Die kokette Unwissenheit der Intellektuellen in Wirtschaftsfragen

Von | 5. Oktober 2017

(Friedrich A. von Hayek) Um die Ordnung begreifen zu können, von der der Lebensunterhalt der heute auf der Welt lebenden Menschenmassen abhängt, muss man unbedingt zuvor den Tausch und die grenznutzentheoretischen Erklärungen der Bestimmung relativer Werte verstehen. Mit derlei Fragen sollte jeder Gebildete vertraut sein. Aber das Verständnis dafür wurde verhindert durch die allgemeine Verachtung, die Intellektuelle diesem ganzen Thema gern entgegenbringen.   weiter hier

3 Gedanken zu „Die kokette Unwissenheit der Intellektuellen in Wirtschaftsfragen

  1. Falke

    Das wirtschaftliche Wissen der Durchschnittsbevölkerung ist tatsächlich sehr schwach, daher können linke Ökonomen vom Schlage eines Schulmeister, Marterbauer, Schatzenstaller usw., sowie auch solche, die sich als solche ausgeben, wie etwa Christian Felber, den Leuten alles mögliche einreden.

  2. Rennziege

    “… durch die allgemeine Verachtung, die Intellektuelle diesem ganzen Thema gern entgegenbringen.”
    That’s it, ladies & gentlemen. Schon als Studentin habe ich Hayeks “The Road to Serfdom” / “Der Weg zur Knechtschaft” etliche Male verschenkt, auch an einen hehren Professor, der den Namen Hayek vom Hörensagen kannte, aber keine Zeile von ihm gelesen hatte.
    Seltsamerweise war Hayek in Cambridge ein household word. In Österreich war’s schon damals übel bestellt um einen der bedeutendsten Ökonomen der Welt. Heute, höre ich von zeitgenösischen Studenten, sind an hiesigen Unis nur noch Tschänderei, Marx und willfährige Anpassung an den sogenannten Zeitgeist salonfähig.

  3. Falke

    @Rennziege
    Auch etwa Ludwig von Mises ist zwar weltberühmt, wird aber von den (auch österreichischen) linken Ökonomen gar nicht geschätzt, ja sogar ignoriert – er was schließlich – oh Schreck! – ein Vertreter des Liberalismus.

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