Die große Abschiebungs-Illusion

“Die Innenministerien der deutschen Bundesländer werfen laut einem “Spiegel”-Bericht nordafrikanischen Staaten “unkooperatives Verhalten” bei Abschiebungen vor. Rund 5500 Algerier, Marokkaner und Tunesier seien nach einem internen Papier der Innenbehörden Ende Juli vergangenen Jahres ausreisepflichtig gewesen. Lediglich 53 konnten im ersten Halbjahr 2015 in ihre Heimatländer abgeschoben werden.” (hier)

31 comments

  1. Thomas Holzer

    Die Politikerdarsteller Deutschlands und deren Beamten sollten nicht -in diesem Fall- den nordafrikanischen Staaten Vorwürfen machen, sondern viel mehr sich selbst.
    Sie lassen doch zuerst alle die rein, von denen jeder weiß, daß sie kein Anrecht auf Asyl haben.
    Diese “Politik” sollte primär geändert werden, dann bräuchte man nicht mehr über das verhalten anderer Länder lamentieren

  2. Fragolin

    Und nun? Setzen sie rückwirkend das von Königin Hosenanzug selbstherrlich ausgesetzte Dublin-Abkommen wieder in Kraft und schieben den Bodensatz über die Schärdinger Grenze zurück nach Österreich.
    Unsere Teddybären und “Free-kisses-“-Girls von der “Welcome!”-Fraktion können dann auch dort einen Stützpunkt aufmachen. “Wellcome back!” 🙂

  3. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    “Rückführungen nach Marokko seien ‘aufgrund des unkooperativen Verhaltens der Botschaft nur sehr eingeschränkt möglich'”.

    Die “moralische Supermacht” hätte sich vielleicht einmal beim kleinen südlichen Nachbarn erkundigen sollen. Ein Großteil der Probleme mit der sogenannten “Marokkaner-Szene” – inklusive der praktisch unmöglichen Rückführung nach Marokko – kennt man dort seit mindestens 10 Jahren!

    Die Migrationslobby hat das ganze über Jahre hinweg sehr schlau eingefädelt – das muss man ihnen lassen. Jeder Baustein (bedingungslose Grundsicherung, Bleiberecht, Wohnraumbeschaffung über die sogenannte “Leerstandskonferenz”, etc.) passt perfekt mit den anderen Bausteinen zusammen.

    Erst mal alle reinlassen, die man dann – oh, welch Zufall – durchfüttern muss und nicht mehr abschieben kann. Das hat man davor garantiert “nicht” gewusst – neeeeeein. Dann noch die Staatsbürgerschaft trotz illegalem Aufenthalt verleihen und fertig ist das Perpetuum mobile des dauerhaften linksgrünen Machterhaltes.

    Im linksgrünen Milieu hat man schlichtweg einen Staatsstreich vorbereitet, der in vielen Bereichen bereits sehr fortgeschritten ist.

    Dummerweise ist die Sache mit Köln passiert und es ist für viele nicht mehr opportun die Wahrheit zu verbergen.

    Es raucht gerade wesentlich mehr ab als “nur” die Migrationspolitik von Angela Merkel.

  4. Falke

    @Thomas Holzer
    Genau das ist mir dabei sofort eingefallen: zuerst alle massenweise unkontrolliert hineinlassen und dann – vor allem, wenn es dann Ereignisse wie in Köln gibt – lamentieren, dass man sie nicht abschieben kann (was ja vorauszusehen war). Schon überhaupt aus Ländern wie Marokko, Algerien und Tunesien, wo nicht einmal Krieg oder Verfolgung konstruiert werden kann.

  5. Christian Peter

    Alles nur Augenauswischerei, denn es finden ohnehin praktisch keine Abschiebungen statt : Nur etwa 1 % der Asylbewerber mit negativem Asylbescheid werden in Deutschland und Österreich tatsächlich abgeschoben. Zuerst Abermillionen illegale Einwanderer einreisen zu lassen und das Asylrecht so auszugestalten, das langwierige und teure Asylverfahren in Gang gesetzt werden und sich dann darüber zu beklagen, dass dies Probleme schaffe, kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein ?

  6. Christian Peter

    Außerdem : In jedes Land der Erde kann abgeschoben werden, zum einen weil es auch in Ländern mit Kriegen sichere Gebiete gibt (auch in Syrien !!!), zum anderen, weil man lediglich Rückführungsabkommen mit den entsprechenden Staaten zu schließen braucht. Spanien betreibt diese Politik mit großem Erfolg, nordafrikanische Flüchtlinge haben kaum eine Chance, jemals spanisches Festland zu erblicken, geschweige, dort jemals einen legalen Aufenthaltstitel zu erlangen.

  7. Christian Peter

    Eines ist klar : In Ländern mit restriktiver Einwanderungspolitik gibt es keine Flüchtlingskrise. Erfolgsmodell Spanien : Trotz der geografischen Nähe zu Afrika keine Probleme mit Flüchtlingen aus Nordafrika.

    https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&ved=0ahUKEwjZtpvL6bDKAhVC6xQKHTkOAOUQFggpMAM&url=http%3A%2F%2Fdeutsche-wirtschafts-nachrichten.de%2F2015%2F10%2F10%2Fabschottung-mit-grenzzaun-in-spanien-gibt-es-keine-fluechtlings-krise%2F&usg=AFQjCNGGIiRGKeVtOewEMc3zXIZKhufd3Q

  8. sokrates

    Von den 90000 Asylanten in Oesterreich werden laut Aussage unserer Regierung ca 40.000 ungesetzlichenAsylantenstatus bekommen! 50.000 werden somit abgeschoben -ODER???

  9. Fragolin

    @Mourawetz
    Ich muss da an einen alten “Nazareth”-Klassiker denken: “Dream on…” 😉
    Wäre auch unmenschlich. Nach Hause schicken wäre die beste Lösung für alle Beteiligten – außer die mächtige Lobby der Asyl- und Betreuungsindustrie.

  10. Mourawetz

    @Fragolin
    ich habe gemeint, für diejenigen die den Weg nach Hause plötzlich nicht mehr kennen! Natürlich darf jeder sofort gehen und muss nicht das karge Leben eines österreichischen Kaserneninnenhofs kennenlernen.

  11. Thomas Holzer

    @Sokrates
    Mit Verlaub, aber es gibt keinen “ungesetzlichen Asylstatuts”!
    So Ihre Zahlen stimmen, werden diese 40.000 den Status eines subsidiär Schutzberechtigten bekommen, nebstbei ein österreichisches Unikat, aber, auf Österreich bezogen, legal

  12. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Aber ein bisserl viel Naivität darf ich schon auch anmerken………..mit einem “netten”, aber anscheinend wildfremden Menschen in die “erleuchteten” Gefilde des Praters zu marschieren……na ja, in meiner Jugend wurde mir eingebläut: “Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste”

  13. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Natürlich ist es auch erschreckend, wie leichtgläubig manche Mädchen sind, aber: Es wird ihnen ja von Schule, Medien, Politik eingetrommelfeuert, dass alle Räfjutschies ganz doll lieb und süß und arme Flüchtlinge und überhaupt niemals nicht kriminell sind – und auf die Eltern hören die Gören eben nicht.
    Aufgabe des Staates und seiner Sicherheitsorgane wäre es, auf die Gefahren hinzuweisen ohne “rassismus”-Wischiwaschi und Herumgelüge um den bösen “Rechtsextremen” keine Argumente zu liefern – deshalb gebe ich auch der Politik mit ihrem Anhang Bildungswesen, Exekutive und Medien die Schuld daran, dass es solche leichtgläubigen Menscherln überhaupt gibt. Man hat die vernunft auf dem Altar der politischen Korrektheit geopfert und heruas kommen Vergewaltigungsopfer. Und nur wegen Köln, auch das muss man ehrlich sagen, erfahren wir überhaupt davon und vom Hintergrund des Täters.

