Die Griechen wollen schon wieder Geld

“In Griechenland scheint das Geld knapp zu werden. Laut einem Bericht hat Ministerpräsident Tsipras telefonisch bei EU-Kommissionspräsident Juncker um ein kurzfristiges Treffen gebeten. Er will demnach schneller Hilfsgeld ausgezahlt bekommen….” (hier)

12 comments

  1. sokrates9

    Die USA / Nato will ihre Südflanke sichern! Da kommt das Kommando der USA Griechenland zu halten, ganz egal was das den europäischen Steuerzahler kostet!

  2. cmh

    Wenn Griechenland eine Militärkolonie der Nato ist, dass sollte man diese Ausgaben auch richtig buchen: als Ausgaben der Nato, an denen auch die USA zu beteiligen ist.

  3. Passant

    Es überrascht wohl niemanden!

    Die Vergemeinschaftung des Militäraufwands durch EU oder NATO wird unerlässlich sein, nicht nur für Griechenland, denn wirtschaftlich darbende Staaten sind als Partner wertlos.

  4. Fragolin

    Vorgestern:
    “Wir brauchen euer Geld nicht, wir wollen euer Geld nicht, ihr könnt uns mit eurem Geld nicht erpressen, ihr Ausbeuter, ihr Nazis! Und was ihr uns schon gegeben habt, das könnt ihr abschreiben!”
    Gestern:
    “Also einmal brauchen wir euer Geld noch, aber dann könnt ihr euren Dreck behalten und uns in Ruhe lassen! Wiederbekommen tut ihr nix, aber dafür müsst ihr uns auch nichts mehr geben!”
    Heute:
    “Also wir brauchen ganz dringend Geld, jetzt gleich einmal. Rückts die Marie raus, aber schnell, denn wir sind ja so arm!”
    Morgen:
    ???

  5. Heinrich Elsigan

    Am sinnvollsten wäre ein Grexit wie Hans-Werner Sinn schon die ganze Zeit meinte,
    nur geht der, wie schon hier erwähnt aus geostrategischen Gründen nicht (NATO – Putin)
    und auch weil die Chinesen das nicht wollen.
    Die Chinesen halten 25% Staatsanleihen von jedem europäischen Staat und werden die alle auf einmal eventuell auf den Markt werfen, wenn Griechenland aus der €-Zone austreten sollte.

    Naja bei den Linken dort kann man hoffen, dass sie die reichen Griechen ordentlich besteuern,
    da hat die EU auch Hilfe bei Kapitalflucht zugesagt.
    Die wurden ja von den anderen Regierungen nie zur Kasse gebeten.
    Aber natürlich bis da deine Beamten in dem maroden Staatsapparat drinnen hast,
    dauert des a Zeitl!

  6. Heinrich Elsigan

    P.S.: Deswegen sagte die linke griechische Regierung zu, sie stellt die gefeuerten Beamten wieder ein.
    Die haben
    a.) erstens schon eine Ahnung als Beamte
    b.) genügend Hass auf ihre Kollegen, die sie entfernten und
    c) sind der jetzigen Regierung 100% loya ergeben.

    Das war der Gedanke um die Freunderlwirtschaft im Apparat dort zu beenden. Sobald die genügend Know-How haben, kann er dann die Freunde der Altparteien und Oligarchen feuern!

  7. Ehrenmitglied der ÖBB

    Dass Tsipras Herrn Junker treffen will und nicht den Vorsitzenden der EURO-Gruppe mag wohl auch darauf zurückzuführen sein, dass Junker der Einzige ist, den Varoufakis nicht beleidigt hat?
    🙂

  8. Rennziege

    6. März 2015 – 15:52 Ehrenmitglied der ÖBB
    Das mag auch daran liegen, dass manche in der Euro-Gruppe noch einen Taschenrechner zu bedienen wissen, was auch Herr Tsipras kann, aber rhetorisch verheimlicht, da er keine schlafenden Hunde (im Fall der EU eher Siebenschläfer) wecken möchte.
    Den seit jeher höchst biegsamen Jean-Claude Juncker aber, sofern man ihn in seinen illuminierten Stunden anruft, kann man zu allem möglichen überreden. Seine für jeden EU-Bürger verheerende Karriere fußt auf langjährigem Gemauschel, und mit Gemauschel bedankt er sich dafür bei wesensverwandten Rosstäuschern, naturgemäß hinter verschlossenen Türen.
    Zweifellos hat er auch nichts dagegen, die griechische Büchse der Pandora zu einer gewaltigen Müllhalde wachsen zu lassen. Für deren Entsorgung blechen andere, ganz sicher nicht er oder andere EU-Müllmänner.

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