Die Illusion der Gewerkschaften

Von | 8. August 2014

“…….Viele Amerikaner, wenn nicht sogar die überwältigende Mehrheit, glauben noch immer, dass Gewerkschaften, neben all den kleineren Problemen, die sie womöglich verursachen könnten, im Grunde Institutionen sind, die im Interesse der Arbeiter agieren.         Sie glauben, dass es die Gewerkschaften sind, die den durchschnittlichen Arbeiter vor Hungerlöhnen, zu langen Arbeitszeiten und unwürdigen Arbeitsbedingungen schützen….” Aber…..

4 Gedanken zu „Die Illusion der Gewerkschaften

  1. Heinrich Elsigan

    Da haben wir in Österreich ja richtig Glück, die meisten Gewerkschaften verhandeln höhere Brutto-Löhne, die nur die Preise und Lohnnebenkosten in die Höhe treiben und somit mehr Produktivität von den Arbeitern abverlangen, die Netto-Löhne aber stagnieren.
    Ausnahme ist die Gewerkschaft öffentlichen Dienst, die regelmäßig die besten Abschlüsse erziehlt, aber deren Mitglieder werden vom Steuerzahler bezahlt:

    http://youtu.be/Ge8EotO40Q8

  2. Sybille stoa

    Das ist aber irgendwie auch klar.
    Andere Branchen stehen im internationalen Wettbewerb und da können die Gewerkschaften nicht zu freche Forderungen stellen, der öffentliche Dienst liegt per Definition im staatlichen Monopolbereich.

  3. FDominicus

    Äh, also Gewerkschaften sind ganz doll wichtig und nur dank der Gewekschaften leben wir noch – oder war es trotz der Gewerkschaften konnte noch produktiv genug gearbeitet werden. Ach wie auch immer – ohne Gewerkschaften fehlt uns was ….
    Man stelle sich vor wie viele sich auf einmal um Kunden kümmern müssen, eine Zumutung, dann wird man nicht so schön hofiert von den Delebets dieser Welt. Nein das ist ganz und gar nicht möglich. Wenn es denn nicht der Gerechtigkeit dient, dann sicher den Angestellten und Funktionären der Gewerkschaften und das muß man doch verstehen…

  4. Herr Karl jun.

    Und dann schreibt der von der Nationalbank karenzierte und jetzt bei der AK beschäftigte Markus Materbauer ein Buch über die Wirtschaftskrise in Europa. Er findet -zig Ursachen für die Krise und nennt alle möglichen Interessensgruppen und verantwortliche Instiutionen beim Namen. Doch zwei Akteure lässt er konsequent ausen vor: Die Gewerkschaften und die Zentralbanken. Geanauso als ob die gescheiterte Arbeitsmarktpolitik und die kollabierende Fiskalpolitik mit beiden nix zu tun hätten. PS: Materbauer wird für diese intellektuelle
    Unredlichkeit noch dazu mit AK-Zwangsbeiträgen entlohnt.

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