem Tag ihrer Ankunft mit Sozialleistungen überschüttet. Folge: Die Migration schlecht oder gar nicht ausgebildeter Menschen konzentriert sich auf die EU (mit Ausnahme der Staaten des vormaligen Ostblocks) und verursacht dort mehr Kosten als Nutzen.

Geringe Bildung und fehlende berufliche Qualifikation vieler Zuwanderer, sowie deren geringe Produktivität senken – auch wegen der durch sie bedingten Belastung der Sozialsysteme – den Lebensstandard in den von der Armutsmigration betroffenen Staaten. Immerhin ist rund die Hälfte der 2015 in Euroland angekommenen Einwanderer bis heute beschäftigungslos. Und dass die andere Hälfte inzwischen über Arbeitsplätzte verfügt, bedeutet natürlich längst nicht, dass sie zu den Nettosteuerzahlern gehört.

Einwanderungsländer profitieren nur von denjenigen Migranten, die produktiver sind als der Durchschnitt der autochthonen Bevölkerung. Zuwanderung in die Sozialsysteme hat dagegen einen doppelt negativen Effekt: Sie steigert das Umverteilungsvolumen und treibt in zunehmendem Maße Leistungsträger aus dem Land.
Nicht nur der ungebremste Zuzug schlecht ausgebildeter Migranten, sondern auch der durch Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bedingte Schub in Richtung Planwirtschaft, reduziert die ökonomische Freiheit. Beides wird sich in der Zukunft negativ auf den durchschnittlichen Lebensstandard auswirken.

Der „Index of Economic Freedom“ findet sich unter der Adresse http://www.heritage.org/index/
Dieser Beitrag ist zuerst bei Exxpress | für Selberdenker erschienen

6 Gedanken zu „Die Folge der Zuwanderung schlecht qualifizierter Menschen

  1. sokrates9

    Man sollte den Ösdtzrerreichern mal erklären wie viel höher seine Pension wäre und wie höher die Sozialstandards wären wenn wir nicht1,5 Mio intelöligentere als Österreicvher sind ( copyright Kurz) mitfinanzieren dürften.usätzlich drücken die das Schul und Bildungsniveau nach unten dasss alle Jugendlichen Schwimmen können ist nicht mehr Standard, jetzt scholdert eine Lehrerin mit 3 Afghanen in der Klasse ist Musikunterricht nicht mehr möglich…, Halalessen in den Schulen..

  2. GeBa

    Ich hatte diese Woche das zweifelhafte Vergnügen, einen Arzt im 10. Bezirk, Nähe Keplerplatz aufsuchen zu müssen. Das Auto kann man günstig (Konsumation eines Kaffes und man erhält Nachsteckkarte für 2 Stunden) in der Garage Columbusplatz parken, 5 Minuten durch die bunte Fußgängerzone öffnen einem die Augen. Frauen grundsätzlich mit Kopftuch, mit mindestens 3 Kindern, 2 an der Hand, eines im Kiderwagen, das nächste bereits im Rohr, Männer diskutieren irgendwo im Rudel, ein Schwarzer zieht sich bis auf eine kurze Hose aus mitten auf dem Weg und setzt sich nieder, grinst blöd in die Gegend, macht eindeutige Handbewegungen, mir war zum 🤮.
    Geschäfte sowieso nur Ramsch, sogar im Straßencafe saßen zwar Österreicher, aber eben Favoritenniveau. Den Entschluss, den Arzt zu wechseln, auch wenn ich ihn nur 1 x pro Jahr brauche, war sofort da. Nur bald wird es in ganz wien nicht mehr anders sein.
    Ihr kennt mein – ich danke wem auch immer für die Gnade der früheren Geburt – gewinnt tagtäglich an Aktualität.

  3. hausfrau

    Verstehe die Aufregung nicht. Die gesamte ÖVP macht eh im Herbst eine Wallfahrt nach Mariazell.

  4. Gerald Steinbach

    Genau
    War zuletzt vor einer Woche in Favoriten (Tichy) nach ca 15 Jahren Abstinenz , es hätte auch Teheran oder Kabul sein können, einzig manche Geschäfte erinnern noch an den Westen

    Also, ich könnte dort nicht leben

  5. sokrates9

    Petra@Versuchte mich dem neuen Standardschulsystem anzupassen! :-); Gehe avon aus dass Ortnerleser sinnerfassend kommunizieren können.

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