Die Globalisierung ist tot, es lebe die Globalisierung!

Von | 9. Mai 2021

“…. Ein havariertes Containerschiff, die Pandemie, protektionistische amerikanische Präsidenten, übergriffige supranationale Gremien, der Aufstieg Chinas: Die internationale Wirtschaftsverflechtung löst verstärkt Unbehagen aus. Dabei ist es gerade der Erfolg der Globalisierung, der Opposition hervorruft.  NZZ, weiter hier

Ein Gedanke zu „Die Globalisierung ist tot, es lebe die Globalisierung!

  1. CE___

    Ich denke nicht dass dieser Artikel zum eigentlichen Punkt der Globaliserung des Warenhandels kommt.

    Der heutige globalisierte Warenhandel seit den 1950ern, aber vor allem seit den 1970ern ist eine wesentliche Stütze damit die Inflations-Eliten in Politik/Finanz/Deep-State/Staats”unternehmer”/Big Tech, etc. weiter ihr betrügerischen Fiatgeldsystem mit Teilreserve ohne viel Fragen der Völker weiterlaufen lassen können.

    Es ermöglicht mit immer mehr neugedruckten Fiatgeld immer vom gerade billigsten Ort auf der Erde (Konsum)güter zu kaufen, zu importieren, um damit die Inlandspreise entweder stabil zu halten, oder gar zu verbilligen, um die (eigenen) Leut’ da draussen zu täuschen, obwohl eigentlich die Preise steigen müssten (Teuerung), wären die (Konsum)güter noch im Inland hergestellt worden.

    Die Globalisierung des Warenhandels im Sinne eines Adam Smith, Ricardo, dann der Schule der österr. Lehre, war fest eingebettet in ein stabiles Geldsystem mit Edelmetallen als Anker.

    Dieser Anker hat (und würde immer noch) einer “uferlosen” Globaliserung des Warenhandels schlicht und einfach Grenzen gesetzt, mit diesem Anker würden wir so eine Art pervertierten “Globaliserung des Handels” nicht sehen mit all diesen unglaublichen jahrzehntelangen desaströsen Auswirkungen auf den Westen (wie zB. Deindustralisierung).

    War kein Gold oder Silber mehr im eigenen Tresor aufgrund vorheriger Handelsdefizite, war es irrelevant wie billig Produkt X oder W am anderen Ende der Welt hergestellt wird, weil einfach kein Gold und Silber vorhanden, und damit waren die heimischen Produzenten geschützt.

    Es jahrzehntelange Deindustrialisierung auch nur irgendeines Teiles der Welt war damit im Grunde (fast) unmöglich, es musste IMMER ein Gleichgewicht im Handel her.

    Und zum im Artikel erwähnten Handelsindex, der wird nominal weiter steigen, also der Welthandel von der Zahlen her stark zunehmen, aber nicht weil unbedingt mehr Güterstückzahlen gehandelt würden, sondern weil durch die derzeit weltweite anrollende Teuerung die Preise der Güter nominal steigen werden. Es ist alles nur Schmäh-Statistik.

    Die NZZ muss sich deswegen ned’ “fürchten”.

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