Die Integration ist bereits jetzt gescheitert

(MARTIN VOTZI) Die aktuellen Meldungen über die Zustände an den Wiener Schulen -Hilfeschreie von Lehrern, die sich damit keine Freunde bei den Schulbehörden machen. Von der Schule ins AMS: Das ist das Ziel viel zu vieler Schulpflichtiger mit Migrationshintergrund. Diese Einschätzung ist durchaus realistisch. Denn, wenn man Deutsch nur als Kauderwelsch spricht und eine Gleichung mit einer Unbekannten zum unlösbaren Rätsel wird, dann kommen immer weniger Jobs für diese Jugendlichen in Frage.

Im Moment handelt es sich bei diesen Schülern um Migranten der zweiten oder gar dritten Generation. Umso schlimmer. Es zeigt nur, dass Integration nur in sehr geringem Umfang gelungen ist. Manche Lehrer weisen darauf hin, dass sie bei den neuen Asylanten dieses Problem nicht sehen. Diese seien geradezu begierig zu lernen. Ein erheblicher Grund für diesen Eifer mag aber darin liegen, dass die Freude noch überwiegt, ihrem bisherigen Leben entkommen zu sein. Es gibt wenig Grund zur Annahme, dass sie sich in Zukunft anders als die schon jahrelang in Wien sesshaften Migranten verhalten werden.

Das Problem ist übrigens keineswegs neu. Unsere Politiker haben dabei zugesehen, wie es von Jahr zu Jahr schlimmer geworden ist.  Schon im Jahrbuch 2008 der Statistik Austria wurde für Wien ein Anteil von 48% für Volkschüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch ausgewiesen.

Heute gibt es in Wien Schulen mit mehr als 95% Migrantenanteil. Das wird – Gymnasien und Privatschulen ausgenommen – zum Regelfall werden. Denn der Flüchtlingsstrom des Vorjahres spiegelt sich in diesen Zahlen noch kaum bis gar nicht wieder, und die Geburtenrate ist bei Migranten deutlich höher als bei österreichischen Staatsbürgern.

Die nun wieder vorgeschlagenen Maßnahmen wie Sprachförderung und Begleitlehrer werden vielleicht zu einer leichten Verbesserung führen. Allerdings dürften die Regierenden selbst nicht davon überzeigt sein, sonst hätten sie die Budgetmittel dafür nicht sukzessive gekürzt. Das Grundproblem wird damit aber nicht gelöst. In den meisten Migranten-Familien wird zu Hause nicht Deutsch gesprochen. Die Väter und Mütter sprechen auch nach Jahrzehnten in Österreich – wenn überhaupt – nur einige Sätze Deutsch, ähnlich wie viele Österreich, die ihren Urlaub in Spanien verbringen, über ein „il conto, por favor“ oder „una cerveza grande“ nicht hinauskommen.

Sprachkurse wirken in dieser Gemengelage wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn man eine Sprache kaum benutzt, wird man das Wenige in einem Kurs Gelernte schnell wieder vergessen haben. Die Kinder wachsen, auch was den Freundeskreis betrifft, in einer beispielsweise türkisch- oder arabischsprachigen Umgebung auf. Die Schule mit noch so vielen Fördermaßnahmen kann dieses Manko nicht ausgleichen.

Die meisten Menschen, die diesem unkontrollierten Zuzug fremder Kulturen ablehnend gegenüberstehen, sind keine Ausländerhasser und schon gar nicht rechtsextrem. Sie machen sich berechtigte Sorgen genau wegen dieser Entwicklungen. Das Bildungswesen ist ja nur ein – wenn auch nicht unwesentlicher – Teil davon.

Und warum sollte man Politikern vertrauen, die gerne von Integrationsförderung sprechen und mit Inbrunst ihre Überzeugung kundtun, dass Integration auch gelingen werde, aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten gründlich versagt haben.

Die Fakten liegen auf dem Tisch. Das Leugnen und Verharmlosen geht weiter.

9 comments

  1. Fragolin

    Ich bin mal gespannt wie lange es noch dauert und wie oft man es aufzeigen muss, dass es so etwas wie Integration nicht gibt, bis es die ersten verstehen.
    Entweder jemand kommt mit dem festen Willen im Herzen, sich in eine andere Gesellschaft, die er sich genau deswegen sorgfältig ausgewählt hat, einzufügen und ein Teil von ihr zu werden, weil er sie bewundert und als die für sich hochwertigste betrachtet, oder er wird immer ein Fremder bleiben. Wer in eine Gesellschaft einwandert, weil sich diese ihm durch Geldzahlung anbiedert, wofür er sie so wie ihre Rituale und Regeln verachtet und bespuckt, wird es keinen Weg geben, der diese beiden zusammenführt. “Integration” sehe ich als Tummelwiese tausender sonst arbeitsloser Sozialstudienabgänger, als Versorgungsstadl für die orchideenstudierten Gschrappen von Parteifunktionären und deren strammen Soldaten in den geldwaschenden Vorfeldorganisationen, als riesiege Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zum Erhalt der Wohlversorgung der eigenen Klientel. Milliarden werden unter dem Vorwand der “Integration”, die es niemals geben wird aber für die mit beschämenden Mindesthonoraren abgespeiste Hilfsausbilder tägliche 8-Stunden-Seminare abhalten und unbezahlte Ehrenamtliche sich für freche Forderungen ihrer Schutzbefohlenen den Hintern aufreißen, aus der Steuerkasse in die Geldtruhen der üblichen Verdächtigen aus Asyl- und Integrationsindustrie umgeleitet. Praktischer Erfolg: Null. Kontostand: Mehr als befriedigend.
    Immer wenn ich “Integration” sehe, lese ich “Betrug”…

  2. sokrates

    Fragolin@Voellig richtige Sichtweise! Ergaenzend sollte ma noch sagen, dass uns diieser Betrug hunderte Milliarden kostet und unsere Gesellschaft – Van der Bellen spricht jetzt auf Wahlplakaten originellerweise von “Heimat”- um Jahrzehnte in der Entwickung zurueckwirft ! Das ist das Geld welches uns zur Weiterentwicklung dramatisch fehlen wird! Dafuer bekommen wir einen riesigen Bremsklotz an das Bein geschnallt!

