Die Hegenomie der Linken schwindet

Von | 29. Oktober 2016

(WERNER REICHEL) So schnell kann‘s geh’n. Jetzt ist sogar schon Peter Rabl ein „Nazi“. Ja, der Peter Rabl, der bekannte Journalist, der lange für den ORF und den Kurier gearbeitet hat. Herr Rabl ist unlängst in der Wiener Innenstadt angerempelt worden und hat das via Twitter kundgetan: „Wird man als älterer Herr beim Einstieg in U3 am Stephansplatz von dunkelhäutigen Jungtypen absichtlich angerempelt, wird’s einem multikulti“.

Die Reaktionen auf diesen Tweet waren ebenso prompt wie vorhersehbar. In der linken Twitterblase brach sofort ein Shitsorm der Empörung los. Rabl wurde reflexartig als Nazi und Rassist beschimpft. In gut eingeübter Whataboutism-Manier empörte sich der digitale Mob über Rabls „Entgleisung“, schließlich hätte er doch genauso gut von einem Indigenen angerempelt werden können.

Dass diese politisch korrekten Klugscheißer in einem solchen Fall mit Sicherheit nicht gepostet hätten, dass das auch ein Migrationshintergündiger hätte sein können und man doch bittschön nicht immer auf die Österreicher…, entlarvt nur deren Verlogenheit und Doppelmoral. Egal. Selbst einer der wichtigsten Hohepriester der politischen Korrektheit in Österreich, der Falterjournalist Florian Klenk, sah sich gezwungen einzuschreiten, um den fehlgeleiteten Kollegen zurechtzuweisen: „wieso ist die Hautfarbe hier erwähnenswert? Rempeln weisse rüpel nicht genauso?“

Auch zahlreiche weitere Promis und Halbpromis aus der Twittersphäre, von Stefan Schennach bis Angelika Mlinar, melden sich empört zu Wort um Herrn Rabl zu maßregeln, was wiederum die politisch korrekte Meute zu weiteren Angriffen auf Rabl, diesen „Angry White Man“, ermunterte. Es war ein gezielter Schuss vor den Bug. Noch so ein Fehltritt und du bist raus, gehörst nicht mehr zu den uns, sondern zu den rechten Untermenschen, den Modernisierungsverlieren, den Gabalier-Fans, den FPÖ-Wählern, sprich zum gesellschaftlichen Abschaum.

Jeder, der die Dogmen der neosozialistischen Lehren öffentlich anzweifelt, und sei es nur durch die Schilderung eines mittlerweile alltäglichen Zwischenfalls, über den kübelt die von Abstiegs-, Zukunft- und Existenzängsten gequälte neosozialistische Elite ihren ganzen Hass aus. The Times They Are A-Changin’, um es mit den Worten von Nobelpreisträger Bob Dylan zu sagen.

Obwohl man noch immer die wichtigsten Posten in Politik, Justiz, Verwaltung, Medien und Wissenschaft besetzt hält, gelingt es kaum noch, aufmüpfige und renitente Bürger einzuschüchtern und die öffentliche Meinung zu steuern. Jahrzehntelang haben diese Repressionsstrategien (auch ohne Verhetzungsparagraphen) gut funktioniert, doch angesichts der dramatischen Entwicklungen und Verwerfungen, die man mit der Welcome-Refugee-Euphorie ausgelöst hat, verschieben sich auch die Macht- und Kräfteverhältnisse immer mehr. Die politisch korrekte Allzweckwaffe, der Nazi-Vorwurf, hat sich ebenso abgenutzt, wie die Androhung, aus der Gemeinschaft der Guten, also der Gutmenschen, verbannt zu werden, weil ihr ohnehin immer weniger Menschen angehören wollen. Sprich, es wird zusehends cooler von den politisch korrekten Betschwestern als „Nazi“, als „Xenophober“ oder als „Sexist“ beschimpft zu werden. Eine gefährliche Entwicklung, die der inflationären und falschen Verwendung dieses linken Kampfbegriffs geschuldet ist.

