14 comments

  1. Thomas Braun

    Und Normalität ist natürlich alles, was WIR für richtig halten: political correctness, Gender-Ideologie, systematische Vertreibung der Industrie durch verrückte Umweltgesetze, Homo-Verehrung, Gesetze zur Männerdiskriminierung, ungebremste Massenmigration,…..

    Lasst die Russen Russen sein. Wir handeln mit ihnen, beide Seiten profitieren, und Schluss!

  2. Fragolin

    Wie soll ein Land zu etwas “zurück”-finden, das es niemals hatte? Russland war immer anders, hat eine andere Geschichte und eine andere Mentalität. So wie der größte Teil vom Rest der Welt auch. Nur der westen in seiner geradezu grenzenlosen Borniertheit hat bis heute nichts anderes im Sinn, als seine ach so Hohen Werte den Primitiven dieser Welt aufzuoktroyieren.
    Wenn wir einmal lernen, andere so zu akzeptieren wie sie sind, sind wir dem Frieden um viele Schritte näher als mit all dem momentanen Säbelrasseln je erreicht werden kann.

  3. Thomas Holzer

    “Erwartungsgemäss jubilierte der Westen und phantasierte von einer Gesellschaft auf dem «richtigen, liberalen Weg».”

    Dieses Verhalten zieht sich durch die Geschichte des “Westens” seit 1945; ob die fast schon göttliche Verehrung eines Che Cuevare, die Unterstützung des Vietcong durch die 68er,aller (un)möglichen sogenannten “Befreiungsbewegungen” (vor allem in Afrika und Mittel-, Lateinamerika) in die 70er Jahren, bis zum sogenannten “arabischen Frühling”.
    Die Naivität und damit einhergehende kritiklose Begeisterung -und leider auch finanzielle Unterstützung- für derlei Aktivitäten scheint “dem Westen”, zumindest dessen Politikerdarstellern, inhärent zu sein.

  4. mike

    im Artikel wird genau das gesagt, was ich am Wirtshaustisch seit Jahren(Jahrzehnten) sage: es hat sich in Russland überhaupt nichts geändert. Die Narren (heißen halt nicht mehr Kommunisten) sitzen am Ruder, die Kriegsgewinnler haben das Geld und wenn’s der Wirtschaft schlecht geht (weil man nach wie vor zu blöd ist, irgendwas zu produzieren) lenkt man ab. Krimkrise, Krieg in der Ukraine, etc. sind die Folgen.

  5. Christian Weiss

    “…als seine ach so Hohen Werte den Primitiven dieser Welt aufzuoktroyieren.”

    Na seltsamerweise sind die hohen Werte weltweit sehr beliebt, wie die Migrationsströme beweisen. Die gehen nämlich von Osten und Süden nach Nordwesten (oder in das entgegengesetzte Nordwesten nach Australien und Neuseeland). Und die ganzen McDonalds-Hamburger, IPhones, Swatches, BMWs, Mercedes, Boeings und Airbus hat der Rest der Welt sehr gerne angenommen. Das musste man ihnen nicht aufzwingen. Aber wenn die Leute im Rest der Welt ernsthaft wissen wollen, wie man zu Wohlstand und Technologie kommt, dann muss man ihnen halt auch etwas vom westlichen Weg beibringen.
    Westliche Grundrechte und westliche Marktwirtschaft ist zudem absolut kompatibel mit regionalen Eigenheiten und Folklore. Keiner muss seinen Turban oder die Hirtenflöte weglegen deswegen. Nur Mädchen auch in die Schule schicken, wäre nicht das dümmste.

    Ich mag es eigentlich gar nicht mehr hören mit der angeblichen Unterwerfung unter westliche Werte. Die ganze Welt will fressen und saufen wie Westler, will telefonieren, Auto fahren und Fernseh gucken wie Westler, will in beheizten und klimatisierten Häusern wohnen wie Westler. Dass man dafür auch einige Dinge tun muss wie Westler, versteht sich wohl von selbst. Zuerst gleich “Amerikanisierung” und “Imperialismus” puupen und dann doch mit der nächsten Schlepperbande nach Europa oder Nordamerika einschiffen, zieht irgendwie nicht.