  3. mannimmond

    “Und warum sollte man Politikern vertrauen, die gerne von Integrationsförderung sprechen und mit Inbrunst ihre Überzeugung kundtun, ….”
    dass eine gemeinsame verpflichtend ganztägige Schule aller schulpflichtigen Kinder alle Probleme lösen wird, es aber tunlichst vermeiden, die eigenen Kinder in Schulen mit Migrantenkindern zu schicken.
    Dieses Verhalten beginnt schon in der Volksschule, wo man darauf achtet, eine Schule “in einer guten Gegend” (im Klartext: ohne Türken, …) zu finden, und setzt sich dann bei der Auswahl des Gymnasiums fort – eine “Neue Mittelschule” kommt für Kinder von roten oder grünen Eltern natürlich nicht in Frage.

  4. Lisa

    @mannimmond: die gleichee Verlogeheit wie überall bei den Roten: entweder gleich dorthin ziehen, wos keine unkultivierten Ausländer in den Schulen hat oder ganz bewusst als einziges Schweizerkind in einer Ausländerklasse, angeblich, damit es früh multikulti lernt, in Tat und Wahrheit aber, weil es in so einer Klasse mühelos Primus ist – und das fehlende Niveau nicht stört, da es zu Hause geboten wird, samt politischer Belehrung. Haben ja alle mal studiert, diese angeblichen Vertreter der Arbeiterschaft…

  5. mariuslupus

    Das Wort Anpassung, und damit ist die Anpassung an die Leitkultur des Gastlandes gemeint, wurde durch den schwammigen, politisch korrekten Begriff, Integration ersetzt. Anpassung ist die Forderung der Gastlandes an den Immigranten die Gesetze und Regeln des Gastlandes zu akzeptieren. Integration ist eine gegenseitige Angelegenheit. Die Linken und die Grünen benutzen es als Argument dass die Gesellschft zu wenig unternommen hat, um den Ankömmling zu integrieren. Ausgeblendet wird dass auch Integration, wenn man diesen Begriff schon verwenden will, auch eine Bring-Schuld des Immigranten bedeutet.
    Tatsache ist dass die bisherige Integration der islamischen Ausländerbevölkerung gründlich gescheitert ist. Dass die sogenannte Integration der illegalen Masseneinwanderer gelingen wird ,ist eine bewusste Lüge der Politikerkaste. So wird der Wähler dumm gehalten.

  6. Fragolin

    @mannimmond
    Sie sehen das falsch. Die Kinder von Roten und Grünen sind, da es sich ja um die intellektülle Elite unserer Gesellschaft handelt, einfach in den Schulen, wo der normale kellerbraune Pöbel und geistig unterbelichtete Rechtsrotz seine Blagen hinschickt, permanent unterfordert und müssen deshalb in besonders elitären Einrichtungen auf ihre zukünftigen Jobs als Schreiberlinge in Systemmedien, Gleichstellungsbeauftragte, Integrationskindergärtnerinnen oder LeiterInnen von Vorfeldorganisationen vorbereitet werden, wo sie dann die wichtige Arbeit leisten, die ihnen von den hakelnden Gören des normalen kellerbraunen Pöbels wohlerworben fürstlich entlohnt wird. Das hat jetzt mit Türken aber ganz sicher niemals nich was zu tun, gaaanz ehrlich! Sie hätten sogar viel lieber viel mehr Integrationslernende in ihren Klassen, aber leider verhindert die ÖVP mit ihrer hinterwäldlerischen Schulpolitik der brutalen Auslese arme kulturkreative Kinder am Zugang zu den Eliteschulen…

  7. Reini

    … in Wien gibt es ca. 150 islamischen Kindergärten,… nur für was???
    … der Zusammenhang “islamische Kindergärten” spricht gegen jede Integration!!!! …
    eine Studie wäre interessant: wie viele Moslems sind in Österreich arbeitslos?
    … ob es doch mit dem Islam zu tun hat, welcher lt. Merkel zu Europa gehört!?!

  8. astuga

    “…und die Geburtenrate ist bei Migranten deutlich höher als bei österreichischen Staatsbürgern.”

    Das wird bei bestimmten Migrantengruppen auch so bleiben, solange im Sozialstaat Österreich Kinder eine Einkommensquelle darstellen.

  9. guenther katzlberger

    Der Islam ist eine rivalisierende Ideologie zur säkularen westlichen Demokratie. Die Nation eines gläubigen Moslems ist die Umma, seine Heimat der Dar al Islam, sein Recht und seine Verfassund findet er in der Scharia als allumfassendem System.
    Alle Antworten finden sich im Koran oder in den Hadithen, entweder ist etwas halal oder haram, ehren- oder Unehrenhaft.

    Damit ist Integration nicht möglich, ausser für einige die sich dem System entziehen können, die es wagen. Viele werden es nicht sein, weil sie als Apostaten gelten, under der Verstoss durch die Familie noch das Mindeste ist, daß zu befürchten ist.

    Mag. Guenther Katzlberger

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .