Die Invasion der Memmen

Von | 14. Januar 2017

“Heute besitzt das Wort Trauma eine ganz neue Bedeutung: Weil sie ­«möglicherweise ein negatives Gefühl auslösen können», warnt die Glasgow-­Universität laut der britischen Zeitung ihre Theologiestudenten vor «Bildern von Jesus Kreuzigung». Die Oxford-­Universität warnt ihre Jurastudenten vor «verstörendem Inhalt» bei Lektionen, die sexuelle Gewalt betreffen. Veterinärstudenten werden vor toten Tieren gewarnt. Archäologiestudenten vor Skeletten. Die schottische Stirling-­Universität warnt bei ­Gender-Studien: «Wir können nicht ausschliessen, dass Sie Material ­antreffen, das negative Reaktionen ­auslösen kann, und bitten Sie, die ­nötigen Vorkehrungen zu treffen.» ­Aufgewühlte Studenten dürfen die Lesung verlassen. (Sie können sich dann direkt in Safe Spaces zurückziehen, speziell eingerichtete Komfort­räume, die ihnen ein Gefühl der ­Geborgenheit geben sollen – noch so ein fragwürdiger Trend. Nach dem Trump-Schock schossen diese zeitgenössischen Kuschelzonen an US-Hochschulen laut The Washington Post wie Pilze aus dem Boden.)…” (hier)

15 Gedanken zu „Die Invasion der Memmen

  1. Fragolin

    Die Infantilisierung der Gesellschaft schreitet voran. Das ist es, was linksgrüne Bachblütenpädagogik aus Menschen macht: verhaustierte Schneeflocken, die bereits beim Hören leisester Triggerworte schluchzend zusammenbrechen und wie überforderte Vierjährige aus der Bastelgruppe gehen und in der Kuschelecke bei leiser Entspannungsmusik und zwischen Kätzchen- und Welpenfotos wieder zu sich finden müssen.
    Man könnte ja darüber lachen, wenn es nicht Menschen wie künftige Ärzte oder Juristen betreffen würde. Ob irgendwelche Gender-Tussen bei jedem zu laut gelassenen Furz ein Gehörtrauma bekommen ist vollkommen irrelevant, die sind so oder so für nix. Aber wenn im gericht mein Anwalt weinend zusammenbricht, weil ein Zeuge schildert, wie schlecht er sich fühlt, dann gute Nacht!

  2. Fragolin

    Aber wehe, da kommt einer und will “Jehova!” sagen, dann rasten die Memmen aus.

    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/kommentar-zu-studentenprotest-universitaet-magdeburg-100.html

    Übrigens, kann sich noch wer an den Aufreger erinnern, als die Identitären mit harter Bewaffnung (Trillerpfeifen und Megafon) eine Theatervorstellung “gestürmt” haben und sich alle über den “rechten Terror” echauffierten? Hier werden Leute mit Böllern beworfen, blutig geschlagen und Türen eingetreten von einer tobenden Horde ausgerasteter Mimosen – und überregional herrscht Funkstille. Selbst die regionalmedien versuchen es noch irgendwie hinzustellen, als hätte die AfD das selbst so provoziert um in die Schlagzeilen zu kommen.
    Eben “gute Gewalt”.

  3. Fragolin

    Und der Knaller des Tages kommt aus Salzburg:

    http://www.krone.at/oesterreich/salzburg-oeh-blamiert-sich-mit-gender-protokoll-verstoesse-sammeln-story-548693

    Die Schneeflocken aus dem rotgrünen Biotop schicken ihre Blockwarte los und die Genderinquisition sammelt Brennholz für ihre Scheiterhaufen. Selbst andere niederbrüllen oder mit Böllern bewerfen, aber wehe jemand verdreht auch nur die Augen. Also: Stramm stehen, Volksgenossen, und Augen geradeaus!
    Sowas gehört doch sofort von der Uni gefeuert.

  4. Thomas Holzer

    Und die gewählten Politikerdarsteller leisten durch die von ihnen zu verantwortende schwachsinnige Gesetzgebung diesem memmenhaften “Verhalten” leider munter Vorschub.

  5. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Natürlich, und das ganz bewusst. Sehen Sie sich doch die Antifa an: diese strunzprimitiven Idioten glauben fest, gegen einen faschistischen Dreckstaat, so ein mieses Stück Scheiße, heldenhaft im Namen von Herz und Einhornzauber zu kämpfen, und dabei brauchen ihnen die Obertanen über ihre Partei-V-Leute nur stecken, wer gerade der aktuelle “Nazi” ist und sie werfen sich kreischend und prügelnd auf diesen – machen in ihrer ideologischen Verbohrtheit also exakt das, wogegen sie angeblich kämpfen, nämlich die aggressive und menschenverachtende Drecksarbeit für die Obertanen. Nützliche Idioten eben. Und so strunzdoof, dass die das nicht einmal merken, und wenn es ihnen einer sagt, bekommen sie Kreischanfälle. Psychische Wracks ohne Argumentationsfähigkeit, menschliche Waffen im Einsatz der political correctness, Ideologiehoologans, moderne SA. Wenn es nicht so traurig wäre, zu sehen, wie eine ganze Generation zu nützlichen Idioten gezüchtet wird und sich dabei wie die Besten und Größten ever vorkommt, könnte man den ganzen Tag darüber lachen.

