Die Grünen, ordentlich entzaubert

Von | 7. September 2013

“Sie waren einmal angetreten, die Guten zu sein in der deutschen Parteienlandschaft. Doch Staatsgläubigkeit, Rigorismus und Regulierungswut haben die Grünen nachhaltig entzaubert….” (Gute Analyse der “Welt“)

8 Gedanken zu „Die Grünen, ordentlich entzaubert

  1. FDominicus

    Werden wir sehen. Ich wetter 100 : 1 die Grünen werden mehr Stimmen bekommen als FDP, AfD und alle anderen kleinen Parteien zusammen. Da sich der Staat immer weiter ausdehnt und die Beamten inzwischen durchweg ehere grün wählen, haben die Grünen eine Stammwählerschaft die sich gewaschen hat. Und die jedem Produktiven die Tränen in die Augen treiben…

  2. Thomas Holzer

    Die Grünen, weder in Deutschland noch in Österreich, waren nie etwas anderes als eine staatsgläubige, dem Rigorismus und der Regulierungswut verfallene linkspopulistische Partei, die sich halt des Mäntelchen des grünen “Gutmenschen” umhängte.

    Daß es “so viele” Jahre dauert(e), daß diese Partei “entzaubert” wird, nimmt mich Wunder, sie hat ja nie ihre Ansichten dem p.t. Wahlvolk vorenthalten; andererseits; der Sozialismus ist ja auch nach mehr als 100 Jahren leider auch noch immer nicht “entzaubert”

  3. Christian Peter

    Staatsgläubigkeit ist keine schlechte Sache, es kommt ganz auf die Bereiche an, in denen man auf den Staat setzt. Meiner Meinung nach sind die Grünen noch wählbarer als andere Parteien, wie etwa die (aus gesellschaftspolitischer Sicht) Linkspartei FDP, von der man außer Drogenliberalisierung, Friedensbewegung und Schwulenverehrung nichts zu hören bekommt.

  4. gms

    Kommissar Pjotr,

    > Staatsgläubigkeit ist keine schlechte Sache

    Öko-Taliban und Tofu-Jihadisten tolerieren keine anderen Götter, als die von ihnen selbst geschnitzen und grün lackierten. Das ist weder neu noch besonders betonenswert. Auch wäre es uneingeschränkt hinnehmbar, ginge damit nicht die Geiselhaft jener einher, die mit rotzgrünen Götzen auf keinen grünen Zweig kommen und auch nicht kommen wollen.

    Ihr privates Glaubensbekenntnis verwundert hier niemanden mehr, wie ebensowenig die damit einhergehenden Sprechblasen, was jemand anderer zu bieten habe oder nicht. Doch je länger sie hier schreiben, desto stärker kommt der Verdacht auf, Sie trieben hier eine gezielte Charade, und Ihre hier ausgebreitete Liebe zum Faschismus sei bloß aufgesetztes Kalkül zu beschleunigten Demontage der Grünen.

    [Einschub: Dann aber wären wir in einem Dilemma. So habe ich vor Wochen ganz im Privaten dargestellt, Sie wären ein von mir konzipiertes Posting-Programm, mit dem die Linken in Vorwahlzeiten liberale Blogs unterwandern. Würden Sie sich nun als elektronischer Doppel-Maulwurf zu erkennen geben, offenbarte dies meinen Betrug an den Linken, hatte ich diesen doch entgeltliche Hilfe bei ihrem Treiben zugesichert, zugleich aber nur meine eigenen Interessen verfolgt.]

    Also, liebe Operatoren in der Wiener Lindengasse — es ist alles in Ordnung! Pjotr 1.0 arbeitet nachwievor korrekt, das Ziel, einen Verschnitt aus Al Bundy und Charles Manson unter der Trademark des Liberalismus im Herzen des Neoliberalismus zu verankern, kann und wird erreicht werden. Wo und wie Parameter für Penetranz nachzujustieren sind, finden Sie im Handbuch. Wenn Pjotrs Ergüsse tatsächlich in jedem Thread dieses Blogs die abschließende und unwidersprochene Unzierleiste bilden, dann wird vereinbarungsgemäß die letzte Ratenzahlung auf mein Konto fällig.

  5. world-citizen

    Vor nicht allzulanger Zeit freute es mich, daß Ortner auch in der Zeit schrieb. Offensichtlich ist das inzwischen aber Schnee von gestern. Bei der Frequenz, mit der immer wieder die Springer-Presse zitiert wird liegt die unbewiesene Mutmaßung nicht so fern, er wäre von dort gekauft.

  6. aneagle

    also G´tt meint es, was die Grünen betrifft, gut mit Österreich und Deutschland!

    So hat er auf den Schweiger Van der Bellen, Frau Glawischnig geschickt, die bewiesen hat, daß Frau zu allen relevanten Themen, mangels kompetenter Einlassung, mindestens so schweigsam sein kann, wie man(n) nur kann. Darüberhinaus hat ER ihr, im stillen Ringen um die Sympathie des Souveräns, Frau Vassilakou zur Seite gestellt !

    Und in Deutschland folgte auf den durchaus verwendbaren Joschka Fischer mit Jürgen Trittin ein wahrhaft mittelalterlicher Herr, in seinem Witz durchaus Herrn Brüderle nicht unähnlich, aber da vom kommunistischen Studentenbund kommend, am ehesten noch ein jugendlicher Ströbele, den ein guter Journalist vor einiger Zeit wie folgt treffend definierte:

    ” Herr Trittin war von 1998 bis 2005 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit . Von seiner Tätigkeit hat sich der Planet bis heute nicht erholt”

    Man muß nicht religiös sein um in dieser Entwicklung eine wohlmeinende Kraft zu erkennen. Denn: Für alle politischen Mitbewerber sind die Grünen eines sicher: Ein G´TTESGESCHENK!
    🙂

  7. Christian Peter

    @aneagle

    Wie kommen Sie darauf ? Rot/Grün unter Schröder war die beste Regierung der letzten Jahrzehnte im deutschsprachigen Raum.

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