Die katastrophale Trump-Berichterstattung der Medien

Von | 12. Januar 2017

“…Dass vier von fünf Journalisten politisch links von der Mitte beheimatet sind, das war schon vor 20 Jahren so. Dass jeder von ihnen Wünsche und Träume hat, akzeptiere ich völlig. Aber ein Bild zu zeichnen, innerhalb dessen nach einem angeblich guten Präsidenten Obama – der übrigens als Tiger startete und als Bettvorleger endete – Trump nur von ewig gestrigen, weißen Männern gewählt werden könnte und die Eliten vollständig hinter Frau Clinton stünden, das war schon vorab als paradox und völlig neben der Sache erkennbar. Persönliche Haltungen haben das Meinungsbild im deutschen Fernsehen bestimmt, der wertfreie Journalismus kam unter die Räder. Das hat sich übrigens nach der Wahl Trumps keinen Deut verändert. Was immer er sagt, was immer er tut – den deutschen Fernsehwelterklärern ist es nie recht. Die Frage, warum Trump als Geschäftsmann so erfolgreich wurde, kann sich ein schlichter TV-Mensch nicht erklären, weil er selbst ist ja nicht erfolgreich. Stattdessen werden immer Geschichten von Trumps Pleiten erzählt, die es gar nicht gab. Der hat 300 Firmen oder mehr, und wenn eine schlecht läuft, macht er sie zu. Im Fernsehsprech heißt es dann: Trump ist pleite. Der ist so pleite, dass er jetzt US-Präsident ist….” (hier)

15 Gedanken zu „Die katastrophale Trump-Berichterstattung der Medien

  1. Selbstdenker

    Die (ehemals) grossen Medienhäuser sind hoffnungslos von linken Haltungsjournalisten (besser: Gesinnungsrassisten mit Macbook) unterwandert.

    Spürbar ist diese Unterwanderungsströmung zunehmend auch bei der Presse, die bis vor kurzem noch eine Insel der Vernunft und Objektivität war.

    Die Wienerzeitung betrachte ich inzwischen als privates Kunmachungsblatt von Kanzler Kern. Das koordinierte Veröffentlichen von SPÖ/AK/GPA-Auftragsstudien und das anschließende bedingungslose Anbiedern an Kern’s “Lösungsvorschläge”, die er Wochen zuvor mit Journalisten abgestimmt hat, ist ein peinliches Schauspiel, das mit objektiver Berichterstattung rein gar nichts mehr zu tun hat.

    Mein Tipp: lest das Kleingedruckte aus dem Kern’schen Pamphlet, das er “A-Plan” genannt hat. Es ist nämlich 1:1 der toxische ideologische “social” “justice” Müll, den Hillary Clinton im US-Wahlkampf unter zuhilfenahme “fragwürdiger” Methoden an die Frau und – sofern nicht weiss, heterosexuell, Familienvater oder Leistungsträger – an den Mann bringen wollte.

    Wer hat die ungekürzte Pressekonferenz von Donald Trump gestern Abend gesehen? Der Schlagabtausch mit CNN und Buzzfeed war ganz grosses Kino 😉

    Die Kern-faulen Medien-Bäume, die von linken Haltungsjournalisten befallen sind, sollte man absterben lassen und dann mit der Motorsäge umschneiden.

  2. nattl

    Dass die Wiener Zeitung Pro-Kern ist liegt vielleicht daran, dass sie im Besitz des Bundeskanzleramtes ist…

  3. Gerald Steinbach

    Und dieser Kern hat in Wels schon wieder von Integration von Asylanten gesprochen, Asylanten sind keine Migranten die man mit Milliarden Euros integrieren muss, ist das so schwer zu verstehen???