  14. mariuslupus

    Warum die Diskussionen wegen Abschiebung ? Dass ist die nächste Vertedigungslinie der politischen Versager. Zuerst wird jede,r der illegal kommt vom UHB begrüsst. Anschliessend wird er Straftäter und in Konsquenz will man ihn nicht abschieben. Die Politikversager verkünden dass der prospektiv Abschiebender, auf dem Flughafen in Nordafrika, den gleichen Empfang erhalten soll, wie er es von Merkel und UHB, gewohnt ist. Der zuständige Sultan oder Kalif begrüsst persönnlich den verlorenen Sohn. Nur unter Einhaltung dieser Mindeststandarts darf eine Rückführung stattfinden
    Nix Abschiebung. Hat jemand schon die Kosten durchgerechnet , z.B. ein Flugzeug, A 380, Holzklasse cca 600 Rückwanderer, Kosten Flugstunde, usw. etc. Total 1 Million “Fluggäste”. Wer soll dass bezahlen ?,
    Aber wenn ein Abzuschiebender, unter schrecklicher Flugangst leidet und ein Attest von seinen Psychiater
    bringt ?

  15. Thomas Holzer

    @mariuslupus
    Abschiebungen werden erst dann erfolgen, wenn Terroristen garantiert wird, daß sie zumindest einen ähnlichen Empfang in ihren Heimatländern erhalten und als Helden begrüßt werden, wie der verurteilte Attentäter von Lockerbie vor Jahren durch einen gewissen Herrn Gadaffi …… dann werden auch die westlichen öffentlich-rechtlichen Anstalten live davon berichten 😉

  16. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Im Bericht der “Die Presse” über diesen Vorfall keinerlei Hinweise auf Herkunft des Täters; nimmt mich Wunder, daß er als “männlich” beschrieben wurde 😉

  17. Fragolin

    @Leit-,-äh-,-tier (auf das W-Wort reagiert der Forenblocker empfindlich…)
    Aus der Schubhaft wurde ein millionenteures Schubhaftzentrum in Vordernberg, in dem zweitweise nur ein oder zwei Gestalten “betreut” werden. Eigentlich müsste das zur Zeit aus allen Nähten platzen…

  18. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Vielleicht entschwand mein Link im Presse-Kommentarbereich auf das “nachrichten.at”-Original deswegen im Orkus. Aber vielleicht auch, weil er von mir kam, meine Kommentare verschwinden zu gut 2/3 dort…

  19. Fragolin

    Ein “Datenforensiker”, sprich Internetblockwart, tobt sich aus:

    http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/lokalverbot-fuer-asylwerber-anzeige-gegen-wirtin-erstattet/174.880.402

    Aber sehr interessant der Kommentarbereich, fast alle! Kommentatoren erkennen den Wert der Freiheit einer Wirtin, zu bestimmen, wer ihr Lokal betreten darf und wer nicht, und halten diese Denunziation und Hetze gegen eine Unternehmerin, die einfach nur ihr Geschäft retten will, für unerträglich.

  20. Thomas Holzer

    Und die deutschen Grünen halten Abschiebungen nach Marokko, Algerien, Tunesien für problematisch, da muß man sich erst die politische Situation vor Ort ansehen (sinngemäß ein gewisser Herr Özdemir)
    Mit dieser “Argumentation” hat jeder aus jedem Land dieser Welt Anspruch auf Asyl und Aufenthalt in D…………

  21. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Also ich wäre dafür, wenn der Herr Özdemir dort hin fährt und sich die Situation vor Ort anschaut. Sehr genau und sehr lange… 🙂

  22. Thomas Holzer

    Und die Grünen in Österreich haben eine verflossene BZÖ-“Politikerdarstellerin” wegen Verhetzung angezeigt, weil sie, für mich ein zwar hartes, aber doch witziges statement auf ihrer facebook-site gepostet hatte………
    (Armlänge, 9mm) 🙂

  23. Fragolin

    Zum Abschieben nach Nordafrika: Gabriel droht Algerien und Marokko mit der Kürzung von Entwicklungshilfegeldern.
    Was sagt uns das?
    1.: Deutschlands liebstes Drohen ist das, den Leuten weniger Geld zu geben. Man spielt, selbst bis über beide Ohren verschuldet, gerne den “Big Spender”, um ein Druckmittel zu haben. Und wundert sich nebenher, als arrogantes A*loch wahrgenommen zu werden.
    2.: Die sogenannte “Entwicklungshilfe” zeigt einmal wieder ihren wahren Zweck: eine Schmiergeldzahlung an die herrschenden Clans in Entwicklungsländern, um diese gefügig zu machen. Von Entwicklung weit und breit keine Spur, da erreichen die Franzosen in diesen Ländern mehr, wenn Renault/Dacia dort Werke aufbaut oder französische Agrarfirmen dort Plantagen und Lebensmittelbetriebe errichten.
    3.: Jedes Ding hat seinen Preis, die Welt ist käuflich. Ich wette auf das “Gegenangebot” aus diesen Staaten, die Entwicklungshilfe zu verdreifachen und zusätzlich einen Sonderbonus für “Rückführungsprogramme” draufzudoppeln, um einen Kompromiss zu finden. Geld einsacken für nicht einklagbare Versprechungen hat doch bei den Türken gerade bestens funktioniert, und Deutschland schmeißt ja gerne mit Geld um sich – siehe Punkt 1.

  24. Lisa

    Ich möchte jetzt nicht geklatscht werden – aber wenn ich als Frau mit einem Mann zu spätester Stund auf einer Bank sitze,

    Worauf stützt sich das Recht eines Staates, eigene Landsleute nicht zurückzunehmen? ist das deren jeweilige VErfassung? Dann müsst man umso mehr schauen, aus welchen Ländern mal Menschn vorläufig oder auch regulär aufnimmt. WEnn Staaten völlig verschiedene Rechtsysteme haben, ist schlecht verhandeln. Die Möglichkeit der Abschiebung sollte immer noch gegeben sein, wenn man jemanden in sein LAnd aufnimmt. Wozu ist man Bürger eines bestimmtes Landes, wenn man nicht etwas mehr Rechte hat als Einwandernde? Im Unterschied zu Völkerwanderung im Frühmittelalter darf man sich ja nicht mit Waffengewalt verteidigen… (was zwar gut ist – wer will schon ;Krieg und Unruhe ?! ) aber die “Stammesfürsten” sollten wenigstens politische Waffen bereithalten, um die eignen Leute zu schützen)

  25. Lisa

    ooops, Nachtrag: da sind zwei Zeilen dazugerutscht, die ich für einen andern Beirtrag angefangen hatte: der sichtbare Kasten erlaubt nur die Ansicht von wenigeen Zeilen…tut mi!r Leid

  26. Fragolin

    @Lisa
    “Worauf stützt sich das Recht eines Staates, eigene Landsleute nicht zurückzunehmen?”
    Es erkennt diese Leute einfach nicht als seine Landsleute an. Da diese vor der deutschen Grenze die Papiere vernichtet haben (es gibt Berichte über mit Pässen vollgestopfte Dixi-Klos in Serbien und Kroatien…) und ohne jegliche Identitätsfeststellung hier herinspaziert sind, können die behaupten, irgendwer zu sein und irgendwoher zu kommen.
    Unsere Teddybärenverteiler mit den Winkelementen glauben ja inzwischen, schon mehr Flüchtlinge aus Aleppo aufgenommen zu haben, als diese Stadt Einwohner hat.
    Und so kommt es, dass Staaten wie Algerien oder Marokko einfach sagen: Tja, euch können sie viel erzählen von wo sie herkommen – wir kennen diese Leute nicht und ihr könnt sie behalten.
    Aber wehe, unsereiner hat darauf hingewiesen, dass es gesetzes- und völkerrechtskonform zwingend erforderlich ist, an einer zu überschreitenden Grenze Personaldokumente oder zumindest anerkannte Identitätsbewesie vorzulegen andernfalls der Grenzübertritt illegal und zu verhindern sei – ui, da wurde und wird bis heute mit Nazikeule und Hetzergeheul gewütet.
    Werteste Lisa, vergessen Sie unsere Obertanen. Die haben ihre Geschäfte abgeschlossen, ihre Anweisungen bekommen und ihre Gewinnmöglichkeiten abgeschätzt – wir, Sie, sind diesen Menschen sowas von egal. Und die Invasoren auch. Das ist auch nur Biomasse für das große Spiel um Macht und Knete.

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