Das Machtfundament der Multikultapologeten bekommt immer tiefere Risse und die ersten Absetzbewegungen haben bereits eingesetzt. Okay, Rabl ist jetzt nicht gerade ein A-Promi, aber immerhin wusste er, was er mit seinem Sager auf Twitter auslösen würde und hat ihn trotzdem abgesetzt. Auch ein anderer bekannter Mainstreamjournalist hat vor kurzem seinen Gesinnungsgenossen die Gefolgschaft gekündigt und den vorgegebenen Meinungskorridor verlassen: Der langjährige ORF-Kriegsberichterstatter Friedrich Orter hat in einem neuen Buch vor den kommenden Religionskriegen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Europa gewarnt und das „Projekt Multikulti samt Gutmenschentum“ für gescheitert erklärt. Dass er damit bis nach seiner Pensionierung zugewartet hat, spricht zwar nicht gerade für seinen Mut, ist aber ein deutliches Signal. Selbst Personen aus dem Zentrum des politisch korrekten Establishments wechseln angesichts der aktuellen Lage die Seiten. Wer ist der nächste? Nicht auszudenken, wenn die ersten prominenten und gut bezahlten (Staats)Künstler, z.B. einer der bis in die Poren politisch korrekten TV-Spaßmacher und Kleinkünstler, die Lehren der Multikulti-Ideologe oder des Genderimsus öffentlich anzuzweifeln beginnen

Auch die schrillen Erpressungsversuche der üblichen Verdächtigen konnten Servus TV nicht daran hindern, Martin Sellner, den Chef der Wiener Identitären, in eine Diskussionsendung einzuladen. Die Redaktion des Privatsenders ließ sich nicht einschüchtern. Eine weitere herbe Niederlage für die Hüter des linken Meinungsmonopols. Selbst die parteien- und medienübergreifende Kampagne gegen Norbert Hofer verhalf seinem Gegenkandidaten Alexander Van der Bellen zu gerade einmal 50% der Wählerstimmen. Angesichts des Schulterschlusses aller relevanten politischen gesellschaftlichen und kirchlichen Kräfte ein erbärmliches Ergebnis.

Die jahrzehntelange Hegemonie und Deutungshoheit der Linken schwindet. Das erklärt auch die panischen und hysterischen Reaktionen dieser Kaste, die wie ein in die Enge getriebenes Tier immer wilder um sich beißt. Von Strategie keine Spur mehr. Bundeskanzler Kern hat die Lage richtig erkannt. In einem Interview mit der „Zeit“ sagte er: „Sie wollen das System und die Eliten auf den Knien sehen“. Richtig erkannt. Der Hass vieler Österreicher auf „die da oben“ ist mittlerweile mindestens genauso groß ist, wie der Hass der Elite auf die da unten.

Der Ton in der politischen Auseinandersetzung wird dementsprechend ruppiger. Wenn Christian Kern und H.C. Strache aufeinander losgehen, fliegen die Fetzen, fallen die Hemmungen. Die gegenseitige Verachtung ist dabei mit Händen zu greifen. Und die Situation wird sich weiter zuspitzen, da es der Linken und den Mainstreammedien kaum noch gelingt jene einzuschüchtern und mundtot zu machen, die mit der derzeitigen Einwanderungs- und Asylpolitik nicht einverstanden sind und die sich vor einer Islamisierung – die ohnehin bereits weit fortgeschritten ist –  berechtigte Ängste haben. Diese Gruppe wird von Tag zu Tag größer. Immer mehr Österreicher sind von den Folgen der unkontrollierten Massenzuwanderung aus dem islamischen Gürtel und Afrika ganz direkt betroffen, zunehmend auch die gut situierten Kreise, wie der Tweet von Herrn Rabl zeigt. Und es wird sicher nicht der letzte Rempler gewesen sein. Und ja, der kann auch von einem Österreicher kommen.

