Die Insel der Scheinblinden

Von | 21. Juli 2013

“…..Plötzlich konnten hundert angeblich Blinde wieder sehen: Erneut wurde in Griechenland ein krasser Fall von Sozialbetrug aufgedeckt. Auf der Insel Kalymnos bezogen viele Menschen Blindenhilfe, obwohl ihre Augen völlig gesund waren….” (SpOn)

4 Gedanken zu „Die Insel der Scheinblinden

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Schon im vergangenen Sommer erschien in der KLEINEN ZEITUNG ein umfangreicher Artikel unter dem Titel:
    “Die Blinden von Zakynthos”.
    Dort hatte man “Blinde” als Taxifahrer, Bauarbeiter auf dem Gerüst etc… gefunden.
    Scheint ein einträglicher Job zu sein, in Griechenland zu erblinden?
    Ach ja, damals berichtete man, dass der Blindenausweis vornehmlich gegen Wählerstimmen eingetauscht wurde.

  2. Rennziege

    Diese hellenischen Tricks gibt’s bei uns dahaam doch in weit edlerer Form: Hacklerregelung auch für Schreibstubenhengste und -stuten, Frühpensionierung wegen Burnout, Rückenschmerzen oder Depressionen. (Mit geringer Mühe lassen sich alle buzzwords googeln, die man Amtsärzten und Psychologen vorbeten muss, um diese klinisch kaum beweis- oder wiederlegbaren Leiden attestiert zu kriegen.)
    Dazu das durchschnittliche Alter (58,5 Jahre!) des Eintritts österreichischer “Werktätiger” in den Ruhestand. Und fortan halbieren die ach sooo Lahmen, Psycherln und Schwermütigen ihre Handicaps auf Golfplätzen, besteigen den Mont Blanc, gewinnen Seniorenmeisterschaften im Wind- und Kite-Surfing, im Drachenfliegen und im Tennis. (Alles mit eigenen Augen gesehen.)
    Das legendäre Schlaraffenland war dagegen das reinste Nordkorea.

  3. Rennziege

    @Rennziege
    Ich bitte um Vergebung für das saudumme “wiederlegbar” und trage das “wider” reumütig nach.

  4. Mourawetz

    Eine der ersten Dinge, die fallen, wenn ein Staat Bankrott geht, ist das ungleiche Pensionsalter zwischen Männer und Frauen. Die Stunde der Wahrheit schlägt dem Feminismus zuerst.

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