Die Kapitulationserklärung der wehrlosen Demokratien

“…..Die größere Frage lautet: Warum entscheidet sich überhaupt jemand, in einem Krieg zu kämpfen? Wenn zivilisierte Nationen in den Krieg ziehen, dann bedeutet das, dass Angehörige der heutigen Generation möglicherweise ihr Leben opfern, um zukünftige Generationen zu schützen. Doch wenn es keine zukünftigen Generationen gibt, gibt es für heutige junge Männer überhaupt keinen Grund, in einem Krieg zu sterben. It’s the demography, stupid. Am stärksten ist die Fruchtbarkeitsrate in Spanien gefallen – sie ist die niedrigste in Westeuropa der letzten 20 Jahre und die extremste demografische Spirale, die jemals irgendwo beobachtet worden ist. Auch in Italien wurden 2015 weniger Babys geboren als zu irgendeinem Zeitpunkt seit der Staatsgründung vor 154 Jahren. Zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten ist Italiens Bevölkerung geschrumpft. Auch in Deutschland gibt es einen demografischen Selbstmord…. (weiter hier)

23 comments

  1. Thomas Holzer

    “Wird Europas neues Weimar auch wieder zu Fall gebracht werden, diesmal von den Islamisten?”

    Nein, Europas neues Weimar wird von gewählten Politikerdarstellern zu Fall gebracht; da bedarf es keiner Islamisten; die werden versuchen, im Chaos danach breit zu machen

  2. Selbstdenker

    Das Thema haben wir hier auf dem Ortner Blog schon mal erörtert.

    “Doch wenn es keine zukünftigen Generationen gibt, gibt es für heutige junge Männer überhaupt keinen Grund, in einem Krieg zu sterben.”

    Und warum gibt es keine zukünftigen Generationen mehr? Na?

    https://m.youtube.com/watch?v=UxpVwBzFAkw

  3. Mourawetz

    Die größte Gemeinsamkeit all dieser untergehenden Länder ist der die Menscheit gängelnde Sozialismus, der die Fleissigen und Tüchtigen durch horrende Besteuerung versklavt und alle anderen in Unbeweglichkeit Verharrenden dahinvegetieren läßt. Wer, frage ich, ob versklavter Tüchtiger oder verdrossener Versorgter, soll in so einer zukunftslosen Welt Kinder zeugen?
    Der Sozialismus ist schuld am Untergang des Westens.

  4. Selbstdenker

    @Mourawetz:
    Tax cattle don’t fight to keep the farm going.

    Hinzufügen, möchte ich, dass intersektionale marxistische Ideologien – man kann sie auch als Cultural Marxism bezeichnen – das destruktivste Gebräu sind.

    Eine ruinierte Wirtschaft kann man eventuell wieder aufbauen.
    Aber eine ruinierte Gesellschaft?

    https://m.youtube.com/watch?v=dYu6qhd88_M

  5. MM

    @Selbstdenker: Sehr interessant das erste Video. Sexuelle “Befreiung” (Glorifizierung der Hurerei?), die Zerstörung der Familie, Sozialismus, Feminisierung des Mannes und der Staat als Ehemannersatz ergänzen sich glänzend. Die importierten echten Männer müssen dann wohl den Schuss an erotischer Fantasie beitragen, den der Staat als Ehemann nicht leisten kann 😉

    Es wäre interessant, Statistiken zu Wahlen zu sehen nach Männerergebnis/Frauenergebnis. Ich meine mich an sehr eindeutige Verschiebungen zu erinnern.

