Die Intelligenzlücke in der Zuwanderungspolitik

“….Die viel beschworene Demografielücke auf dem europäischen Arbeitsmarkt gibt es noch lang nicht, wenn sie überhaupt entsteht. Dafür aber eine Qualifizierungslücke und eine enorme Intelligenzlücke in der Zuwanderungspolitik….” (hier)

8 comments

  1. Lisa

    Man brauche nicht Menschen, sondernBeitragszahler – das hat schon Max Frisch mit seinem “wir haben Arbeitskräfte gerufenund es sind Menschen gekommen” ausgedrückt. Merkel hat heuchlerisch Menschen gerufen, Schutzsuchende willkommen geheissen, aber “Zuwanderung” gemeint. Das kommt eben davon,w enn nicht genau unterschieden wird, wer Asylant, Flüchtlng oder Arbeitsmigrant ist. Im Augenblick sind noch vor allem unbeliebte Arbeitsplätze vorhanden, an Supermarktkassen, auf dem Bau, in Haushalt und Hauspflege, bei der Müllabfuhr oder Kanalreinigung, etc., für die es keine hohe Qualifikation braucht und für die auch nicht so helle Einwanderer eingesetzt werden können. Diese Stellen wollen Einheimische wegen sog. Überqualifizierung, Nichteignung oder auch schlicht Arbeitsunlust nicht übernehmen. Zunehmende Automatisierung wird aber auch diese Stellen nach und nach zum Verschwinden bringen. Das Problem ist nur, dass Selbstbedienungskassen, elektronische Überwachungsgeräte, Roboterstaubsauger, automatische Kanalreinigungsmaschinen, führerlose Pkws, Müllgrosscontainer usw usf keine Beitragszahlungen leisten… Könnte ebentuell etwas am System liegen?

  2. sokrates

    Worauf sehr selten hingewiesen wird ist die Arbeitsmoral! Voellig wertfrei – ein Afrikaner hat Probleme kontinuierlich 40 Stujden die Woche zu arbeiten! Ob das nicht schlauer ist als Hans -Dieter in der BRD, der 48 Wochen im Jahr bis zum burning out”hackelt” steht auf einem anderen Blatt…

  3. Lisa

    @sokrates: Hier ist es ja nciht so heiss wie in Afrika, da wärmt Arbeit auch… generell ist zu sagen,dass in Afrika vor allem die Frauen arebiten, der MAnn muss nur für den Schutz sorgen. Aber die in Frage kommenden Arbeiten werden eh in eine paar Jahren wegrationalisiert, daher braucht es vor allem innovative Techniker, Ingenieure, IT-spezialisten usw..Die dadurch entstehende strukturelle Arbeitslosigkeit belastet die Gemeinschaft, wenn nciht ein System gefunden wird, wie man die gerade gebrauchten Leute wieder los wird: sozusagen einen “Erntehelfer”status schafft. Wozu es für Spezialisten Einwanderer braucht, sit mir nciht klar – es sei denn welche aus “westlichen”, industrialisierten Ländern (aber die brauchen sie selbst, die kann man nur duch hohe Löhne weglocken!) Warum sieht der Staat nicht darauf, einheimische Spezialisten nachzuziehen, d.h. Schulen zu schaffen, die wieder Leistung statt 68-er-Kuschelzeugs vermitteln. (Wohin das make-love-not-war Gesäusel geführt hat, kann man auf Schulhöfen schön beobachten und auf der ungeheuren Faszination von Gewalt-Computerspielen…) Der Aufschrei, Kinder für die (ach so böse) Wirtschaft heranzuziehen sein genauso Menschenrechte verletzend wie sie als Soldaten für Landesherren oder für einen kommunistischen Staat abzurichten. Also, ohne Krieg und Kommunismus könnts schon gehen, ohne Wirtschaft gehts ja wohl nicht!

  4. Christian Peter

    ‘Dass ist dort, wo echte Asylgründe vorliegen, natürlich zynisch : Wer vor Verfolgung flüchtet, dem ist Schutz zu gewähren.’

    In einem Nachbarland des Verfolgerlandes bzw. im ersten sicheren Land, aber nicht für Flüchtlinge, die sich auf 2300 Kilometer lange Reisen begeben, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Nicht umsonst ist sowohl für Flüchtlinge nach der Genfer Konvention als auch für subsidiär Schutzbedürftige (Kriegsflüchtlinge) vorgesehen, dass diese nur im ersten sicheren Land Schutz genießen. Ist auch völlig logisch : Flüchtlinge, die lange Reisen über viele sichere Länder antreten, sind Wirtschaftsflüchtlinge.

  5. Fragolin

    Man müsste einmal mit den richtigen Bezeichnungen beginnen. Flüchtlinge flüchten von etwas weg; was wir erleben, ist aber eine Reise zu etwas hin, und zwar gezielt in die lukrativsten Sozialsysteme. Also Sozialtourismus. Oder, wenn man Landnahme unterstellt, Invasion. Aber weder Flüchling, noch Schutzsuchender.
    Außerdem sucht niemand Schutz auf einer freien Wiese, sondern immer hinter funktionierenden Mauern. Wie wir jemandem Schutz gewähren wollen, wenn wir es offensichtlich nicht einmal schaffen, die bereits hier lebenden Menschen zu schützen, geht mir nicht ein…

  6. Mona Rieboldt

    @Lisa
    Auch auf dem Bau sind die einfachen Arbeiten schon weg gefallen, ähnlich in der Industrie. Die Müllabfuhr zahlt gut, da gibt es heute wieder viel mehr Deutsche, die da arbeiten als früher. An den Kassen im Supermarkt werden mehr deutsche Teilzeitkräfte arbeiten, lediglich als Haushaltshilfe werden preiswerte Ausländerinnen genommen, also Frauen, nicht männliche Asylanten.

    Dass die 90% völlig unqualifizierten Asylanten je hier Arbeit bekommen und ein Arbeitgeber dafür 8,50 Mindestlohn zahlt, ist unwahrscheinlich. Dazu kommt, dass die Arbeit in Deutschland sehr verdichtet ist, das kennen diese orientalischen Asylanten nicht und halten sie auch nicht aus, wie schon kleine andere Versuche gezeigt haben.

  7. mariuslupus

    Das die z.Z. eher schlecht, als recht, rudernden EU Politiker, dumm sind, ist eine Tatsache. Wie weit diese Dummheit reicht, zeigen die Behauptungen dass es sich bei den” Flüchtlingen” um hoch gebildete, hoch motivierte, sofort einsatzbereite Arbeitskräfte handelt. Dummheit verwechsel Wünsche mit Realität. Wenn die Realität den Wünschen nicht entspricht, werden aus Wünschen Realitäten.
    Die ausgebildeten Immigranten hätte man schon längst haben können. Notwendig wäre gewesen die Einwanderungsbedingungen an ein Punktesystem zu koppeln, mit dem man die Brauchbarkeit des Immigranten für den hiesigen Arbeitsnmarkt, hätte quantifizieren können. Aber dass wollten die linken Politiker nicht. Wahrscheinlich wäre dieses Vorgehen zu wenig gleichmacherisch, und man wollte niemanden disskriminieren.

  8. Der Bockerer

    Die Intelligenzlücke existiert nicht nur bei einem großen Teil der “Flüchtlinge”, sondern vor allem auch in der herrschenden politischen Klasse, die zur Selbstreflexion ihres Handelns offenbar nicht in der Lage ist.

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