Die grüne Bourgeoisie und ihr halbierter Liberalismus

“…Deutschlands Grüne sind auf bestem Weg, die nächste Volkspartei zu werden. Sie haben in bürgerlichen Milieus Fuss gefasst. Dort stösst man sich nicht an ihrem Etatismus…” (hier)

7 comments

  1. Herbert Manninger

    Die Grünen sind nicht mehr so links sondern bürgerlicher? Wohl eher: Die bürgerlichen Deutschen, brav umerzogen, sind links geworden und wählen zunehmend das Original.
    Gibt auch imagemäßig
    mehr her, denn der Merkel-CDU, obwohl längst links abgedriftet, wird noch immer die langweilige politische Mitte zugewiesen.

  2. Gerald Steinbach

    In Deutschland ist es schick Grün zu wählen, man bekommt automatisch ein Upgrade zu weltoffenheit, gut gebildet.. und viele nützliche Idioten nutzen diese innere Selbstbefriedigung und machen ihr Kreuz bei Grün oder wie in Hessen hilft auch der Staat nach, besonders bei jungen dürften die Grünen begehrt sein

  3. sokrates9

    Nachdem komplexes Denken nicht mehr gefragt ist und man so einfach Öko sein kann – Strom kommt aus der Steckdose – braucht man sich nicht wundern dass alle Schneeflöckchen – das Produkt antiautoritärer Erziehung – auf die Grünen fliegen!

  4. Falke

    “Cool und attraktiv”? Der Autor dürfte wohl noch nie Annalena Baerbock reden (wobei “reden” hier ein arger Euphemismus ist) gehört haben – da ist ja vergleichsweise sogar Hofreiter fast noch eine Erholung. Gerald Steinbach hat wohl recht: es gilt in Deutschland als schick, grün zu wählen – viel mehr Gedanken macht sich der deutsche Michel wohl nicht. Dass es da noch Typen wie den bereits erwähnten Hofreiter gibt, weiters Claudia Roth, Katrin Göring-Eckart, Renate Künast, Ska Keller usw., wird gerne verdrängt. Da muss man wirklich einmal die österreichischen Wähler loben, die zumindest die heimischen Grünen richtig einschätzen und sie zuerst aus dem Nationalrat und anschließend reihenweise aus den Landtagen hinauswerfen, auch wenn es Landeshauptleute gab und gibt, wie etwa Häupl in Wien, Platter in Tirol und Haslauer in Salzburg, die – engegen dem Wählerwillen – die kärglichen Reste der dortigen Grünen noch in die Regierung holen.

  5. Mona Rieboldt

    Falke
    Da bewundere ich ja die klugen österreichischen Wähler.
    In D ist ein Problem von SPD und CDU die Überalterung. Wer mal einen SPD-Ortsverband gesehen hat, da kommen schnell 500 Jahre zusammen. Und in der CDU soll ein 62jähriger Merz die 64jährige Merkel ablösen, das soll dann die Erneuerung der CDU sein.
    Dagegen wirken die Grünen jung und gut gelaunt.

    Wie ich schon mal geschrieben habe, die Grünen muss man sich leisten können. In Bayern holten sie die meisten Stimmen in Schwabing und Starnberg. Stark sind sie zur Zeit im Westen, aber nicht im Osten. Die Grünen werden nicht von Arbeitern gewählt, die Heimat der Grünen ist immer noch der Öffentliche Dienst.

    Das Geplapper der Vorsitzenden der Grünen in Bayern ist noch unerträglicher als das Gerede von Baerbock und Frau Göring-E. Männer wie Hofreiter, aber auch Habeck sind keine Realisten, sondern reine Ideologen.

  6. Falke

    @Mona Rieboldt
    Ja, richtig, die Bayern-Grüne hätte ich fast vergessen (ihren Namen sowieso – ist aber wohl keine Bildungslücke). Ihre “Diskussion” mit den Wählern zirkulierte ja als besonders gelungen Kabarettsendung auf youtube. Gewählt wurde sie aber trotzdem – das ist mir unverständlich.

  7. Selbstdenker

    Die Grünen sind lupenreine Kulturmarxisten. Ihre Methode ist der Entrismus. Um in Machtpositionen zu gelangen, sind sie von der oberflächlichen Erscheinung her wandlungsfähig wie ein Camäleon.

    Einmal an den Schalthebeln der Macht, betätigen sie sich dann als Türöffner zur linksextremen Unterwanderung bzw. zum Ansturm durch die Dritte Welt.

    Vor circa zwei Jahren habe ich hier im Ortner Blog geschrieben, wie in einem kulturmarxistischen Radioprogramm Strategien erörtert wurden, um “den Rechten” den Freiheitsbegriff streitig zu machen.

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