Die Hochzeit der Erdogan-Tochter

Von | 16. Mai 2016

“….Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen hat am Samstag in Istanbul die jüngste Tochter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Sümmeye, den Rüstungsunternehmer Selçuk Bayraktar geheiratet. Zur Hochzeit waren rund 6000 Gäste geladen. Trauzeugen der Präsidententochter waren laut NTV der noch amtierende Regierungschef Ahmet Davutoglu und Armeechef Hulusi Akar. Anwesend waren auch der pakistanische Regierungschef Nawaz Sharif und andere Spitzenpolitiker aus dem Ausland…. ”  (Frau Merkel war nicht mal eingeladen, hier)

7 Gedanken zu „Die Hochzeit der Erdogan-Tochter

  1. Alfred Reisenberger

    Merkel war wahrscheinlich schon eingeladen, hatte aber wohl nicht das passende Kopftuch. 😉

  2. mariuslupus

    Diese osmanische Prunksucht scheint Merkel zu gefallen. Ermöglicht ein enthüllenden Einblick in das Alter-Ego der Grosskanzlerin. Jetzt noch im kleinen, provinziellen Berlin, in der Zukunft als Alleinherrscherin von Europa und näherer Umgebung.

  3. Selbstdenker

    Die Kopftuch-Mutti hätte ich aber auch nicht zur Hochzeit meiner Tochter eingeladen.
    Da bin ich ausnahmsweise mit dem Sultan vom Bosporus einer Meinung.

  4. Falke

    @astuga
    Welch strahlendes Lächeln bei Merkel – ganz zum Unterschied zu Erdogans (Erst-)Frau. Merkel scheint sich ja unter Moslems am wohlsten zu fühlen – vielleich auch eine Erklärung, warum sie aus Deutschland (und möglichst auch aus der gesamten EU) einen islamischen Staat machen will.

  5. Jan

    ich hab mir die Braut angesehen. hat die ihren Kopf mit Klopapierrolle eingewickelt?
    oder ist der eingegipst?
    ist sie gestürzt vor Kummer,weil sie nicht den heiraten konnte den sie wollte?
    jedenfalls wird der Bräutigam von seinem Schwiegervater genügend rüstungsaufträge bekommen.
    PS: Diktator Erdogan,mich bitte nicht verklagen,da es Satire ist 🙂

  6. Fragolin

    Sorry, aber haben wir keine anderen Themen als Neiddebatten darüber, dass VW einem Manager auch während jener Zeit, die er laut Konkurrenzklausel in einem Altvertrag nicht aktiv sein darf, eine üpppige Apanage bezahlt (was angesichts der Tatsache, dass VW im Gegensatz z.B. zur ÖBB nur ein einziges Jahr seiner Geschichte Minus schrieb, eigentlich nicht einmal ein Gähnen wert ist und außerdem in Anbetracht der Tatsache, dass sich VW einen Gewinn von dessen künftiger Tätigkeit verspricht, auch ein ganz normaler Vorgang ist) oder einen Bericht auf “Bunte”-Niveau über die glitzernde Hochzeit der Tochter eines osmanischen Despoten?

    Inzwischen kracht es in unserer Innenpolitik und keinem ist es ein Wort wert.
    Wehsely zeigt Parteitreue und winkt nach dem zarten Hinweis, sie wäre ein Grund die Koalition platzen zu lassen, auf Kerns Einladung zum Ministerposten ab.
    Kern scheitert wiederholt fulminant mit seinen Versuchen, die Regierung umzubauen, bevor er sein neues Amt überhaupt richtig angetreten hat. Wenn der so weitermacht folgt er konsequent der Spur des Versagens, auf der sein Vorgänger wandelte. Es ist taktierender Stillstand zu erwarten. Oder anders gesagt: Nichts Neues unter der Sonne.
    Wenn die ÖVP sich weiter den roten Rittern von der traurigen Gestalt als treue Sanchos anbiedert, kann man ihnen zumindest bescheinigen, Nibelungentreue bis in den Untergang bewiesen zu haben. Und der scheint unausweichlich, wenn man sich dieses Trauerspiel anschaut.
    Man kann nur noch mit Kopfschütteln mitverfolgen, wie unsere Obertanen in den Parteifeudalhäusern bei dem Kampf gegen selbstgebastelte Windmühlenflügel auch noch permanent über ihre eigenen Schuhbänder stolpern.
    Intern wird schon gemunkelt, dass es unter Häupls Hintern auch schon interessante Kratzgeräusche gibt und Späne von seinem Hocker rieseln. SPÖ wie ÖVP haben nur noch eine einzige Überlebenschance, und für diese ist es bereits kurz nach Punkt Zwölf: ein radikaler Wechsel der gesamten Führungsetage, das komplette Entsorgen der alten Betonköpfe und das Nachrücken einer klar positionierten und ambitionierten jungen Generation – aber da es weder die Bereitschaft der alten Sesselkleber gibt, auch nur einen Millimeter von ihren Pfründen abzurücken noch eine halbwegs intelligente und klar positionierte Jugend, dürfte die angezählte Runde die letzte im Überlebenskampf der Roten und Schwarzen sein. Es wird noch ein paar interessante Intrigenspielchen und unappetitliche Artikel geben, aber der Zug, um es für den ÖBB-Managerdarsteller verständlich auszudrücken, ist trotz jahrzehntelanger Verspätung endgültig abgefahren. Er kann die SPÖ noch so viel retten wie Krenz damals die DDR.
    Die Zukunft wird sich zwischen Grün und Blau entscheiden, da ist der Präsidentenwahlkampf ein erster Vorgeschmack. Das interessante dabei: Grün löst Schwarz ab und Blau löst Rot ab. Die Kinder der Schwarzen wählen Grün, die Kinder der Roten wählen Blau. Nicht umsonst ist hinter den Kulissen der Roten ein heftiger Kampf darum entbrannt, wie man sich mit Blau einigen kann und das Kriegsbeil begraben.

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