Die “kulturelle Hegemonie” linksgrüner Verwirrter

(LUKE LAMETTA) Prompt fallen nach der hochkompetenten Sicherheitsexpertise Simone Peters die Umfragewerte der b e s t e n Baddei: Nur noch 9% zu hoch, wie schön. Daraus und aus der vollen Breitseite, die der grüne Spitzentrampel selbst von ihren eigenen Parteiretardos kassiert hat, schloss der eine oder andere bereits, dass der seit Brexit und Trump wehende Wind of Change auch 2017 die Verhältnisse zum Tanzen bringen werde. Mag sein, hoffen wir das Beste, ich möchte aber zu bedenken geben:
Wie ungefährdet die “kulturelle Hegemonie” (vide Antonio Gramsci) linksgrüner Verwirrter und ihres so mediennahen wie verstrahlten Milieus noch immer ist, sah man zum einen mal daran, wer da sogleich wieder die diskursive Oberhand behielt – hallo?
Da wiederholen sich nach migrantischem Flashmob auf der silvesterlichen Domplatte zu Köln beinahe die ungezählten Diebstähle, sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen aus dem Vorjahr – und man muss zuerst mal defensiv eine Runde lang deppert das Wording mit derdiedas grüne_n Sprachpolizist*Innen oder GEZ-Hofnarr Böhmermann verhandeln?! Glaubichspinn.
Zum anderen sprach auch die Reaktion der Kölner Polizei Bände: Völlig eingeschüchtert bemühte man sich dort umgehend nach der zeigefingerfuchtelnden Grün-Oberbelehrung, so zu tun, als stünde “Nafris” für “Nordafrikanische “Intensivtäter””. Ja ne, is klar. Gleichzeitig bedauerte man pflichtschuldigst die Verwendung der Vokabel und wies den Vorwurf des “racial profilings” entschieden zurück. Jojo, auch klar.
Gut, nun ist das in der gschwinden Defensivkommunikation nach außen freilich erstmal alles verständlich, aber da natürlich beides völliger Unsinn ist: Am Ende doch wieder von Grünen auf den strategischen Holzweg geschickt worden. Denn ob man sich im Außen- wie Innenverhältnis mit kleinmütigen Ausreden und so phantasievollen wie leider auch durchschaubaren Winkelzügen einen Gefallen tut, wage ich auf lange Sicht ein wenig zu bezweifeln…
Kurz: Liebe Polizeisprecher. Ein dreiviertelernst gemeinter Tipp von mir, versuchts doch mal damit. Der Erste von euch, der sich hinstellt und denen bei der Pressekonferenz mal mit “sowas in der Art” kommt – der wird nämlich ein landesweiter Held:
“Oh mei… Natürlich steht “Nafris” für “Nordafrikaner”. So wie selbst bei Grünwählern “Ösis” für “Österreicher” oder “Amis” für “US-Amerikaner” steht. Bei uns ist das schlichtweg eine dem Medium geschuldete A b k ü r z u n g. Die ausbleibende Unterscheidung des Sprachgebrauchs auf Funk einerseits respektive Twitter andererseits mag unglücklich gewesen sein – von “Rassismus” ist das alles allerdings so weit entfernt wie die grüne Partei von der Realität.
Wenn sich weiters plötzlich an Silvester erneut über 1000 Leute mit den exakt gleichen phänotypischen Merkmalen wie im Vorjahr an der exakt gleichen Stelle zusammenrotten, dann kesseln wir die halt mal vorsichtshalber ein und überprüfen zu Fahnungszwecken Personendaten. Routine.
Wir machen das unter anderem deshalb, weil “Muster erkennen” der Urdefinition von “Intelligenz” entspricht. Das muss man den diesbezüglich bekannterweise etwas gehandicappten Grünen offenbar ebenso geduldig erklären, wie dass “racial profiling” in diesem Kontext bloß Englisch für “professionelle Polizeiarbeit” ist.
Beides ist von “Rassismus” natürlich erneut so weit entfernt wie der Rhein vom Nil, Claudia Roth von einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder der Hofreiter-Toni von Haare schön. Wir wiederum haben uns beides angewöhnt, weil es sich nunmal – und das wenig überraschend – in der Straftatsprophylaxe bewährt hat.
Seltsamerweise sehen wir unsere Aufgabe nämlich darin, Verbrechen zu bekämpfen – und nicht darin, in den grünen Parteivorstand gewählt zu werden. Hammas? Danke, frohes Neues.”

10 comments

  1. aneagle

    @ raindancer
    immer noch besser als alles Bisherige, wofür die GrünnInnen Bürgers Geld mutwillig zum Fenster rausgeworfen haben. Je älter (und ärmer) ich dank der Verschwendung meines Geldes werde, umso besser gefällt mir der Vorschlag. So bekomme ich zumindest einen Bruchteil dessen, was mir entsteuert wurde, zurück. Nicht gerade mein Hauptwunsch, aber wer weiß, wie ich in einigen Jahren darüber denken werde. Befürchte allerdings, wie bei vielen “Sozial”-taten: Was nichts kostet, ist auch nicht viel wert. 😉