32 Gedanken zu „Die Hegenomie der Linken schwindet

  1. Fragolin

    Die eigentlichen, die wirklichen Hetzer und Hasser, sind von ihrer verachtung und ihrem Hass schon so zerfressen, dass sie ihn nicht mehr im Zaum halten können. Wie ein Rudel wilder Tiere im Blutrausch toben sie sich aus – das Äquivalent jenes Mobs, der wegen jeder Winzigkeit kreischend, tobend und Gewehrsalven in die Luft schießend und Fahnen und Puppen verbrennend, ihren Hass austoben und erst befriedigt werden können, wenn das Blut des Feindes geflossen ist.
    Wie dünn die Kruste der Zivilisation auf der kochenden Lava der Tierhaftigkeit ist zeigen genau jene Hassausbrüche und “Shitstorms” gegen jeden, der sich nicht dem Diktat des guten Rassismus unterwerfen will.
    Übrigens hat sogar die deutsche Linken-Fraktionschefin Sarah Wagenknecht schon eine Torte in ihr Zuckerlächeln bekommen, weil sie dem eigenen Verein zu Nazi und zu AfD ist. Dass sich der Furor der deutschen SA, der schon bis zum Abheizen von Gebäuden und Verwüsten ganzer Stadtviertel und aggressiver Gewalt gegen Menschen gediehen ist, sehr bald in immer weiter steigender Gewaltanwendung dokumentieren wird und durch keine weiteren statistischen Tricks (wie dem Einordnen aller ungeklärten Straftaten oder des Besprühens von AfD-ler-Häusern mit Hakenkreuzen als “rechte Verbrechen”) mehr verstecken lassen. Es gärt unter der Kruste des linken Randes und ich vermute sogar, dass sich erste Terrorzellen ähnlich der RAF bilden. Genug geistige Vorarbeit und Brandstiftung erhalten sie von den “Shitstormern”, Hassern und Hetzern, Social Justice Warriors und Political Correctness Knights, die sich allesamt von der herrschenden Kaste für ihre Zwecke vor den Karren spannen lassen. Und im Gegensatz zur RAF der 70er können sie mit wenig staatlichem Widerstand rechnen. Immerhin sitzen ihre Vorbilder und deren Verteidiger heute bis in die Regierung…

  2. Thomas Holzer

    Bin ich froh, weder in einer twitter- noch facebook- noch whatsapp- oder welche auch immer Blase gefangen zu sein.
    Und: nur dort, wo sich Brüder im Ungeiste um die gleichen Wähler streiten, wird die Auseinandersetzung derart niveaulos wie derzeit in diesem Lande.
    Ob nationaler oder internationaler Sozialist, Sozialist bleibt Sozialist

  3. Fragolin

    So kann man die “Statistik” der mit Steuermillionen gestopften Stasi-AAS in Deutschland hochrechnend bewerten:
    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20960978_Hohe-Fehlerquote-in-Statistik-ueber-Angriffe-auf-Fluechtlinge-in-Bielefeld.html
    Gelogen, erfunden, vermischt, verdreht und dann als absolute Wahrheit präsentiert. Die Zusammenarbeit des Linksblocks in der deutschen Regierung, der bereits nach rotrotgrün schreit um den “Rechtsruck” aufzuhalten, mit den guten alten Propaganda- und Verhetzungsorganen der DDR scheint gut zu funktionieren. War eben nicht alles schlecht damals, ne….

  4. wbeier

    @Fragolin
    Weil sie gerade die Fr. Wagenknecht angesprochen haben: Ja die hat ein formidables Problem in ihrer Fraktion und ja, ihr wird eine Neigung zur sogenannten Querfront diagnostiziert. Immerhin gibt es da reichlich Erfahrungen mit einem Hrn. Jürgen Elsässer – ehemaliger Kampfgenosse der Sarah – und seiner Läuterung von weit links/aussen zur Wortführerschaft des rechtsextremen Packs.
    PS: Wenn sie einmal eine Versammlung der Hellösterreicher sehen wollen, schauen sie heute ab 14:00 nach Linz. (Aufmarsch gegen das “rechtsextreme” Vernetzungstreffen)

  5. astuga

    Wenn es nur wegen dieser debilen Tugend-Clowns oder Personen wie Peter Rabl wäre (der ja selbst bei Kurier und Profil Teil diese Blase war und solchen Leuten Raum geboten hat) könnte Österreich und ganz Europa meinetwegen mitsamt den importierten Kulturträgern im Orkus verschwinden.