  6. freeman

    Kulturrelativismus ist auch von konservativer Seite dumm.

    a) Der Westen ist mit seinem Sendungsbewusstsein und dem “white man’s burden” nicht so schlecht gefahren, die Probleme begannen erst, als er begann, seine eigene Ideologie zu relativieren und damit zur Disposition zu stellen

    b) Russland kann machen was es will – innerhalb seiner Grenzen. Weder die Ostukraine noch die Krim erfüllen diese Bedingung.

  7. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    “Dass man dafür auch einige Dinge tun muss wie Westler, versteht sich wohl von selbst.”

    Leider eben nicht, oder nur (noch) “im Westen”; die Flüchtlingsströme -grosso modo- suchen doch nicht “den Westen” primär wegen allfälliger Arbeitswilligkeit auf/aus, sondern doch wohl eher auf Grund einer recht passablen “Grundversorgung”
    Wenn in Österreich von NGOs diskutiert wird, daß die Rundumversorgung minderjähriger Flüchtlinge mit mindestens ca. EUR 127,– pro Tag(sic!) abgegolten werden muß, fragt sich doch jeder autochthone Elternteil in diesem Land, was er falsch gemacht hat, wenn er sein Kind mit einer “Beihilfe” von ca. 120,– pro Monat durchbringen muß…………

  8. Christian Weiss

    “political correctness, Gender-Ideologie, systematische Vertreibung der Industrie durch verrückte Umweltgesetze, Homo-Verehrung, Gesetze zur Männerdiskriminierung, ungebremste Massenmigration,…..”

    Wie kommen Sie drauf, dass diese Ideale westlicher Standard sind? Das ist aktueller zeitgeistlicher Mainstream, der gerade durch einige Medienschaffende und Politiker gepflegt wird. Bei zwei Dingen liegen Sie meiner Meinung nach sowieso falsch: Von einer etablierten “Homo-Verehrung” kann keine Rede sein, nur weil ein paar abgedrehte Grossmäuler, die in irgendwelchen Gleichstellungskommissionen und Studentenvertretungen übers Ziel hinaus geschossen sind. Tatsächlich findet eher wieder mehr als weniger – Islamisierung sei Dank – eine Diskriminierung Homosexueller statt. Und die europäische Industrie leidet nicht in erster Linie an Umweltgesetzen, sondern an einer irrwitzigen Sozial- und Arbeitsgesetzgebung und an einer überbordenden Bürokratie und an zu hohen Abgaben. Die Emissionsverordnungen als wichtiger Grund dafür, dass man in Europa im Gegensatz zu einigen Orten in Russland und China noch atmen kann, haben der Wirtschaft nicht geschadet. In Sachen Umweltschutz steht es allerdings dank Anti-Gen- und Anti-Atom-Esoterik und dank ideologisiertem Naturkitsch und “Energiewende” ja eher schlecht, wie die riesigen Vogelschredder-Windparks und die Energiemais-Monokulturen zeigen.

  9. Christian Weiss

    “die Flüchtlingsströme -grosso modo- suchen doch nicht “den Westen” primär wegen allfälliger Arbeitswilligkeit auf/aus, sondern doch wohl eher auf Grund einer recht passablen “Grundversorgung” ”

    Da stützen Sie doch meine Argumentation. Ist es denn der liberal-konservativen “Jubelwestler” (wohl als Beschimpfung gedacht, macht mir der Ausdruck Freude) ihre Schuld, dass Migranten nicht assimiliert und integriert, sondern in die Programme der Sozialindustrie aufgenommen werden, weil antiwestliche Linke glauben, der Westen habe eine Erbschuld gegenüber dem Rest der Welt zu verbüssen und sie von Ökonomie keinen blassen Schimmer haben und darum nach der einfachen Formel “Die müssen arm sein, weil wir reich sind” leben?