  6. Thomas Holzer

    @MM
    Die Zerstörung der Familie ist das unerklärte! Ziel sämtlicher Totalitarismen.
    Dieses Ziel wird mit der Forderung, Frauen sollen von (ihren) Männern zumindest finanziell unabhängig sein, Frauen sollen sich (gefälligst) in die Wirtschaft einbringen, und Gleichberechtigung kaschiert.
    Erst wenn die Kinder möglichst früh der elterlichen Fürsorge (und da beziehe ich Familien und Alleinerzieher gleichermaßen mit ein) entzogen und staatlichen Institutionen zugeführt werden, kann die Indoktrinierung erfolgreich voranschreiten.
    Als besonders erwähnenswert, da besonders perfide, erachte ich das Faktum, daß der Staat dafür sorgt, daß Mütter, Väter, ihre eigenen Kinder in Umerziehungsanstalten abgeben müssen, um z.B. gerade in diesen Umerziehungsanstalten einen Job als Kindergartenpädagoge et al. zu erlangen, um das Geld zu verdienen, welches sie benötigen, um ihre Kinder in eben diese Umerziehungsanstalten abgeben zu können.
    natürlich trifft dies nicht auf alle zu, aber für einen nicht unwesentlichen Teil ist dies sicherlich ein Fakt; man könnte dies auch “gelebte Umverteilung” nennen.
    Um die Familie als Keimzelle des Gemeinwesens weiter zu schwächen, werden IV, PND, Verhütung auf Krankenschein, Recht! auf ein Kind, Leihmutterschaft, Kinder für Schwule und Lesben etc. gefördert, mit dem alleinigen Ziel, die Bindung zwischen Kind, Mutter, Vater auf ein größtmögliches, aber derzeit anscheinend noch unvermeidliches Minimum, zu reduzieren.

  7. Rennziege

    Bald schämen wir uns, mein Mann und ich, nur drei Kinder zu haben. Die werden, selbst wenn wir eines Tages nach Europa zurückkehren sollten, die demographische Delle nicht ausbeulen können. So hanebüchen und simpel ist das halt, wie die Geschichte mehrfach beweist: Eine Gesellschaft stirbt aus, wenn sie nur noch fürs Fressen und Glotzen, für Brot und Spiele lebt und den fürsorglich verblödenden Staatsbütteln dankbar die Füße leckt. Oder sie wird ausgelöscht, indem sie von Migranten überrannt wird.
    Aber offenbar betrachten europäische Staatenlenker, besonders die ungewählten EU-Kommissare, Kinderlosigkeit und Masseneinwanderung mit höchstem Wohlwollen — wissend, dass sie die üblen Folgen ihres Tuns und Lassens nicht mehr zu spüren bekommen werden.
    Nun wie gewohnt zum tröstlichen Ausblick: Mutter Natur hat noch jede Unwucht, jedes Ungleichgewicht evolutionär ausgebügelt. Dass dabei so manche Spezies verschwindet, ist normal. Und unausweichlich für uns, wenn Europäer nur noch ins Bett steigen, um Spaß zu haben. Aus der Erfahrung einer manchmal genervten, aber glücklichen Mutter, eines begeisterten Vaters und ebensolcher G’schrappen: Familie ist schön, wird aber erst durch Kinder komplett. Alles andere ist Mumpitz, und stinklangweilig noch dazu.

  8. Thomas Holzer

    “Ihr Machtanspruch ist im wahrsten des Wortres „grenzenlos“; ”

    Der ist bei Internationalsozialisten, auch wenn sie sich als “Christdemokraten” tarnen, immer grenzenlos; und vor allem bei Deutschen uferlos!

  9. Selbstdenker

    @MM:
    Ich bin nicht per se gegen eine gewisse sexuelle Freizügigkeit. Allerdings braucht es ein ausgleichendes Moment zu Gunsten intakter Familien und Kinder. Sonst verliert die Gesellschaft insgesamt ihren Halt und ihr Gleichgewicht. In Europa ist der zweite Teil der Gleichung weggebrochen.

    Meiner Meinung nach sind die Cultural Marxists auf zunächst relativ unpolitische und zum Teil sinnvolle Konzepte aufgesprungen und haben diese derart verstärkt, pervertiert und in ihrem Sinne instrumentalisiert. 3rd Wave Feminism und Gender Mainstreaming sind die anschaulichsten Beispiel; sie wurden von staatlicher Seite bzw. der EU massiv vorangetrieben.

    Im “Sommermärchen 2015” war definitiv eine medial im Vorfeld sehr geschickt aufgeladene Erotik (z.B. der flache Popsong “komm wir bringen die Welt zum Leuchten […] zuhause ist dort wo Deine Freunde sind […] hier ist die Liebe umsonst” lief auf allen Kanälen in einer Art Endlosschleife) sowie eine größere Briese Selbstgegälligkeit mit im Spiel.

