Die italienische Bankenkrise bestätigt die EZB-Kritiker

Von | 31. Dezember 2017

Die europäische Bankenunion soll nach dem Wunsch ihrer Architekten Ordnung und Stabilität ins europäische Bankwesen bringen und die Eurozone sicherer machen. Die erste Säule der Bankenunion sieht eine einheitliche Bankenaufsicht vor, die zweite Säule einen gemeinsamen Mechanismus zur Abwicklung von gescheiterten Banken. Umstritten ist die geplante Weiterentwicklung der dritten Säule in Form einer gemeinsamen Einlagensicherung namens EDIS: European Deposit Insurance Scheme. Groß ist die Sorge der Deutschen, dass Deutschland mit seinem funktionierenden System der Einlagensicherung am Ende für die maroden Bankensysteme anderer Länder geradestehen muss. Die Bankenkrise in Italien unterstreicht diese Sorgen. In einem Kommentar im Australian hat Stephen Bartholomeusz die Krise des italienischen Bankensystems als größere Bedrohung der Stabilität der Europäischen Union (EU) bezeichnet als den Austritt Großbritanniens aus der EU („Brexit“): Politische Krisen in Italien seien nichts neues, aber der in Aussicht stehende Kollaps des italienischen Bankensystems sei in Verbindung mit dem rasanten Aufstieg euroskeptischer Bewegungen nach dem Brexit ein Albtraum für Brüssel, Paris und Berlin   weiter hier

Ein Gedanke zu „Die italienische Bankenkrise bestätigt die EZB-Kritiker

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „Als Reaktion auf diese schlechten Ergebnisse wurde beim Stresstest 2016 die Möglichkeit des Durchfallens abgeschafft“

    Ja, so „lösen“ „unsere“ Politiker Probleme

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