  4. sokrates9

    Gestern bei der Pressekonferenz Trump zu sehen und hören: Völlig kreischende Journalistinnen denen man die Emotionen allein schon aus ihrem Frageton raushörte! Von Objektivität keine Spur! Aber es sind ja 80% linksradikal! Problematisch finde ich es auch dass Journalisten einfach Storys erfinden – Erpressbarkeit durch Sexparties – und dann das Thema ewig lang durchkauen, in der richtigen Annahme es bleibt schon was hängen! Mal abgesehen davon dass Trump mit seinem Image so etwas gar nicht besonders schaden würde, fand ich die Argumentation von Trump, dass ihm bewusst sei wenn er nach Russland fahre man immer auf solche Fallen gefasst sein müsse für plausibel. Das Leben ist sicherlich bunter als sich diverse Medienwissenschaft studierende vorstellen, die im Umfeld des Studiums in der Regel nur Bekanntschaft mit
    Genderkämpferinnen mit entsprechenden aussehen haben! Problem liegt darin dass es keinen freien Medienmarkt mehr gibt! Dort würden nämlich 90% der derzeitigen Journalisten gefeuert werden! Wer seit Jahren so daneben schreibt hat bewiesen dass er die Meinung der Bevölkerung nicht kennt!

  5. dna1

    @sokrates9, sehe ich auch so.
    In Bezug auf Trumps Ratschläge an seine Mitarbeiter bei Geschäftsreisen nach Russland dachte ich nur: “Ich rate jedem exponierten russischen, deutschen,… Geschäftsmann zu demselben Verhalten, wenn er in die USA reist. “

  6. Reini

    … genau wegen dem “Schlechtreden” durch die Medien wurde Präsident! … umso mehr negatives umso stärker wird Trump!,… die eingesessen Eliten, auch in Europa, haben Angst um ihre Macht,… in Hollywood wird der Böse zum Hero, … man fürchtet die Revolution.

  7. Falke

    Zum “Plan A” von Kern: Dort findet man u. a. Erbschaftssteuern, Vermögenssteuern, “Ökosteuern” (heißt soviel wie Erhöhung der Mineralölsteuer), Maschinensteuer – welch eine Überraschung! Und wie innovativ, neu und fortschrittlich! Dazu führte er noch – sozusagen als Referenz für seine Wirtschaftskompetenz – seine jahrelange “Erfahrung mit den Unternehmen, die ich geführt habe” an; offenbar meint er damit, dass er weiß, wie man jährliche Milliardendefizite durch Steuergeld ausgleicht. Und schließlich die Idee, dass die stärkste Partei (bereits bei der nächsten Wahl) auf jeden Fall den Bundeskanzler stellen und dazu noch einige Zusatzmandate als “Bonus” bekommen soll: Wenn man davon ausgeht, dass er dies nicht auf Anregung von Strache getan hat, muss man wohl davon ausgehen, dass Kern in seiner bekannten Überheblichkeit und unter Verkennung der Realitäten überzeugt ist, dass bei der nächsten Wahl die SPÖ wieder Nr. 1 wird. Auch möchte ich dann gerne das Gesicht von VdB sehen, wenn er Strache als Bundeskanzler angeloben muss. Vielleicht übt er schon vorher die “Klestil-Miene”.

  8. Fragolin

    (Zitat von meinem Blog zu Trump):
    Man hat sich die letzten Tage ja schon gefragt, wo das Trump-Bashing noch hinführen soll, aber jetzt wird es absolut kurios: Ausgerechnet jene, die den Russen vorgeworfen haben, sie hätten Daten der Clintons gehackt, um Fake-News zu verbreiten, behaupten jetzt, die Russen haben geheime Informationen über Trump und können ihn dadurch faktisch fernsteuern. Putin weiß was, und Trump muss ihm aus der Hand fressen.
    Abgesehen davon, dass sich da einige Leute mal wieder nicht vorstellen können, dass mal jemand vielleicht nicht mit ihren eigenen Methoden arbeitet, strotzt das Ganze dermaßen vor Unsinn, dass es weh tut.