    Aber Österreich besteht ja zum Glück auch noch aus anderen Leuten.
    Also einfach ignorieren – das Geld mit dem diese Bagage durchgefüttert und subventioniert wird geht ohnehin gerade zur Neige.
    Und wenn sie am Watschenbaum rütteln, dann geht’s in Zukunft gerne auch anders.

  6. Der Realist

    Der Hass der “Elite” auf die da unten wird immer größer, und wird auch zusehends artikuliert, weil sich die “Untermenschen”, mit Vorliebe als Modernisierungsverlierer tituliert, aus der Deckung wagen. Vor geraumer Zeit hat ein unbedeutender Lokalpolitiker Wiens, dem Namen nach mit Migrationshintergrund, im “Standard” sein Leid geklagt, dass die Leute gar keine Hemmungen mehr haben öffentlich zuzugeben, dass sie FPÖ wählen, gerade so, als ob das ein Verbrechen wäre. Das ständige Schwingen der Nazikeule ist zu einer simplen Turnübung verkommen, auf die politisch korrekte Erziehung hat es kaum mehr eine Auswirkung, das bereitet den Gutmenschen in ihrem Überlegenheitswahn halt gewaltige seelische Schmerzen, und an diesen Schmerzen weiden sich natürlich die bisher medial Geprügelten.

  7. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    etwas off topic, da Sie letztens meinen Triviallink nicht mochten, hab ich später dann einen kultivierteren (könnte auch andern Lesern gefallen, guter Beobachter und Zeichner) gesetzt, den Sie aber vermutlich nicht
    mehr gesehen haben, deswegen hier nochmals: https://unknownhipster.com/

  8. sokrates9

    Ein schönes Beispiel wie sehr derzeit die Linke manipuliert sieht man an dem “Rechtsextremen” Kongress in Linz! Da treffen sich 350 Leute – unbedenklich laut Verfassungsschutz – Pühringer hätte sich da sicherlich gerne einen Bedenklichkeitsattest abgeholt – und die linke Presse geifert, und hetzt! Gestern Abend beim ORF TOP – Thema! Treffen sich linke nie um Themen zu diskutieren?? Ganz böse natürlich dass keine Journalkisten zugelassen sind! Das geht doch gar nicht! Wie soll man hetzen wenn man Themen nicht fehlinterpretieren kann??Übrigens: Der Rechtsextremist und berüchtigte Populist Bischof Laun ist auch dabei und hält da sicherlich eine staatsgefährdende Rede!!

  9. Lugg

    Wann gibt’s ein Buch von Chmelar? Auch wenn in Pension?

  10. Fragolin

    @sokrates9
    Die linke Selbstreferenzierungsschleife nimmt doch keiner mehr für voll.
    Erst wird gejault es könne nicht angehen, dass Kickl zu einem solchen Rechtsradikalenkongress eingeladen würde, und Rechtsradikale müssen es sein, weil sie Leute wie Kickl einladen. Einfach nur noch peinlich diese ausgelebte dümmliche Jaulautomatik.
    @wbeier
    Leider lassen es räumliche Ferne und private Tagesplanung nicht zu, aber es wird sicher sinnverdrehte Berichte darüber geben, die man sich mit wenig Phantasie zurechtbiegen kann (so Marke: “Gewalttätige Ausschreitungen am Rande des Rechtsextremen-Kongresses in Linz”…) 😉

  11. Gerald Steinbach

    Mal sehen wer heute in Linz für Gewalt verantwortlich ist, der Rechte Mob oder die linken Aktivisten
    Zumindest ist das Aufgebot der Polizei groß um die Aktivisten zu schützen

  12. Dr.Gerd Eichberger

    Ich kann mir als Psychoanalytiker die ständige Verteidigungshaltung der Linken – auch gegenüber den eingewanderten Feinden unserer Demokratie – nur mit dem Freud’schen Konzept des Todestriebes erklären. was sonst könnte die Linken sosehr motivieren, an ihrem Untergang so konstant zu arbeiten…..

