Die Gefahr des Populismus wird überschätzt

“Als im Russland der neunziger Jahre wieder einmal etwas gründlich schiefgegangen war, sagte der damalige Ministerpräsident: «Wir wollten es diesmal besser machen, aber es endete wie immer.» Dieser Satz könnte auch der Leitspruch Europas in seiner augenblicklichen Verfassung sein….” (NZZ, hier)

10 comments

  1. kannitverstaan

    Womit sich ja die Frage stellt, worin die Gefahr des Populismus denn besteht? Ist es die Umsetzung der basisdemokratischen Volksweisheit “wenn ma a die bledan san, sie mehran samma do”, oder die Angst vor dem Hausverstand? Die (berechtigte?) Befürchtung, dass Studium und Erkenntnis nicht zusammenhängen? Think!!

  2. mariuslupus

    Wieder einmal ein Kommentar der völlig an der Sache vorbei argumentiert. Zuerst, was ist eigentlich der sogenannte Populismus ? Der Populismus ist nach der Meinung der NZZ, der staatsregullierten Medien, alles das, was kritisch die Regierungspolitik in Frage stellt. Die Populisten wissen es noch nicht dass, sie gegen ein explizites Verbot verstossen, oder sie ignorieren das Verbot die Obrigkeit kritisieren.
    Die Populisten, eigentlich die Vertreter der Demokratie, sind die eigentlichen Kritiker der Machthaber. Übernehmen eigentlich die Funktion der Medien, die völlig pervertiert die Kritiker der Machthaber erfolgreich bekämpfen. Das werden den Populisten, die staatshörigen Staatsangestellten der Medien, nie verzeihen.
    Die sogenannten Populisten der AfD werden im merkelschen Reichstag vertreten sein. Gespannt darf man sein wie der Einzug der AfD Abgeordneten von ihren “demokratischen” , linken CDU, SPD usw., Kollegen begleitet wird.

  3. Kluftinger

    @ mariuslupus
    So ganz kann man ihrem Kommentar nicht zustimmen, da der Autor Schweizer ist und einen anderen Blickwinkel auf die vox populi hat.
    Es ist ihnen sicher bekannt, dass das Schema “oben-unten” in dieser Form in der Schweiz keine Gültigkeit hat.
    Ich verstehe Herrn Gujer so, dass wir das Schreckgespenst “Populismus” nicht dazu verwenden sollten, um wichtigere Probleme nicht zu lösen.

  4. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “Paris findet den gelebten Zusammenhalt der Union wichtiger als Austerität und papierne Abmachungen.”

    Das nenne ich einen schönen Euphemismus dafür, in die Kassen der anderen greifen zu dürfen

  5. raindancer

    Jede Revolution ist Populismus, darum ist er auch so gefürchtet, von denen die regieren:)

  6. Christian Peter

    @mariuslulus

    Politische Parteien, die keinen Populismus betreiben, müssen erst erfunden werden – Populismus ist die Geschäftsgrundlage aller politischen Parteien.

  7. Gerald Steinbach

    Christian Peter
    Volle Zustimmung , allerdings wird auch dieser gesplittet, in einen bösen und einen guten

  8. mariuslupus

    @Christian Peter
    Stimm, die regierenden Parteien würden es aber nie zugeben, dass sie populistisch auf Stimmenfang gehen. Nur die anderen, im Klartext die Konservativen, die Rechten, die die Linke Regierung kritisierem sin Populisten.

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