Die islamistischen Kindergärten und die blinde Stadt

Von | 4. März 2016

(ANDREAS UNTERBERGER) Überaus eindrucksvoll – genauer: bedrückend – ist der nunmehr vorliegende Projektbericht über die Evaluierung Islamischer Kinderbetreuungseinrichtungen in Wien. Es ist absolut erschütternd, was alles von ideologisch einseitigen Staatsanwälten und jenen Rathaus-Mächtigen bisher ignoriert worden ist (die an diese Kindergärten und -gruppen blind viele Steuermillionen ausgeschüttet haben). Und was nun offensichtlich mindestens ein weiteres Jahr toleriert werden soll.

Die vom Rathaus behaupteten Inspektionen haben ganz eindeutig nicht die verfassungsfeindliche Indoktrinierung oder den Gebrauch der deutschen Sprache überprüft. Aus Kindergärten wird mir berichtet, dass sich diese immer nur für die Hygiene in den Küchen interessiert haben. Ganz abgesehen davon, dass jede Kinderbetreuungseinrichtung im Schnitt ohnedies nur ein- bis zweimal pro Jahr besucht worden ist.

Noch schlimmer ist, dass alle SPÖ-Machtbastionen auch weiterhin alles tun, um die von diesen Kindergärten ausgehenden Gefahren für die Stabilität einer westlichen Demokratie zu ignorieren. Jüngstes und besonders drastisches Beispiel ist die Fernseh-Pressestunde der Frauen- und Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek gewesen, die dort allen Ernstes behauptet hat, keinerlei Versagen und Versäumnisse zu sehen.

Der Bericht ist an der Universität Wien (Institut für Islamische Studien, Professor Ednan Aslan) erstellt worden. Er fasst zahlreiche Dokumente, Gespräche, Aufnahmen von Internet-Seiten zusammen und ist trotz seiner Länge von 177 Seiten absolut lesenswert.

Politisch müsste jetzt zum Schutz Österreichs und seines demokratisch-pluralistischen Rechtsstaats dringend vor allem anderen Eines geschehen: die Schließung aller islamischen Kindergärten, in denen salafistische oder islamistische Ideologie verbreitet wird. Zumindest müssten sofort alle Finanzierungen aus Steuermitteln gestoppt werden, bis der genaue Hintergrund eines Kindergartens und die Verfassungskonformität der dortigen Erziehung geklärt sind. Was aber offensichtlich (noch?) nicht geschieht.

Der Bericht verlangt jedenfalls die Entkoppelung der Kinderbetreuungseinrichtungen von islamistischen beziehungsweise salafistischen Trägervereinen. Darüber hinaus empfiehlt er besonders folgende Mindestmaßnahmen:

ein Konzept zur Förderung des deutschen Sprachgebrauchs;
den Einsatz von Kindergärtnerinnen verschiedener Religionszugehörigkeit;
die Offenlegung des Lehrplans des Religionsunterrichts;
die Überprüfung von Trägervereinen auf eine positive Grundeinstellung zu Staat und Gesellschaft.
Die Politik freilich – Stadt Wien und Integrationsministerium – setzt auf ihre üblichen Nichtstun-Strategien: Zeitgewinn durch eine weitere Studie, die jedenfalls mehr als ein Jahr brauchen soll. Und mit der offenbar weiteres Nichtstun verteidigt werden soll.

In Wahrheit aber finden sich in dem bereits vorliegenden Projektbericht schon genügend Ansätze, die dringendes Handeln erfordern.