  2. raindancer

    @aneagle..
    nachdem 80% in den Altersheimen Frauen sind ..wird das dann dort sicher lustig, wenn die Chipendales auftanzen…auf Rezept versteht sich!
    Also bitte…,
    wenn jemand meint, dass er sexuell unterbedient ist, dann möge er bitte selber dafür zahlen…
    weil dann steht mir auch jetzt schon auf Rezept: tägliche Massagen, ein Callboy, Schmuck, ein Ferrari und lassen sie mich nachdenken, mir fällt sicher noch viel ein…weil es geht ja nicht um Krankheit sondern um Komfort oder Ruhigstellen oder Wählerstimmen oder was?
    Nachdem die Leistung, aber von bezahlten Nutten erbracht werden, “die das ja meist gerne tun und das eben nur als Job sehen”, korrekt so ihre Ansicht? isses OK.
    Dann soll es auch gewährt werden, weil der Steuerzahler zahlt eh schon alles. Macht nix wenn in den Krankenhäusern die Betten am Gang stehen und wenn es bis heute keine Sozialisierungs und Ausstiegsprogramme für Prostituierte gibt. Hauptsache wir nennen uns sozial. Macht nix, wenn die Pensionen in Keller gehen, das Arbeitslosengeld und was weiß ich noch.
    Gewissen geht es gut, die wollen auch bezahlte Nutten, wenn sie sich nicht mehr rühren können aber eventuell nach 5h(das wird dann doch teuer) sich in der Hose noch was rührt.
    Es wurde ja auch Viagra gezahlt, wohingegen Abtreibungen bezahlt werden müssen.
    Aus dem Munde einer Grünen sagt mir das vor allem eins…..Paralleluniversum!

  3. Luke Lametta

    Auch nicht schlecht. Pinke Spielsachen und all so Firlefanz findet diese psychopathische Neigungsgruppe Grün bekanntlich schnell mal ‘sexistisch’, aber auf verbeamtete Callboys soll da jetzt verzichtet werden? Krankenkassen-Schäferstündchen nur für MÄNNER und keine Diskriminiieruung, kein Maskuliniiiismuuus und kein maaale privilege und und und weit und breit? Tststs. Nachlässig. Geschützte Berufsbezeichnung ist ‘Hure’ glaub ich auch nicht, total ‘unreguliert’, Hilfe! Da werden sie wohl noch eine Art, naja, ‘mündliche Prüfung bei der Nuttenkammer’ oder sowas in der Art einführen wollen. Würds noch irgendwen wundern? Deutschland 2017, kannst ned erfinden.

  4. Hanna

    Und ich fordere für Linksgrüne Sexcluburlaube in Heimen der Erstversorgung für AsylwerberInnen.

  5. Fragolin

    Jedenfalls ist eines erstaunlich an dieser Geschichte: Dort werden auf einmal die Geschlechterrollen wieder klipp und klar anerkannt. Nix mit 47 geistigen Konstruktionen, sondern ganz einfach Mann und Frau. Nix schwule, queere Alte, nein, alte Männer mit Samenstau brauchen eine Frau zum Absaugen, fertig. Liebe? Zärtlichkeit? Ach was, drübersteigen lassen, oder bei den ganz Alten eher reinhängen, und gut is‘. Ein so einfach gestricktes Rollenbild bei den Grünen, das hat was. Keine Gefühlsduselei, keine menschliche Wärme, keine emotionale Arbeit, einfach Ficki-Ficki mit einer Nutte mit Kassenvertrag und alles erledigt.
    http://frafuno.blogspot.co.at/2017/01/sex-auf-krankenschein.html

  6. Falke

    Ich frage mich überhaupt ganz grundsätzlich, wieso das eigentlich “Rassismus” sein soll. Sind Nordafrikaner eine eigene “Rasse”? Doch wohl hoffentlich nicht. Und Muslime sind schon gar nicht eine “Rasse”. Also? Wo ist da der “Rassismus”?

  7. Erich

    Sogar Viktor Hermann meint in den SN vom 4.1. “Es ist nicht rassistisch, aus der Vergangenheit zu lernen”. Zwar meint er, “Nafri” wäre ein Griff in die falsche Schublade gewesen (wir wollen ja auch nicht “Ösis” sein) und warnt vor den daraus entstehenden Vorurteilen. Aber im Prinzip meint er, das wäre in Ordnung.

    Nur wäre er nicht Herr Hermann, wenn er nicht wie fast in jedem seiner Kommentare gegen FPÖ oder “die unselige AfD” ins Feld ziehen würde. So auch hier: er wünscht sich, dass in Horden auftretende Neonazis ähnlich strenge Aufmerksamkeit der Polizei genießen.

    Während die 1000en Einwanderer, die die Polizei im Auge hatte, harmlos als junge Menschen und Zuwanderer aus Nordafrika bezeichnet werden, treten also Neonazis gleich in Horden auf! Ich frage mich übrigens, wann das das letzte Mal war. Ich kann mich nur an linke Horden erinnern, die allerlei Blödsinn verzapfen oder gewaltsam Andersdenkende (Demos) einschüchtern.
    Übrigens meldeten die SN einen Tag vorher, dass die Kontrollierten zu 99% aus Algerien, Marokko und Tunesien stammten – was habe die, noch dazu als Flüchtlinge getarnt, hier zu suchen??

  8. waldsee

    @raindancer
    ich bin dafür,weil es ohnehin schon”wurscht” ist.
    “deutsche,wollt ihr das totale gute?”oder so ähnlich.
    dafrabis: ist die abkürzung für deutsche-afrikaner-araber mischung .bitte fügen sie noch irgendwo ein ü für kleinasiaten ein.
    danke

  9. raindancer

    @waldsee
    mah waldsee ..was wird das jetzt? Komödie? so nach dem Motto ich hebe immer die Hand, aber echt, aus Protest
    das kannst nit sein:)

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