“Die gleiche Welt, nur schlimmer”

Für den französischen Bestseller-Autor Michel Houellebecq wird die Welt nach der Corona-Krise keine bessere sein. «Wir werden nach der Eindämmung nicht in einer neuen Welt aufwachen; es wird die gleiche sein, nur ein wenig schlimmer», schrieb er in in einem Brief an den Radiosender France Inter.

9 comments

  1. Gerald Steinbach

    Auch ohne Corona wäre sie nicht besser geworden, besonders in Europa.
    Die Flutung von meist männlichen aggressiven Analphabeten wird die Gesellschaft nachhaltig schädigen.
    In Deutschland ist in manchen Gegenden Frauenmangel bereits frappant

  2. GeBa

    Ich kann nur wieder einmal mehr sage – ich danke, wem auch immer, für die Gnade der früheren Geburt!

  3. Selbstdenker

    Diese Pandemie (genauer: ihre Entstehung, ihre Verbreitung und die versuchten Methoden der Eindämmung) haben einige Zusammenhänge offenkundig werden lassen, wie die “Flüchtlings”krise im Jahr 2015; z.B.:

  4. Falke

    Houellebecq meint eigentlich nicht wirklich, dass die Welt “danach” echt schlimmer wird; er glaubt nur, dass sich durch die derzeitige coronavirus-bedingte Situation bestimmte Tendenzen, die sich ohnedies bereits abgezeichnet haben, viel schneller Wirklichkeit werden. “Ein wenig schlimmer” nur deswegen, weil sie teilweise nicht unbedingt positiv sind, aber kommen würden sie auf jeden Fall früher oder später – jetzt eben früher.
    Es sei daran erinnert, dass er in seinem – sehr realistischen – Roman “Unterwerfung” ein muslimisches Frankreich für 2022 vorausgesagt hat. Na, dann schauen wir mal.

  5. Selbstdenker

    @Falke:
    So wie es sich entwickelt, unterwirft uns eine faktische Koalition unserer “Elite” und unserer Proleten religiös dem Islam, wirtschaftlich der VR China und gesellschaftlich beiden.

  6. Selbstdenker

    Was sehr auffällig ist: die meist gleichen Utopisten warten auf ein vermeintliches oder tatsächliches Grossereignis um dies im Dieste ihrer Utopie einzuspannen. Egal ob Terroranschlag, Pandemie oder irgend ein Skandal: das Ergebnis ist bereits vorformuliert, lediglich die Rückleitung zum Auslöser muss angepasst werden.

    Diese Typen sind schneller zur Stelle als Rettung, Feuerwehr und Polizei. Ihr Ziel ist es aber nicht zu helfen, sondern die jeweilige Krise der anderen als Chance für sich zu nutzen.

    Die Führungsriege der VR China ist rund um den 20.01.2020 zum Entschluss gekommen, das man eine Pandemie, die bis dato primär die VR China lahmgelegt hat, in die Welt exportieren könnte um in dessen Gefolge den Enfluss der VR China mitzuexportieren.

  7. Selbstdenker

    Prägt Euch den 20.01. ein und vergleicht die Kommunikation der VR China davor und danach. Nach dem 20.01. wurde Wuhan innerhalb der VR China abgeriegelt; das Virus wurde über den weiterhin regelmäsdig stattfindenden Flugverkehr aus Wuhan in die ganze Welt verstreut.

    Die ganze Diskussion um das Thema Viruseindämmung geht an den zentralen Fragestellungen “wie ist das Virus entstanden”, “wie ist es in die freiheitlich verfassten Länder des Westens gelangt” und “wer versucht daraus zu profitieren” vorbei.

    Es ist so als würde jenand, der immer wieder auf die heisse Herdplatte greift, sich ausschliesslich die Frage stellen, wie er die Hand am besten verbinden kann.

  8. Johannes

    “Die gleiche Welt, nur schlimmer“ mag sein so ist das nun mal wenn Katastrophen eintreten.
    So ist es immer nach Überschwemmungen, nach Lawinenunglücken und Feuersbrünsten für jene die es betrifft. Und jene die durch solche Katastrophen großen Schaden erleiden, die den Schlamm aus ihren Häusern schaufeln müssen, manche sind gezwungen alles aufzugeben und neu anzufangen, manche müssen Menschenleben beklagen, in der Familie oder in der Gemeinde.
    In Österreich kam es oft zu solchen Katastrophen und die Menschen welche es betraf haben meist mit übermenschlicher Anstrengung, viel Fleiß und oft auch mit viel Nachbarschaftshilfe diese schwierige Situation gemeistert.
    Wir sollten uns an ihnen ein Beispiel nehmen, wir können schon sehr bald dort weitermachen wo wir aufgehört haben, es liegt kein Schlamm knietief in unseren Geschäften und kein Feuer hat alles bis auf die Grundmauern vernichtet.
    Ja es ist schwer und viele fühlen sich in der Existenz bedroht dort soll, so gut es geht, geholfen werden. Und ja es soll so schnell als möglich wieder eine Rückkehr zur Normalität erfolgen, dann kann man auch aus einer schwierigen Situation wieder herauskommen.
    Optimismus ist aber eine Grundvoraussetzung dafür. Und Politiker die verstehen das sie mit Steuerplänen welche auf Erhöhungen zielen einmal ganz still sein sollen.

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