Die Gerechtigkeit, die uns die SPÖ versprochen hat

Von | 17. April 2014

“…..Mehr als die Hälfte der pragmatisierten Wiener Gemeindebediensteten, 48,9Prozent der Postler und 41,7 Prozent der Eisenbahner werden wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig pensioniert. Anders gesagt: Annähernd jeder Zweite aus diesen Berufsgruppen schafft es aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur regulären Pension. Spektakulär werden diese Zahlen im Vergleich: Im ASVG – also in dem Versicherungssystem, in dem die meisten Beschäftigten der Privatwirtschaft, aber auch beispielsweise die jüngeren Bundesbahner und die Vertragsbediensteten stecken– wird nur jeder Fünfte (knapp 22 Prozent) so krank, dass er sein Berufsleben vorzeitig beenden muss…” (hier)

7 Gedanken zu „Die Gerechtigkeit, die uns die SPÖ versprochen hat

  1. Reinhard

    Ich dachte immer, der Staat wäre ein besonders humaner Arbeitgeber, besonders in der Roten Reichshälfte, wo alles so fair und gerecht und sozial abläuft.
    Doch jetzt lese ich: noch viel schlimmer als in der neoliberalbrutalkapitalistischen Ausbeutergesellschaft der Privatwirtschaft werden die armen Sklaven des Staates und der gewerkschafrlich volldurchseuchten Roten Staatsbetriebe brutalst geknechtet und gesundheitlich in die Vollinvalidität ruiniert.
    Ein Rätsel…

  2. dottore

    selbstbedienung setzt sich eben durch…nicht nur im handel.

  3. herbert manninger

    War immer schon der Leitspruch der Linken: “Was dir gehört, gehört auch mir – was mir gehört, geht dich einen Dreck an.
    Und am 1.Mai kann man sie wieder auf dem Hochaltar vor dem Wiener Rathaus dem gläubigen Pöbel, brav in Bittprozessionen vorbei marschierend, zuwinken sehen, vor Reichen, Zockern und Spekulanten warnend, von Solidarität, Gleichheit und Gerechtigkeit faselnd:
    die Bonzen mit ihren fetten Bezügen und Pensionen, die beispielweise für ein “Der-Euro-ist-gut-5 Minuten-Beratungsgespräch” Summen abzocken, für die ein Hackler so lange den Buckel krumm machen muss.
    In diesem Sinne: Freundschaft!

  4. Reinhard

    Zigtausende kleine Unternehmer hakeln rund um die Uhr in ihren Firmen, um im ganzen Leben den Bruchteil dessen zu erwirtschaften, den sich diese Angestellten jährlich gönnen. Die ausbeutenden fetten havannarauchenden Golfclubmitglieder sind nämlich keine Unternehmer, wie uns die marxistische Propaganda immer in die Ohrmuscheln trommelt, sondern meist durch Genossen auf wohlversorgte Posten gehievte Spitzenmanager des Syndikates aus Parteihäusern, Banken und Staatsbetrieben.
    Zum Glück für diese Zecken sind ihre Wirte zu blöd, um das zu begreifen. Und unser staatliches Bildungssystem erfüllt seinen Auftrag – für konstante Blödheit der tumben Massen zu sorgen – vorbildlich…

  5. Thomas Holzer

    @all
    Aber bitte! Keine Neiddebatte 😉

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