Die Koalition und der ORF: Kann man so ahnungslos sein?

(von ANDREAS UNTERBERGER) Die Regierung will das Megaproblem ORF nun doch angehen. Das ist nach anfänglichen Versuchen des Medienministers, so zu tun, als ob da eh alles bestens wäre, an sich überaus lobenswert. Das wird angesichts der weiterhin im Sinkflug befindlichen ORF-Quoten und der weiterhin massiv schlagseitigen Informationsredaktionen immer notwendiger. Aber alles, was über die Reformpläne bisher durchgesickert ist, lässt das kalte Grauen aufsteigen. mehr hier

4 comments

  1. GeBa

    Ich habe das jetzt einmal einen Bekannten, der bei der FPÖ in einer hohen Bezirksstelle ist, weiter geleitet, mit dem Vorschlag, A. Unterberger als Berater zu konsultieren 🙂

  2. GeBa

    .. und schon ist die Antwort da:
    “Natürlich kenne ich Ihn. Und auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin – aber das ist auch normal – er ist wirklich ein guter Kopf.”
    Mit dieser Aussage gehe ich zu 100% konform 👍

  3. astuga

    Der ORF gehört auf seine Kernaufgaben zurückgestutzt oder gleich zur Gänze privatisiert, mit der Auflage diesen wenigen wirklich relevanten öffentlichen Verpflichtungen nachzukommen.
    Inhalte wie Sport, Frühstücksfernsehen, Game-Shows, Wetter und vieles mehr decken ohnehin die Privaten ebensogut oder besser ab (siehe Wetter bei Servus.tv), da besteht sicher kein Anlass sich auf den “öffentlichen Auftrag” zu berufen.
    Alles andere ist bloß um unser Steuergeld gekaufte Klientelpolitik, polit. Postenschacher und ein Sich-Gesund-Stoßen mit ORF-Aufträgen.

    Im Printmedienbereich hält sich die Republik auch nur die Wiener Zeitung, und nicht Falter, Standard oder Kurier.
    Auch wenn es dank dubioser Förderungen und Inseraten mitunter fast schon darauf hinausläuft (jedenfalls in Wien).
    Wenn die SPÖ will, dann kann sie ja den Laden am Küniglberg auch ganz offiziell aufkaufen.
    Den Grünen und Haslingers NEOS fehlt ja wohl die Kaufkraft.
    Wird sicher ein ökonomischer Erfolg – wie bei allem was die Roten anfassen wenn es keine öffentlichen Gelder abzugreifen gibt…

  4. Johannes

    Wohin ich auch schaue im ORF, vor allem im Nachrichtenbereich von TV und Radio, sehe und höre ich nach meiner subjektiven Wahrnehmung, linke Weltanschauung. Es stellt sich zumindest für mich so dar als ob Menschen mit anderer Weltanschauung dort keinen Platz hätten und somit verfolge ich die jeweiligen Beiträge nicht um objektiv informiert zu werden, sondern um mich immer wieder aufs neue überraschen zu lassen welche Dreistigkeit man sich nun wieder zum jeweiligen Thema leistet.

    Vom ORF wird immer wieder betont er gehöre nicht dem Staat sondern den Menschen. Jedem einzelnen der Beiträge zahlt. Dann frage ich mich aber schon, wenn es denn so ist, warum man dann so ungeniert den linken Mainstream huldigt der jeden noch so kleinen politischen Beitrag durchsetzt, zumindest empfinde ich es so.

    Ich sehe im ORF keinen Journalisten der es wagt gegen den linken Mainstream zu schwimmen, nicht als Selbstzweck, sondern einfach als Gegengewicht um alle Seiten der Medaille zu zeigen.

    Da es diesen Journalisten nicht gibt empfinden viele, so wie ich, den ORF als Erziehungsanstalt der einen guten Teil seiner “Besitzer“ sprich Gebührenzahler vor den Kopf stößt.

    Es ist bezeichnend das einer der wenigen echten Reporter, wie es Friedrich Orter einer ist, erst nach der Pensionierung klar und deutlich ausspricht was er denkt.

    Sein Buch Aufwachen hat ihn wohl zur Unperson im ORF werden lassen. Man wird auf sein Expertenwissen nicht mehr zurückgreifen, da bin ich mir sicher.

    Wenn man das Geld von allen nimmt sich aber einer bestimmten politischen Ideologie so sehr verantwortlich fühlt das man über bestimmte wichtige Themen, nach meiner Meinung, einseitig (Völkerwanderung, Verbrechen von Migranten usw.) oder gar nicht (Migrationspakt) berichtet so muss man den Vorwurf von Herrn Unterberger als berechtigt unterstützen.

    Es geht nicht darum irgendjemanden nach dem Mund zu reden, ich will Fakten, ich will Information, ich will wissen was wirklich ist. Tim Cupal lieferte beispielsweise erst vor kurzem einen Beitrag der mich zweifeln ließ ob ich in Zukunft überhaupt noch etwas von ihm glauben soll, Rainer Hazivar garnierte den Bericht noch mit viel eigenem Senf der sich im Nachhinein als sehr ranzig erwies.

    Das alles will ich nicht und ich bin der Meinung es gehört auch nicht zum öffentlich rechtlichen ORF.
    Wer als Linker, linken Journalismus machen will ist beim Falter besser aufgehoben wie uns der Herr Löw eindrucksvoll beweist. Dort ist es Ok. und kein Etikettenschwindel, nach meiner Meinung.

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