Die Griechen haben beim Milliarden-Poker ein gutes Blatt

“……hat der Euro-Club gegenüber Griechenland schlechte Karten. Die Geberländer sind erpressbar geworden. Sie müssen die Hellenen weiter finanzieren, ohne dafür etwas zu bekommen. Das ist der Preis für die dogmatische Aufrechterhaltung der Vision eines Krönungsprojektes der europäischen Einigung….” (hier)

8 comments

  1. Christian Peter

    Als Regierungspartei bescherte die FDP in den 90 – er Jahren den Deutschen den Euro und heute erklärt sie Ihnen die Euro – Krise. Erfreulicherweise bleiben uns diese linksliberalen Speichellecker in Zukunft erspart.

  2. sokrates9

    Situationselastisch halte ich die Griechische Forderung, die Deutschen seien den Griechen noch 300 MRD
    Reparationszahlungen schuldig! Wenn die bösen Deutschen endlich zahlen, ist die Welt wieder in Ordnung!…

  3. Rennziege

    16. Januar 2015 – 10:24 sokrates9
    Wirksamer und begründeter wäre es für die Griechen, sich zwecks Reparationen und Wiedergutmachung an die Türkei zu wenden, den Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches, das die Griechen über Jahrhunderte geknechtet, blutig unterdrückt und ausgebeutet hat.
    Und die Türken begingen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht nur den Völkermord an den Armeniern, sondern auch einen an den Griechen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Griechenverfolgungen_im_Osmanischen_Reich_1914%E2%80%931923
    Beide Greueltaten, obwohl vielfach bezeugt und dokumentiert, werden von der Türkei bis heute vehement geleugnet; sogar die bloße Erwähnung dieser Genozide steht unter Strafe.

  4. Rennziege

    16. Januar 2015 – 19:40 Thomas Holzer
    Hans-Werner Sinn war eine frühe Euro-Kassandra, auch heute täglich in seinen Prognosen bestätigt. Was mich ein wenig verwirrt:
    [Kurier:] Dieser Schuldenschnitt tut jetzt aber nicht mehr den Banken, sondern den europäischen Steuerzahlern weh.
    [Sinn:] Das stimmt, auch sie müssen jetzt die Realität anerkennen. Jetzt rächt sich, dass sie der Politik die Griechenland-Kredite haben durchgehen lassen.

    Wir europäischen Steuerzahler wollten “der Politik die Griechenland-Kredite” keineswegs durchgehen lassen, hatten aber nie die Möglichkeit, dieses Fass ohne Boden zu schließen, andere Fässer ebensowenig. Die sogenannte “Friedensidee” war und bleibt EU-Doktrin, “alternativlos” und durch kein demokratisches Mittel auszuhebeln.
    Koste sie uns auch das letzte Hemd.

  5. Thomas Holzer

    In jedem Mitgliedsstaat der EU wurde jede Regierung, welche die “entsprechenden” Gesetze beschlossen hatte, auch gewählt.
    Die Demokraten mögen sich bitte selbst an der Nasenspitze nehmen 😉
    demokratisch “legitimierte” Politikerdarsteller denken maximal in Wahlperioden -wenn überhaupt- Staatsmänner zumindest in Dekaden!
    Die ist auch der Grund, warum -anscheinend- derzeit alles aus dem Ruder zu laufen scheint.
    Kurzfristige pseudo Hyperaktivität “unserer” Politikerdarsteller wird den Terrorismus niemals bekämpfen, sondern diesem vielmehr Vorschub! leisten.
    Von “Bürgerrechten” schreibe ich gar nicht mehr, sind diese sowieso mittlerweile obsolet geworden.

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