  10. Fragolin

    @Christian Weiss
    Wollen Sie Hamburger und i-Phones nur in Länder verkaufen, die politisch korrekt sind?
    Wer sind wir, dass wir anderen Vorschriften machen und sie danach bewerten, wie weit sie unser System übernehmen?
    Es ist die Mentalität der amerikanischen Eroberer, die die Indianer vertrieben und in Reservate stopften. Indianer sind keine edlen Wilden, die im Einklang mit der Natur leben – das ist sozialromantischer Nudelkitsch für Gretchen Müllers Bio-Küche. Sie sind aber auch keine primitiven Wilden, denen man mit Gewalt die Zivilisation bringen muss. Das war nur die Ausrede für Landraub, Vertreibung und Internierung.
    Wir sind mental scheinbar nicht in der Lage, andere Völker und Kulturen einfach nur hinzunehmen, wie sie sind. Ohne ihnen Vorschriften machen zu wollen oder ständig missionierend aufzutreten. Im schlimmsten Fall, wie im Irak oder Libyen, mit Bomben und Raketen.
    Wer ein i-Phone haben will muss mir etwas anderes dafür bieten. Kann er dies, kann es mir egal sein ob es das Ergebnis einer industriellen Tätigkeit eines kapitalistisch-marktwirtschaftlichen Systems ist oder das Ergebnis der Handarbeit eines Nomadenstammes mit patriarchalischer Herrschaftsstruktur.
    Und nochwas: Beim Russen pudeln wir uns momentan mörderisch auf, dass er es verpasst habe, den “richtigen” Weg einzuschlagen (der versoffene Jelzin hat es probiert und damit sein Land zur Plünderung freigegeben, das wird gern vergessen, was damals passiert ist) und können deshalb kaum noch mit ihm reden, weil er ja so rückwärtsgewandt sei. Mit dem Chinesen, dessen momentaner Premier bereits mit Mao in einem Atemzug genannt wird und wo bis heute der gleiche Kommunismus an der Macht ist, der als Gorbatschow die Notbremse zog mit Panzern die Studenten vom Platz des Himmlischen Friedens schoss, der gerade versucht japanische Inseln widerrechtlich zu annektieren, der ein System mafiöser Oligarchien kennt hinter dem sich die Russen fast verstecken können – kommen wir grandios aus! Die verachten unser Wirtschaftssystem, beuten ihr Volk gnadenlos aus – und bescheren uns bereits die Hälfte all der ach so tollen technischen Spielzeuge, mit denen der Westen sich so gern brüstet.
    Auch im Mercedes ist eine Menge Material aus China verbaut.
    Da haben wir kein Propblem.
    Warum wohl?

  11. Rennziege

    11. März 2015 – 11:29 Christian Weiss
    NZZ und Sie und die anderen Poster haben alles zum Thema gesagt, also kann ich nach Alfred Polgar verfahren: “Am besten ist mein Senf, wenn ich ihn nicht dazugebe.”
    Aber es ist immer erfrischend, Siezu lesen.

  12. Thomas Holzer

    Mit dem Herrn Jelzin können “wir” und auch alle anderen überhaupt nicht mehr reden 😉
    es sei denn, jemand hat besondere Beziehungen ins Jenseits

  13. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Da Ihnen die Bedeutung von Klammern in einem Satz bekannt sein dürfte, wissen Sie sicher, dass Ihr Kommentar absolut inhaltsleer ist. Es verschließt sich mir, warum der eine oder andere hier immer wieder versucht, irgend einen nicht vorhandenen (Un)Sinn aus einem Satz zu filtern, am Besten mit einem Smiley, weil ja ach so witzig, anstatt sich mit dem wirklichen Sinn des Satzes auseinanderzusetzen.

  14. H.Trickler

    @Rennziege: Das war aber beste Ziegenlogik. Ihr Senf hat Millionen von Elektronen gekostet!

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