Insbesondere für die in den meisten Ländern verbotene – aber in Österreich aktive – Muslimbruderschaft und „Milli Görüs“ (Islamische Föderation), die der Bruderschaft sehr nahe steht und in der „Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich“ eine entscheidende Rolle spielt, arbeitet die Studie extrem bedenkliche Positionen heraus. Beide stehen hinter einer Reihe von geförderten Kindereinrichtungen. Die dabei zu Tage geförderten Tiefpunkte:

Die Gründung eines islamischen Staates sei der Wille Gottes;
Antiwestliche Ressentiments;
Judenhass wird mit theologischen Argumenten begründet;
Der Islam sei anderen Glaubensbekenntnissen überlegen;
Gewalt könne ein legitimes Mittel bei der Gründung eines islamischen Staates sein.
Erschreckend sind aber auch die Passagen über die salafistischen Strukturen sowie das „Islamologische Institut“, das stark in der Ausbildung von Erzieherinnen präsent ist.

Dort werde eine über Jahrhunderte unveränderte Theologie in neuer Sprache vermittelt.
Die Salafisten verlangen die ganzheitliche Anwendung göttlicher Gebote entsprechend ihrem Verständnis der Scharia.
Sie sind überzeugt, dass im Koran und der Sunnah Mohammeds alle Fragen des Menschen für alle Zeiten beantwortet sind.
Sie stehen allen Staaten mit Misstrauen gegenüber, welche die Scharia nicht ganzheitlich umsetzen.
Die Vernunft unterliege der Scharia und nicht umgekehrt.
Die Erlaubnis der Polygamie sei „unumgänglich und notwendig“.
Was nicht in Gottes Schrift stehe, brauche auch nicht erklärt zu werden.
„Unser Ziel“ sei es, die Kinder auch nach dem Kindergarten durch islamische Schulen zu betreuen, da es derzeit „kein anspruchsvolle islamische Mittelschule“ gebe.
Und wörtlich ein Betreiber mehrerer Kindergärten: „Europa, wie wir es kennen, wird in einigen Jahren aufhören zu existieren; inschaa Allah.“
All das mitten in Wien. Und fett mit österreichischen Steuergeldern finanziert. Aber wir machen einmal weitere Studien. Und Behörden und Staatsanwaltschaft bleiben untätig.

PS: Ja, es gibt auch durchaus problemlose, tolerante und weltoffene von Moslems geführte Kindergärten. Das ist das einzige Erleichternde an der Studie (“Tagebuch“)

 

10 Gedanken zu „Die islamistischen Kindergärten und die blinde Stadt

  1. Nattl

    Die Stadt ist nicht blind, die Stadt hat mit vollem Bewusstsein weggeschaut. Denn nirgendswo anders auf der Welt ist die Verquickung Stadt und Partei so perfekt gelungen wie in Wien. Stadt Wien und SPÖ Wien sind austauschbare Begriffe. Die Stadt war also im Hinblick auf die Islamisten-Kindergärten “blind” und konnte so ihre #1 bei der letzten Landtags/Gemeinderatswahl mit einem blauen Auge verteidigen. Die SPÖ Politiker sehen in den Islamisten ein notweniges Übel um an der Macht zu bleiben. In ihrer realitätsfremden Wahrnehmung denken sie, sie hätten die Situation unter Kontrolle und könnten, wenn etwas aus dem Ruder liefe, schon alles wieder richten. Wie man am aktuellen Skandal jedoch sieht, waren sie nicht dazu in der Lage, nein, sie haben das Problem nicht einmal erkannt (und erkennen es wohl noch immer nicht). k

  2. Reini

    … das die Integration funktioniert,… sieht man ja an den vielen IS – Touristen die in den Krieg ziehen woll(t)en! 😉 …

