Die Fundamente der EU kommen ins Rutschen

Bei der Haushaltsplanung wird auch das zweierlei Maßmessen vonseiten der Brüsseler Zentrale deutlich. Italien wurde medienwirksam abgestraft, weil die neue Regierung ein Defizit von 2,4 Prozent in Kauf nahm. Das französische Defizit von 2,6 Prozent wurde dagegen gar nicht thematisiert, weil man sich in der EU-Zentrale gönnerhaft gab angesichts des Umstandes, dass Frankreich seit 2008 zum ersten Mal unter der 3-Prozent-Grenze lag. Italien ist dagegen seit 2012 den Maastricht-Verpflichtungen nachgekommen. weiterlesen hier

4 comments

  1. sokrates9

    Dank der Zugeständnisse die Macron nun gibt wird das (höhere) französische Defizit sicher nicht halten! Ist aber egal, die Deutschen und österreichischen Sparerer zahlen gerne!

  2. Cora

    Brüssel kann die Franzosen noch so viel mit Glacé-Handschuhen angreifen. Es nützt nichts, und ist auch egal. Mit der Steuerlast, jüngst von der OECD veröffentlicht, von 46,2 %, so hoch wie nie, Spitze in Europa, war die neue Macronsteuer auf Benzin nicht mehr hinnehmbar. Was werden die Gilet jaunes erst sagen, wenn sie im Jänner ihren neu gestalteten Lohnzettel anschauen und erstmals schwarz auf weiß stehen haben, wie der Staat seine Schafe schert? A 2019 wird in Frankreich die Lohnsteuer eingeführt, ein Entkommen ist dann nicht mehr möglich. Ich erwarte anhaltende Proteste, die das bisherige in den Schatten stellen. Bisher musste man selber versteuern.
    Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort Frankreich kann ich mir auch gut vorstellen.
    https://www.wts.com/de-de/insights/einfuehrung-lohnsteuer-frankreich-zum-01012019—auch-fuer-auslaendische-arbeitgeber-verpflichtend~publishing/

  3. Johannes

    Um ehrlich zu sein ich halte nichts davon England und Deutschland so nonchalant als unbedeutend oder gar als lahme Enten zu etikettieren. Die Wirtschaftsmächte welche sie darstellen bleiben sie dennoch und politischen Zwang führt Deutschland noch allemal mehr als es gut tut aus auf alle unfolgsamen Staaten.

    Diese Wunderwuzzi-Getue das eine Macht in Europa den Ton angeben müsste ist ein Fantasiedenken.
    Das einzige was eine solche Forderung rechtfertigen würde ist eine gemeinsame Währung die es zu erhalten gilt.
    Aber gerade dort ist doch von Anfang an und vor allem unter Deutschland und Schröder der Schaden angerichtet worden.
    Nur das freie Spiel der Kräfte und maximale Subsidiarität sichern den Frieden und Wohlstand in Europa.
    Alles andere ist Planwirtschaft in wirtschaftlicher wie auch soziopolitischer Hinsicht.

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