    Wahrscheinlich glaubten tatsächlich einige blasse Mauerblümchen, dass hier idealisierte dunkelhäutige Fußballprofis in spe zu ihnen nach Bielefeld, Oberhausen oder sonstwo kommen würden und sie ihr angeknicktes Ego damit aufpolieren könnten.

    Andere haben sich möglicherweise erhofft, dass sich massenhaft künftige Altenpfleger und Omabeglücker nach Deutschland begeben: wenn der Opa nicht mehr kann, dann muss halt ein Neuer ran…

  10. Thomas Holzer

    off Topic:
    Sigmar Gabriel: Ein Politiker ist ein (Universal) Dilettant;
    ich schätze mich “glücklich”, daß einer dieser Dilettanten sich endlich -coram publico- für das Fußvolk “geöffnet” hat; auch wenn er die Tragweite seiner Aussage anscheinend nicht erkennt

  11. mariuslupus

    Ob es Demokratien sind , ist noch nicht endgültig geklärt, aber es handelt sich offensichtlich um die Länder die früher, vor der EU, Teile von Europa waren. Länder die europäische Geschichte seit Jahrhunderten bestimmt haben. Diese Länder haben ihre Eigenständigkeit in der Garderobe der EU abgegeben, haben nicht nur kapituliert, sondern haben sich selbst entmannt.Die Wehrlosigkeit ist eine, im Sinne der politischen Korrektheit, selbst verordnete Kapitulation. Nach dem Motto lieber sich kniend anpassen, als aufrecht seine Überzeugung zu verteideigen. Aber wenn man keine eigene Überzeugung hat………….

  12. Selbstdenker

    @MM:
    “Es wäre interessant, Statistiken zu Wahlen zu sehen nach Männerergebnis/Frauenergebnis. Ich meine mich an sehr eindeutige Verschiebungen zu erinnern.”

    Damit liegen Sie definitiv richtig. In den USA versucht z.B. Hillary Clinton Frauen ganz massiv für ihre Präsidentschaftskanditatur einzuspannen.

  13. gms

    Selbstdenker,

    “Meiner Meinung nach sind die Cultural Marxists auf zunächst relativ unpolitische und zum Teil sinnvolle Konzepte aufgesprungen ..”

    Aber sicher doch sind sie ‘aufgesprungen’, kann es doch unmöglich sein, daß sie vielmehr Frontrunner und Themensetzer waren.

  14. Selbstdenker

    @gms:
    Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich traue denen sehrwohl die Themensetzung in bestimmten Bereichen zu (Yuri Bezmenov hat sie recht präzise beschrieben).

    Was ich sagen möchte, ist, dass man jede Bewegung hijacken, pervertieren und instrumentalisieren kann. Während eine Gleichberechtigung (nicht: Gleichstellung) von Mann und Frau sinnvoll ist, hat man diese Bewegung marxistisch durchdrungen und zum Durchdrehen gebracht.

    Der marxistische 3rd Wave Feminism versuchte dann auch völlig unpolitische Communities zu infiltrieren: die Gamer-Szene, die Metal-Szene und sogar die Satanisten-Szene (kein Scherz!).

  15. gms

    Selbstdenker,

    Sie beschreiben die jüngsten Exzesse in der Umsetzung, ich verweise auf die Anfänge in den 20er-Jahren in Frankfurt und den 30ern in Columbia, die spätestens mit Marcuses ‘Eros and Civilization’ von 1955 massenmedial vollständig den Bockmist der Repressiv-Toleranten unters Volk jubelte und damit zugleich die Grundlage für die Lawine der 68er in den Staaten legte.

    Sie beschreiben, wie das Gift rezent noch in die letzten Ritzen der Gesellschaft dringt, ich beschreibe, wann und wie es vor Urzeiten angemixt und flächendeckend ausgestreut wurde, ohne auf irgendetwas zu warten, was man highjacken könnte.

  16. Seerose

    @Thomas Holzer:
    Ich verstehe Ihren Kommentar so, dass Ihnen die muslimischen Familien, die jetzt mit mindestens 5 bis 6 Kindern hierherkommen, recht sind und als Beispiel dafuer dienen, dass eine Frau, die Freude an ihrem in jahrelang erlernten Beruf Freude hat, lieber sind, als die Frau, die sich selbst erhalten kann. Diese kann sagen : ok, das mit uns zwei war eine falsche Entscheidung, ich leb allein mit den Kindern weiter, ich muss mich nicht pruegeln oder sonstwie unterdruecken lassen. Ich hab was gelernt und kann mich und die Kinder selbst erhalten.
    Ich bin die Tochter einer – bereits verstorbenen Frau – die keinerlei Wahl hatte. Sie musste mit meinem Vater weiterleben bis zu seinem Tod – und nicht mal danach hatte sie ein gutes Leben.