    Allein schon, wer behauptet, man hätte Clintons Daten gehackt, um Lügen zu verbreiten, hat das Prinzip des Hackens nicht verstanden. Zum Glück denkt die übergroße Mehrzahl des medienkonsumierenden Wahlpöbels gar nicht über Logik nach, sonst würde eines auffallen: Hacken kann ich immer nur die verborgene Wahrheit. Zum Lügen kann ich mir die Arbeit sparen, da muss ich mir nur was ausdenken. Also ist offensichtlich der, der behauptet, die Russen hätten Daten gehackt um Lügen zu verbreiten, derjenige, der sich gerade etwas ausgedacht hat. Das mal so zum Thema Fake-News und Medienkompetenz der Konsumenten.

    Wer seine Glaubwürdigkeit nun bereits dadurch bewiesen hat, dass er von einem Märchen behauptet, die reine Wahrheit zu sein, befindet sich argumentativ auf sehr dünnem Eis und hackt auch noch fröhlich mit einer fetten Axt darauf ein.

    Die lustigste Anekdote lieferte der vor Trumps Pressekonferenz, auf der dieser ganze Blödsinn zerlegt wurde als Gerüchtekocherei eines linken Kampfblattes, zur plappernden Zeitüberbrückung zugeschaltete Erklärbär, der allen Ernstes etwa so palaverte: „Das sind Gerüchte aus Geheimdienstkreisen, das soll angeblich eine Erkenntnis sein die, so sagt man hinter vorgehaltener Hand, eventuell von einem britischen MI6-Agenten kommen der gute Kontakte zu Moskau haben soll, also eine seriöse Quelle!“

    Ich habe gedacht, ich verschlucke mich an meiner eigenen Zunge, als ich das gehört habe. Aber dann dachte ich mir, was soll‘s, diese Leute bezeichnen ja auch einen einsamen Assad-Hasser in einer britischen Reihenhauswohnung, der sich den großspurigen Namen „syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ gegeben hat, als „seriös“ und übernehmen jede unbewiesene Behauptung sofort als Wahrheit. Wenn die Richtung stimmt ist sogar das Krakenorakel seriös, nur diese elenden Blogger und Besserwisser, die machen Fake-News.

  9. Historiker

    Also, liebe Poster, ich bin nun auch schon eine Weile auf der Welt und ich sage Folgendes : Es gab noch nie soviele Medien wie heute. Und Twitter, Facebook und überhaupt das gesamte Internet sind ein SEGEN für die Meinungsvielfalt. Was sind 8 Mio. Zuseher beim Tatort von 80 Mio Deutschen ? Gerade mal 10 % ! Früher hatte das Sonntags-Abend-Fernsehen Einschaltquoten von 60 % ! Und das Geschrei der Medienleute kommt doch von deren Untergangs-Szenario. Ist doch gut so.

  10. Fragolin

    @Historiker
    Ja ,aber genau deswegen gibt es zwei Vorstöße:
    1. Reglementieren der Meinungsäußerung im Internet (deshalb habe ich auch noch mit Bloggen angefangen, die sollen ordentlich Arbeit bekommen!) bis hin zur Verhetzung aller Blogger und Alternativmedien als Fake-News-Schleudern und Hate-Speech-Sümpfe und
    2. Einführung einer Zwangsgebühr für Medienhäuser um die Presseförderung endlich durch eine direkte Gebührenfütterung Marke GIS zu ersetzen. Dann braucht keiner mehr ihre Käseblätter kaufen und sie werden trotzdem von uns bezahlt, schön brav APA-Aussendungen zu copy-and-pasten sowie mit erklärbärenden Wertungen auszuschmücken. Der feuchte Traum der Publizistikstudentin mit Genderstipendium.