  6. mariuslupus

    Stimmt nicht ganz. Gerade die Grünen und ihre Linken, feministischen Genossinen, sind dabei diese verweichlichte Gesellschaft abzuhärten, so zu sagen, im Stahlgewitter zu reinigen.
    Nur so ist zu erklären, dass die Linken bis zu den ExtremLinken, darauf bestehen dass nach Europa Männer, richtige, harte, kampfreprobte Männer, aus ihrem islamischen Stammesgebieten, massenweise importiert werden.
    Die LinksGrünen berauschen sich an der Faszination der Gewalt. Die Vorstellung dass nicht nur einige, sondern ganz sicher viele dieser Männer bereits Frauen vergewaltigt haben, Menschen, kaltblütig ermordeten, evoziert offensichtlich wohlig-schaurige Empfindungen. Die Konsequenz aus dieser positiven Einstellung zu Gewalt ist, dass die GrünLinkenGutmenschen diese Männer, mit voller Absicht auf den Rest der Gesellschaft losgelassen haben und jederzeit bereit sind, die Übergriffe ihrer Schützlinge zu erklären und zu rechtfertigen.

  7. stiller Mitleser

    “Self respect is something that our grandparents, whether or not they had it, knew all about. They had instilled in them, young, a certain discipline, the sense that one lives by doing things one does not particularly want to do, by putting fears and doubts to one side, by weighing immediate comforts against the possibility of larger, even intangible, comforts. It seemed to the nineteenth century admirable, but not remarkable, that Chinese Gordon put on a clean white suit and held Khartoum against the Mahdi” Joan Didion, On Self Respect

  8. aneagle

    Die Stoßrichtung an den Universitäten ist kurzfristig wohl klar. Faule wollen Abschlüsse ohne die Lernleistung zu vollbringen. Es wird eine Mehrheit entwickelt, die eine Benotung der Leistung unterbindet und nur noch “bestanden ” oder “nicht-bestanden” zulässt. Im zweiten Schritt kommen Lehrende, die zu viele “nicht-bestanden” verteilen, auf ein Protokoll und öffentlich an den ÖH Pranger. Die “nicht bestanden” Studierenden erhalten unter Hinweis auf ihre nunmehrige Traumatisierung und eventuellen Schadensersatzklagen von der Universitätsleitung umgehend eine Benotungsrevision auf “bestanden”. Hiermit ist die Benotung abgeschafft, die jeweilige Universität erlebt eine Ansturm von Studienanwärtern, die ÖH veranstaltet das Students – welcome Fest.

    Fait accompli- die zarten Schneeflöckchen haben das Ziel erreicht, sie müssen nicht mehr studieren, sondern lediglich protestieren um ihr akademisches Studium lediglich durch Anwesenheit zu absolvieren. Hirn wir durch Sitzfleisch ersetzt, alle sitzen gleich lange an den Universitäten herum, erhalten die gleichen akad. Titel, es gibt kaum noch Studienabbrecher und für diese akademische Elite natürlich keine Jobs.

    Für diese Subakademiker werden Jobs geschaffen. Unter Beachtung auf die entgehenden Wählerstimmen werden größere Betriebe seitens der Regierenden per Gesetz gezwungen, im Unternehmen sog. Quotenakademiker in Bereiche aufzunehmen, in denen Leistung neben atmen, und kaffeetrinken irrelevant sind. Das ist schon jetzt in den eher intransparenten produktionsaversen Bereichen, Gender, Personal, Hygiene, IT-Security qualitycontrol, Mitarbeitervertretung, etc. (siehe Siemens) so.

    Fazit: Zu den mit Steuergeldern besoldeten definierten Leistungen der autonomen Universitäten gehört , neben Wissensvermittlung, auch die Organisation eines kompetitiven Studienbetriebes, der sicherstellt, dass die Absolventen die akademischen Leistungen, die mit ihrer Beurteilung verbunden sind, erbringen können. Wenn die Universitäten nur noch akademische Vollpfosten hervorbringen und die meisten Leistungsträger in Richtung echter Jobs statt Versorgungsposten abgewandert sind, wird es Zeit, an allen Universitäten, die diese Zustände zugelassen haben, zumindest das Licht abzudrehen. Das spart Energie und Steuergeld.

  9. Falke

    @Fragolin
    Die Studenten kommen ja bereits total verblödert aus der Schule. 9 Jahre Claudia Schmied/Gabriele Heinisch-Hosek haben offensichtlich ihre Wirkung nicht verfehlt. Wobei die Neue Sonja Hammerschmid noch eines drauflegt und auch die Sonderschüler in die normalen Klassen hineinpacken will, schließlich dürfen sie ja nicht “diskriminiert” werden. Daher können wir uns in Zukunft noch auf einiges gefasst machen.

  10. Gerald Steinbach

    14. Januar 2017 – 07:56

    Fragolin
    Danke für diesen link mit Video
    Auffällig die jungen Studentinnen mit bunten Blumen in ihren Haaren und jubeln dann wenn der Räumtrupp kommt, der mit Fußtritten/Böllern noch nachschärft

  11. Gerald Steinbach

    Nachtrag
    Man beachte die niedliche Schreibweise “”Jugendliche Schubsende wartenden………”
    Mordversuch würde es eher treffen

  12. Rennziege

    14. Januar 2017 – 14:07 — Falke
    Warum “verblödert” korrigieren? Ist ja eine treffende Wortschöpfung: Heutige Schüler verlassen die Schule noch blöder als sie eh schon waren, als sie dort eintraten.

  13. waldsee

    ist etwas in der pädagogischen ideologie falsch gelaufen ,oder war es beabsichtigtes , aktives ruhigstellen?

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