    Mein Mann und ich haben zwei Kinder, beide hatten wir einen erlernten Beruf.

  17. Seerose

    Sorry, fuer die Unterbrechnung. Wir beide hatten nie das geringste Problem miteinander. Es ist gut gegangen. Trotz meiner Berufstaetigkeit – und ich haette meinen Beruf nie aufgegeben – sind unser Kinder gut gelungen.
    Aber, mit Ihrer – so wie ich es aus Ihrem Posting herausgelesen habe – Forderung Frauen zurueck an den Herd und zur Kinderversorgung, das kann es doch uch nicht sein.
    Natuerlich gingen unsere Kinder in einen oeffentlichen Kindergarten, natuerlich gingen sie in eine oeffentliche Volksschule – ich hatte keine Hilfe von Mutter oder Schwiegermutter – aber – ich bin ihr sehr dankbar – von der Hausbesorgerin. Nach der Volksschule gingen sie in Privatschulen. Aber – ich gebe zu – drei Kinder, das waere bei meiner durchgehenden Berufstaetigkeit nicht zu schaffen gewesen. Aer, Sie koennen nicht Frauen dazu verurteilen, an den Herd zurueckzukehren, den die Muslimas die hierherkommen niemals verlassen haben. Und diese sind vollkommen von ihren Maennern abhaengig, egal wie die Maenner nun sind. Ich seh dabei immer meine Mutter vor mir, die keinerlei Ausweg hatte.

  18. Enpi

    Seltsamerweise werden die Japaner und Südkoreaner nicht von Moslems überrannt obwohl diese seit Jahrzehnten eine niedrige Geburtenrate haben. Das beweist, daß es wohl doch eher auf die Einstellung ankommt und nicht auf Virilität.

    Einige hier plappern hirnlos die linke Propaganda nach, daß die Bevölkerungsanzahl einer Nation stets konstant bleiben oder gar wachsen müsse.

  19. Thomas Holzer

    @Seerose
    Nein, da haben Sie mich falsch verstanden!
    Auch meine Eltern waren beide berufstätig; unabhängig davon: der Staat hat sich in die Familie gefälligst nicht einzumischen

  20. Selbstdenker

    @gms:
    Das Ganze ging schon in den 1920er bzw. 1930er Jahren los – da bin ich ganz bei Ihnen.

    Was mich wundert, ist, dass sich dieses toxische Gebräu solange in akademischen Kreisen halten und über Jahrzehnte hinweg mit Gift auflanden konnte. Nicht einmal jetzt, wo man es klar vor Augen sehen kann, wie Studenten an US-Unis ein kultähnliches marxistisches Glaubensbekenntnis ablegen, scheint man es zu begreifen.

    Mir ist das Thema zum ersten mal so richtig im Zuge der Finanzkrise von 2007 / 2008 aufgefallen: die Methodik mit der – zum Teil ohne jeglichen inhaltlichen Zusammenhang – der Kampfbegriff “Neoliberalismus” an allen erdenklichen Stellen verbaut wurde um ihn mit negativen Bedeutungsinhalten aufzuladen.

    Es machte auf mich den Eindruck, als ob sämtliche pseudointellektuellen Gastkommentarschreiber, Feuilleton- und Radioprogrammverantwortlichen wie auf Kommando den “Neoliberalismus” ins Spiel brachten und sich gegenseitig die Bälle zuspielten.

  21. Selbstdenker

    Sehr empfehlenswert ist übrigens der Originalartikel vom Gatestone-Institute:
    http://de.gatestoneinstitute.org/8038/rueckzug-westens

    Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe: man hat ideologischen Krebsgeschwüren aus Gründen des “Friedens” immer wieder Zugeständnisse gemacht und dabei auch die säkularen Kräfte im Mittleren Osten geopfert.

    Unsere Schwäche ist ihre Stärke.

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