  13. LePenseur

    Cher Monsieur Reichel,

    ein wirklich exzellenter Artikel, auf den ich gerne verlinken werde! Insbesondere die Feststellung:

    “Der Hass vieler Österreicher auf „die da oben“ ist mittlerweile mindestens genauso groß ist, wie der Hass der Elite auf die da unten”

    trifft den Nagel auf den Kopf!

    Nur zwei kleine, kritische Anmerkungen zum Text:

    1. tät’ ich im Titel “Hegemonie” statt “Hegenomie” bevorzugen 😉

    2. glaube ich, daß im letzten Satz des 6. Absatzes (“Eine gefährliche Entwicklung, die der inflationären und falschen Verwendung dieses linken Kampfbegriffs geschuldet ist.”) ein sinnklärender Einschub, z.B. Eine für die Macht”eliten” gefährliche Entwicklung, die …, zweckmäßig wäre. Oder habe ich Sie da mißverstanden, daß Sie die (durch inflationären Mißbrauch erfolgte) Abnutzung der Nazikeule wirklich für eine gefährliche Entwicklung ansehen? Was aus dem klar erkennbaren Sinn des restlichen Artikels doch etwas verwundern sollte …

  14. waldsee

    viell erkennt die soziademokratie und ihre anhangsgebilde den sinn des
    sprichworts:”die geister ,die ich rief werd ich nicht mehr los” –irgendwann wenigstens .
    wir ( wer immer damit gemeint ist) werden
    noch sehr lange die trümmer dieser ideologie wegräumen müssen.das zerstörungswerk hat aber noch nicht den höhepunkt erreicht.
    (nur traurig das ganze.)

  15. MM

    Inzwischen hat Weihbischof Laun seine Rede in Linz leider abgesagt auf Wunsch seines Erzbischofs Lackner. Ich weiß nicht, ob das die richtige Entscheidung war, aber jedenfalls ist es ein Teilsieg der totalitären Linken.

  16. sokrates9

    MM@ Absage/ Zensur Weihbischof Laun: Einer schöner Beweis wie linkslastig heute die Kirche ist!
    Schade dass in der heutigen Kirche nur mehr Rückgradlose Weicheier zu finden sind! Habe noch kein einziges stichhaltiges Argument gehört welches ein Redeverbot auf dem Kongress rechtfertigt! Dass die korrupten Medien nicht eingeladen wurden? Sollen mal eine Akkreditierung beim Bilderbergerkongress erreichen! Da wird nicht gejammert!

  17. Gerald Steinbach

    Gott sei dank bin ich ausgetreten, der Erzbischof lackner hat meine Richtigkeit nachträglich noch bestätigt

  18. Rennziege

    29. Oktober 2016 – 14:18 — sokrates9
    In Zeiten wie diesen sollte man “Leihbischof” schreiben statt “Weihbischof”. Die katholische Kirche hat sich vom Papst bis hinunter zum Dorfkaplan dem Zeitgeist unterworfen und ihre seit bald 2000 Jahren erfolgreichen Grundfesten ohne Not unterminiert. Die schmerzliche Konsequenz dieser Speichelleckerei wird bislang noch ignoriert:
    Wer die Tore der Kirche für alle und alles öffnet, muss mit der Erfahrung leben, dass mehr Menschen rausgehen als reinkommen.

  19. sokrates9

    Suche ein sinnvolles Plakat warum man eigentlich demonstriert! FPÖ raus – Flüchtlinge rein wird plakatiert! Gute Idee: 50% der heimatliebenden Österreicher und 30.000 raus, alle Flüchtlinge rein, das Geld wird ohnehin gedruckt und kommt aus dem Bankomat!…

  20. Fragolin

    @sokrates9
    Wie schon einmal bemerkt, bin ich dafür, alle Afrikaner nach Europa zu verschaffen und dafür alle Europäer nach Afrika.
    In 30 Jahren ist Europa ein verlorener Flecken Erde und Afrika ein blühender Kontinent. Und wir haben das bessere Wetter! 😉

  21. Gerald Steinbach

    ….und die verbliebenen linken in Europa werden in 5 Jahren als Nazis und islamophob “diffamiert”

  22. Gerald Steinbach

    Franklin

    Bitte bedenken Sie eines, wenn dann Europa komplett zerstört ist, wollen dann die Moslems wieder zurück in ihr Land , denn man hat ja damals ihr Land weggenommen durch die ungläubigen und die Spirale fängt sich wieder zum drehen an

  23. Mona Rieboldt

    Dr. G. Eichberger
    Den meisten Linken geht es auch finanziell gut, siehe auch Spiegel-Jakob Augstein. Viele andere haben einen Beruf, bei dem sie nicht schlecht verdienen. Dann gibt es noch die Gruppe, die gar nicht arbeiten will, sondern vom Staat lebt und ihn gleichzeitig bekämpft mit Angriffen auf Polizisten, Hausbesetzungen etc.

    Was die Linken eint, sie brauchen stets jemanden, über den sie ihren Paternalismus ausleben können, also eine Gruppe, die unter ihnen steht. Sie wollen ja niemanden, der mit ihnen auf “Augenhöhe” steht. In den Asylanten hat die Linke endlich die Proletarier gefunden, die sie schon lange gesucht hat. Der normale Arbeiter ist ja nicht links und wurde schon vor vielen Jahren als “kaputt” angesehen, weil auch die damaligen Linksgruppen wie KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschlands) etc. gerade nicht bei den Arbeitern ankamen, obwohl sie von den Linksgruppen stark umworben wurden. Übrigens der Grüne Kretschmann, MP in Baden-Würrtemberg, war früher ebenfalls im KBW, heute ist er alt und immerhin nicht mehr ganz so links.

    Dass auch die Feministinnen wie die Gender-Frauen ebenfalls links stehen, sieht man ja daran, dass sie sogar das Kopftuch, ebenso Burka bei Muslimas verteidigen. Die vielen sexuellen Übergriffe von Asylanten auf Frauen und Kinder werden von ihnen gar nicht thematisiert. Selbst nach Köln haben sie geschrieben, viele Frauen hätten den Asylanten nur was anhängen wollen und deswegen Anzeige erstattet. Und überhaupt, die einheimischen Männer wären nicht anders.

    Einen “Todestrieb” sehe ich bei den Linken nicht, die meisten sind eh Salon-Linke und haben keinen wirklichen Kontakt zu Asylanten. Wenn sie es haben wie die linke Gruppe in Leipzig, dann sehen sie mit Erschrecken die Realität.

  24. Rennziege

    29. Oktober 2016 – 17:08 — Mona Rieboldt
    Servus, Mona, after all these months! Sie schreiben:
    Einen „Todestrieb“ sehe ich bei den Linken nicht, die meisten sind eh Salon-Linke und haben keinen wirklichen Kontakt zu Asylanten.
    Das stimmt. Aber lassen Sie uns bedenken, wie schnell die morbiden Salons in Berlin, Wien, London und Paris (oft SM-affin, von der damaligen Schickeria gefeiert) nach der vorletzten Jahrhundertwende von der Bildfläche verschwanden. Moralische und politische Dekadenz, heute ähnlich beworben wie damals, hat stets ein kurzes Haltbarkeitsdatum. Herzliche Grüße, Schwester im Geiste!

  25. mariuslupus

    Hoffentlich kommen Herrn Rabl seine süffisanten Komentare wieder hoch.

  26. stiller Mitleser

    @ Rennziege
    kleiner Einwurf zur Ehrenrettung des Salons:
    die Bedeutung privater Salons von der Aufklärung bis heute kann gar nicht überschätzt werden –
    der Salon bietet öffentlich unerwünschtem Denken Raum, von Samisdat bis Wiener Bürgersalon.

  27. Seerose

    @ Fragolin 15:45 h
    Nur es hilft uns und unseren Kindern und Kindeskindern nicht weiter, denn in ca.30 Jahren – sobald wir bei besserem Wetter alles aufgebaut und auf die Reihe gebracht haben, stehen sie wieder vor der Tuer. Denn Europa hat dann vermutlich absolut fertig….

  28. GeBa

    Herr Reichel, jedes Wort kann ich mit unterstreichen !!!
    Danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.