  3. Lisa

    “Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten” bzw. “wer Häkchen haben will, krümmt sie beizeiten”. Kinder sind ja noch so formbar und die Kinderjahre werden meist in der Erinnerung zur schönsten Zeit im Leben stilisiert. In diesen der einheimischen Kultur fremden Kindergärten wird etwas gesät, für das später niemand von den Befürwortern die Verantwortung übernehmen will. Ich dachte immer, Vereinigungen, die gegen die Verfassung agieren, seien verboten? Jemand hat hier mal geschrieben. der Koran sei (zumindest in Teilen) eine Hetzschrift. Der natürlichen Integration in eine säkulare Gesellschaft sind solche Kindergärten jedenfalls nicht dienlich. Die Religionsfreiheit, die ohnehin nicht auf der ganzen Welt gilt, wurde einmal mit gutem Grund eingeführt – also kann man sie auch wieder mit gutem Grund abschaffen für sämtliche Ideologien, die nicht ganz klar zwischen “dem Kaiser, was des Kaisers” und “Gott, was Gottes ist” unterscheiden. Wieso sollte dem Verfasser Mohammed mehr Glauben geschenkt werden als Gott selbst!? Propheten sind nicht Gott. Weder in katholischen, evangelischen oder jüdischen Kindergärten wird gegen den Staat gearbeitet und gegen gojim und Ketzer gehetzt. (Den “Kinderläden” “Indianerkommune” u.ä. , die sexuelle Freiheit in den 68ern etwas arg strapazierten und jeden Anstand vermissen liessen, wurde ja auch nicht freie Hand gelassen.) Die Kleinen werden diese Zeit im muslimischen Kindergarten auch in bester Einnerung haben, egal, welche Werte, Lieder und Geschichten da vermittelt wurden. Einfach, weils die Kindheit war. Der Integration und Anpassung an Wien sind so viele muslimische Kindergärten (150?) nicht förderlich und die Sprache (und Kultur) lernen die Kinder am schnellsten und besten untereinander. Oder gibts keine Wiener Kiinder mehr? Nichts gegen Früharabisch und Zweisprachigkeit, aber die Hauptsprache sollte schon die Sprache des Landes sein, in dem sie zu bleiben gedenken.

  4. astuga

    Die SPÖ ist zwar hauptverantwortlich…
    Aber bitte nicht zu vergessen, das ist ein Rot-Grüner Skandal.

  5. astuga

    Gerade die Grünen machen sich zwar immer superwichtig indem sie regelmäßig vor dem saudischen Dialüg-Zentrum am Ring demonstrieren.

    Wenn aber die gleichen Fanatiker in Wiens Kindergärten ihr Gift bereits Vorschulkindern einflößen, dann sind sie schmähstad und auffällig unauffällig

  6. Gerald Steinbach

    Als Steuerzahler besteht durchaus eine Berechtigung in Österreich das man sich verarscht fühlt, angefangen von der Hypo, über Flughafen bis zu den Flüchtlingen und jetzt auch noch die subventionierten Islam Kindergärten.
    Subventioniert zur Aufrechterhaltung einer Parallelgesellschaft, daher schnelle Einführung einer Registrierkassa, nicht für den Unternehmer sondern für die Politik, mit online Überwachung direkt verknüpft für den Bund der Steurzahler

  7. astuga

    @Gerald Steinbach
    Registrierkassen sind schon superwichtig.
    Irgendwie muss man ja kompensieren, dass Länder und Gemeinden noch immer keine moderne Buchführung vorweisen müssen.

  8. Gerald Steinbach

    Bei den meisten Ländern wird ja noch mit der Kameralistik gearbeitet, aber den Unternehmern wird eine doppelte Buchführung vorgeschrieben

  9. Hanna

    Um Gottes Willen. Und das österreichische Volk tut so, als ob nichts wäre. Manchmal denke ich direkt, es soll etwas sehr Schlimmes kommen, damit auch jene aufwachen, die den Kopf in den Sand stecken. (Und mit deren Hintern natürlich gemacht werden kann, was einer will.)

  10. Fragolin

    Mache ich mich als Steuerzahler eigentlich strafbar?
    Immerhin werden von meinem Geld diverse illegale Aktivitäten unterstützt, terroristische Organisationen und das grenzüberschreitende Agieren krimineller Banden eingeschlossen.
    Nicht, dass ich eines Tages vor dem Kadi stehe, weil ich mein Schutzgeld abgeliefert habe, um nicht vor dem Kadi zu landen…

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