  11. Historiker

    @Fragolin
    Ich lese immer wieder Ihren Blog, (danke, dass Sie sich engagieren), und glaube fest daran, dass auch die großen Medien die angestaute Protesthaltung der Bürger nicht ewig ignorieren werden können. Die Abonnements bei SPON, SZ, ZEIT sind rückläufig, – mit Tichy, Kopp, Junge Freiheit geht’s aufwärts. – Und hier läuft’s ja auch nicht so schlecht. – Einer Ihrer Posts, den ich publiziert habe, hatte bis heute 5.544 Aufrufe. ( http://leserbriefe.info/wordpress/terror-in-berlin-brief-an-merkel-und-co/ ) – Es geht voran !

  12. Historiker

    @Fragolin
    Und das mit dem “Reglementieren” wird niemals mehr klappen. Die Politik kann es versuchen, aber in unseren Breitengraden wird Zensur so schnell nicht funktionieren. Und die linke “Medienförderung” wird wohl auch nicht helfen. Was die Medienvielfalt und das Engagement des Einzelnen angeht, so erleben wir doch “goldene Zeiten” ! Wie konnte man sich vor 25 Jahren politisch äußern ? Man schrieb an eine Zeitung einen Leserbrief. Ein paar von diesen wurden gedruckt, – aber wenige. – Bei der KRONE-online haben sie heute oft über 1000 Kommentare, nach 3 Stunden ! Und alles wird veröffentlicht ! Auch bei der PRESSE läuft es gut. Beim STANDARD sowieso. – Und ehrlich, @Fragolin, wieviele Leserbriefe haben Sie vor 20 Jahren geschrieben ? 1 pro Monat ! Und heute ? 10 pro Tag ! Das nenn ich doch mal einen Fortschritt ! Und warum tun Sie das ? Weil Sie (und ich) heute die (elektronische) MÖGLICHKEIT dazu haben. – Ist doch fantastisch !

  13. waldsee

    medienmacher sind ein hauptteil des europäischen problems und absehbarem niedergangs.sie haben ihre wichtigste aufgabe– die informationspflicht– nicht wahrgenommen,sondern haben politik und propaganda in ihrem sinne betrieben.
    es stellt sich die frage,wem kann man noch vertrauen?

  14. Mona Rieboldt

    Das ganze Trump-Bashing, auch jetzt immer noch nach seiner Wahl, ist kontraproduktiv. Und was Hacker angeht, werden viele versuchen, sich bei Regierungsstellen, Militär Informationen zu holen oder diesen zu schaden. Glaubt jemand China würde das nicht tun oder andere Staaten? Das wird genauso von USA versucht.
    Aber es soll immer nur Russland, speziell Putin sein. Die Obama-Regierung und deren Medien führen einen “Krieg” gegen Russland und wollen die Leute auch auf einen eventuellen Krieg der USA, Nato, gegen Russland vorbereiten. Vor Monaten gab es hier in den Medien eine regelrechte Kriegsrhetorik gegen Russland. Da es aber bei den Lesern nicht gut ankam. hat man damit wieder aufgehört. Dann wurden diese Leser beschimpft als Putin-Freunde. Das ist das Gleiche wie Kritiker der Asylantenflut als “rechts”, als Nazis zu beschimpfen.

  15. mariuslupus

    “Die katastrophale Trump- Berichterstattung der Medien”. Katastrophal für wen ? Eigentlich haben die hiesigen, aber auch die amerikanischen Medien, bei ihrer Meinungsmacherei gegen Trump, bewiesen dass sie überflüssig sind. Im ganzen Wahlkampf und auch nach der Wahl haben die Medien keine Berichterstattung machen wollen, sondern die Medien waren überzeugt, dass sie durch die einseitige Propaganda die Wahl werden gewinnen können. Die absolute Identifizierung der Medien mit dem Clinton/Obama poltischen Komplex, hat die völlige Abkehr von der Realität, von der Fähigkeit kritisch und in Alternativen zu denken, zu Folge gehabt. An dieser Art der Propaganda hat sich bis jetzt nichts geändert. Die Nachrichten der letzten Tage zeigen, dass die Selbstherrlichkeit die Medienschaffenden am Lernen hindert. Der Sieg der linken Ideologie über die Fähigkeit rational zu denken.

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