Die „Kurve des Grauens“ macht Analysten nervös

Mitten im Aktienboom stürzt ein wichtiger Frühindikator ab. Er gilt als Alarmzeichen für eine nahende Rezession – einst hat er die Dotcom-Blase und die Finanzkrise angekündigt. Er weist auf ein Problem hin, das viele verdrängen. weiter hier

5 comments

  1. Fragolin

    Und wenn man sich die Kurve ansieht, sieht man zweierlei:
    Erstens, dass sie den heutigen Wert bereits zweimal seit der Finanzkrise erreicht hat, ohne dass irgendwas passiert wäre und zweitens, dass ihr Abtauchen auf kritischen Wert eine mit einem Fragezeichen gekennzeichnete Prognose ist. Die wohl deshalb erfolgt, weil Trump. Oder so.
    Den einzigen Schluss, den man daraus ziehen könnte, ist der, dass bestimmte Leute ein vitales Interesse haben, unter Trump einen veritablen US-Wirtschaftsclash herbeizureden, um ihm dann die Alleinschuld umhängen zu können.

  2. Johannes

    Die Krise des Jahres 2008 war eine Krise die durch Gier und Ausschaltung jeglicher Relationen gekennzeichnet war. Selbst Österreichische Kommunen und Transportunternehmen wollten entgegen ihrer Ideologie und ihres Staatsauftrages fettes Geld verdienen. Sie haben auch verdient, ist lange gut gegangen und niemand hat gefragt warum Sozialisten in den aggressivsten kapitalistischen Märkten der Welt auf Teufel komm raus spekulieren.
    Charakter zeigt sich wenn man am Boden bleibt, nicht jeden Blödsinn mitmacht und Hochrisikogeschäfte jenen überläßt die nicht einer Öffentlichkeit verpflichtet sind.
    Es geht immer weiter solange Menschen sich auf sich und ihre Fähigkeiten verlassen und nicht als Politiker oder Manager eines staatseigenen Betriebes eines kleines Landes Haftungen einer Bank in Deutschland übernehmen die wieder Haftungen einer Bank in Amerika übernommen hat und diese Haftungen der Amerikanischen Bank waren faule Immobilienwerte die nichts wert waren.
    Das war Vernichtung von Steuergeld vom feinsten einer dummen Posse gleich die mir den Zorn ins Gemüt treibt.
    Wenn wir daraus auch nur ein bißchen gelernt haben können uns solche Kurven zwar beunruhigen aber nicht wirklich unser Geld vernichten.

  3. Rennziege

    Eine Abart der Meteorologie: Manchmal stimmt’s, manchmal nicht.

    Indianerhäuptling fragt einen Meteorologen: “Wie wird der Winter?”
    Meteorologe: “Kalt.”
    Häuptling: “Also müssen wir Brennholz sammeln.”
    Meteorologe wird von einem Kollegen gefragt: “Wie wird der Winter?”
    Meteorologe: “Eiskalt. Die Indianer sammeln schon Brennholz.”

    Kanadische Anekdote, nah an der Realität. Aber so funktionieren Prophezeiungen — auch die der Börsen-Gurus.

  4. Bösmensch

    Wie oft habe ich in den letzten Jahren schon lesen müssen, dass es jetzt, aber jetzt gaaaaaanz gaaaanz sicher bergab geht. Trotzdem ist keine Rezession eingetreten. Und so etwas wollen Analysten sein.

  5. Thomas F.

    Keine Sorge, unsere ‘Währungshüter’ haben alles im Griff und werden rechtzeitig die richtigen Maßnahmen einleiten.

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