Die Griechen am Weg in das rote, goldene Morgen

“…….Um die Spaltung Europas zu verhindern und das Herumfummeln am Geldbeutel des Nachbarn zu vermeiden sollten Griechenlands Schulden gestrichen werden – die Rückzahlung ist ohnehin nur noch eine Fiktion, die niemals Realität wird. Allerdings sollte im Gegenzug Griechenland aus dem Euro austreten und damit jede Notwendigkeit einer weiteren Finanzierung des griechischen Kurses von vornherein ausgeschlossen werden. Dann kann Griechenland seinen eigenen Weg in eine hoffentlich goldenen, roten Morgen antreten, nicht mehr länger behindert von den “Deutschen” und anderen bösen Menschen. Diese Austrittsordnung gilt dann als Muster, falls auch weitere Länder die von ihnen als teutonische Zwangsgemeinschaft empfundene Eurozone verlassen wollen. Nur so ist der Friede auf Dauer in Europa zu bewahren…..” (hier)

8 comments

  1. cmh

    Und immer wiede dieses Herumgelabere mit süßen Worten. Da hilft nur eines: die Konsequenzen zulassen.

    Das bedeutet:

    Den Griechen sofort und alle Schulden in Euro schenken und sofort das Land aus dem Euroraum raußschmeißen.
    Eine in allen Ländern Europas einheitlichen Zuschlag auf die Steuer einheben, mit dem dieser Schuldenausriss finanziert wird.
    Sollte man zum Schluss kommen, dass in Griechenland Europa gegen die Türkei verteidigt werden muss, dann wird man das zahlen müssen, die Beitrittsverhandlungen mit den Türken aber einstellen.

    Die Wahrheit ist verkraftbar, nicht aber immer nur ganz und nicht teilweise. Denn die teilweise Wahrheit ist eine ganz besonders hinterhältige Lüge.

  2. Rado

    Auf eine Grundwahrheit im “Friedensprojekt EU” stoßen die “großen Europäer” unter den Deutschen jetzt nach all den Jahren mit der Nase: Sie wolltens ja nicht wahrhaben: “Gekaufte Freunde sind billige Freunde”
    Da gibts übrigends auch noch ein paar andere Kandidaten als die Griechen!

  3. PeterT

    Was mich wundert ist, daß noch nie angedacht worden ist, die griechischen Schulden (jedenfalls die bei der EZB) im Falle eines Zahlungsausfalls mit den diversen EU-Geldern zu verrechnen, die jedes Jahr überwiesen werden.
    Griechenland ist ja ein großer Netto-Empfänger.
    Es kann doch nicht sein, daß die Griechen ihre Schulden nicht tilgen, und die EU weiterhin jedes Jahr die Milliarden überweist, als wäre nichts gewesen??

  4. sokrates9

    Kein Ausweg, aber ein Reset und Verlängerung des Desasters: wetten wir dass es in 3 Jahren einen Nord / Süd -EURO gibt?Ob Österreich da aber beim Norden dabei ist, ist nicht ganz so sicher…

  5. Herbert Manninger

    Die EU fährt mit Vollgas gegen die Wand.
    Gegenmaßnahme: Die Wand wird mit riesigem Aufwand verschoben.
    Bremsen kommt ja nicht in Frage….

  6. Herr Karl jun.

    @Peter T.
    Für eine simple Aufrechung mangelt es an der juristischen Identität von EU-Subsidien-Töpfen mit den Bailout-Gläubigern. Im Übrigen konnte Griechenland diese EU-Töpfe nie ganz “aktivieren” und abrufen, weil der notwendige nationale Eigenfinanzierungsanteil oft nicht aufgebracht bzw. die technischen und administrativen Anforderungen nicht immer erfüllt werden konnten.

    Griechenland “leidet” ja nicht unter dem derzeitigen Schuldenstand, denn das ist bloß Symptom und Ergebnis für ein lang währendes Staatsversagen, es leidet vielmehr darunter, dass Schulden nicht ad libitum vermehrt werden können, weil niemand an eine Rückzahlung dieser (Zusatz)-Schulden mehr glauben kann/will. Es glauben nicht einmal die Griechen selbst an ihren Staat, denn sonst hätten sie sich schon längst gegen ihre verantwortungslose Politikerkaste gewehrt. Auch diesmal haben sie in alter Tradition dem Meistbietenden ihre Stimme gegeben. Abkehr von den alten Mustern und ein Aufbruch zu einem nachhaltigen Demokratie-Modell schaut anders aus.
    Meine Prognose: Die Linken werden die außenpolitische Erpressungskarte spielen.

  7. PeterT

    @Herr Karl jun.
    Meine Idee wäre in etwa, daß künftige EU Fördermittel zunächst auf ein Verrechnungskonto überwiesen werden, von dem aus primär (oder zumindest zu einem erheblichen Prozentsatz) offene Schulden bei der EZB oder anderen Mitgliedsstaaten beglichen werden.
    Das würde wohl auch einige Beschlüsse auf EU Ebene erfordern, aber sollte grundsätzlich möglich sein?

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