21 comments

  1. Thomas Holzer

    ok, die von Frau Mlinar vertretenen Inhalte sind -meiner Meinung nach- zumindest fragwürdig; sprachlich jedoch, auch wenn dies nicht besonders schwierig ist, schlägt sie Frau Rudas um Längen 😉

  2. Anton Aushecker

    Meines Wissens nach gibt Fr. Rudas nivoloses 😉 Gebrabbel von sich, in einer nicht sehr gewählten Ausdrucksweise. Wie sich das jetzt mit Fr. Mlinar vergleichen lässt, haben Sie aber nicht begründet? Man muss nicht die Meinung von Fr. Mlinar teilen (tue ich nicht), aber sie kann direkt aussprechen was Sache ist und redet auch um Unpopuläres nicht lange herum. Finde jedenfalls ich sehr sympathisch und deutlich weniger verlogen als der übliche Politkauderwelsch, den auch Fr. Rudas gerne heraushängen lässt. Kritischer sehe ich schon, dass ihr auf die Frage nach dem Unterschied zum Karas bzw. zur ÖVP nicht sofort etwas eingefallen ist. Das war für mich eher ein Freund-Moment, also Nervosität und/oder schlechte Vorbereitung. Aber Rudas????

  3. Lady Ashton

    – Wie unterscheiden Sie sich inhaltlich?
    – “…….” “….. eine organisatorische Frage…..”

    🙂 She IS funny!

    Das beweißt, dass man sich ohne jedwede tiefergreifende geistige Fähigkeiten in jeder Partei Karriere machen kann.

  4. sybille Stoa

    Sie hat den Neos das Potential des LIF gebracht, wer die beiden verkuppelt hat ist unklar. Mir ist die EU-Wahl egal, ich weil die Neos auch sicher nicht wegen der Frau Mlinar, sondern weil sie im Moment die Partei mit den meisten Reformelan noch sind.
    FPÖ und Grüne sind selbst zu sehr im System und die Grünen haben fast gar keinen ausgabenseitgen Sparwillen.
    Eigentlich kann man nur hoffen, dass die Regierung vor Ende der Periode zerbricht und dazu muss HC 25% und Neos 20% bei der EU-Wahl erreichen, damit dieses Ziel greifbarer wird.

  5. Christian Peter

    Das sollte man in Österreich nicht so eng sehen : Im Vergleich zu den korrupten Herz – Jesu – Demokraten und Sozialdemokraten, den Grünen und dem Altpolitiker – Team Stronach ist das NEOS mit Sicherheit eine gute Alternative.

  6. menschmaschine

    @ c. peter

    naja, im vergleich zu den von ihnen aufgezählten wären auch wickie und die starken männer ein traum.

  7. nometa

    Verstehe den Vergleich nicht. Mlinar ist nicht so glatt wie viele ihrer KollegInnen – das finde ich ganz angenehm. Was sie sonst mit Rudas gemein haben soll, abgesehen von Äußerlichkeiten, weiß wohl nur Herr Ortner. Vielleicht hat er auch einfach nur das Bedürfnis, wieder mal jemanden auf seine gewohnt untergriffige Art zu demütigen, schließlich hat sich “Kommunist” Felber länger nicht blicken lassen…

  8. Rennziege

    20. Februar 2014 – 14:20 nometa
    Herr Ortner wies launig darauf hin, dass wenig die Damen Rudas und Mlinar unterscheidet. Das ist alles andere denn untergriffig, denn — wiewohl Mlinar a wengerl besser im Sprachfluss ist, nicht ganz so holprig — die zwei arbeiten mit demselben nichtssagenden Blah-Blah, um ihre Jobs zu behalten oder (Mlinar) zu erringen. Wer in Brüssel landet, hat nämlich ausgesorgt für immer.

  9. menschmaschine

    @ nometa

    die dame wird 3 mal gefragt, warum die wähler die neos bei der europawahl und nicht die övp wählen sollen und kann auch beim 3. mal keine antwort geben, sondern stammelt herum. das darf schon als laura-like gelten, denn wenigstens die eigene standpunkte sollte man kennen. schlimmer noch: das bekommt, wenn auch nur in vorgekauten sätzen, sogar die gute laura hin.
    wenn man das aber nicht schafft, ist es auch wurscht, dann geht man halt nach brüssel.

  10. sybille Stoa

    @Nattl langsam verstehe ich Wolfgang Schüssel jetzt.
    Österreich ist so reformresistent von allen Seiten (Bünden, Gewerkschaften, Beamten, Proporz, Föderalismus, …)
    dass ich mit dem Teufel und seiner Großmutter schlafen würde und auch alle Grasser, Strasser, €-Fighter, Abfindungen, … ohne Probleme duldete, wenn dadurch wenigstens par Reformen garantiert durchgingen.

  11. Christian Peter

    Parteien mit Anstand würden sich an Wahlen zum EP gar nicht beteiligen, denn das Marionettentheater EP erfüllt nur einen Zweck : Den Bürgern Europas eine Beteiligung an der EU – Gesetzgebung vorzugaukeln, welche tatsächlich nicht vorhanden ist.

    Selbst europafreundliche Politiker fordern daher seit langem (Jack Straw, u.a.) : Auflösung der teuren aber völlig sinnlosen Einrichtung EP, die Arbeit sollte eine Versammlung der nationalen Parlamente erledigen, welche durch die EU – Gesetzgebung ohnehin massiv entlastet werden.

  12. Reinhard

    Nach einem langen Arbeitstag an einem stummen PC konnte ich mir jetzt den Ton geben – nach 4 Minuten habe ich abgedreht. Ich hielt die NEOs schon im letzten Wahlkampf für eine Wischiwaschitruppe, die zu wählen es keinen erkennbaren Grund gab. Aber nach diesem Statement sind sie für mich endgültig unwählbar geworden.
    Noch eine selbsternannten begeisterten Vorkämpfer der Vereinigten Staaten von Europa? Nein danke!

  13. Menschmaschine

    @ reinhard

    was aber doch etwas ärgerlich ist, ist, dass die dame (wie einst das lif, dessen verlassenschaft sie anscheinend verwaltet) mit ihrem gesülze den begriff “liberal” diskreditiert.

  14. Reinhard

    @Menschmaschine
    Macht nix, lockere 90% der Österreicher wissen eh nicht, was “liberal” wirklich bedeutet.

  15. Christian Peter

    @reinhard

    von billigen Populisten wie etwa H.C. Strache, der trotz Kritik an der EU Vertreter ins EU – Parlament entsendet, kann man sich aber auch nichts kaufen.

  16. Reinhard

    @Christian Peter

    Erstens: Auch die KPÖ-Jugend wählt ihre Partei mit dem Ziel, Vertreter ins Parlament zu entsenden, obwohl sie Parlamentarismus offen ablehnt und die Diktatur des Proletariats anstrebt; zur Not über eine Revolution und brennende Barrikaden. Also System-Gegnerschaft und System-Infiltration schließen sich nicht per se aus.

    Zweitens: Ich halte persönlich von Strache gar nix; intellektuell sind wir mit Leuten wie dem Werni, dem Michi und der Laura schon tief genug aufgestellt, das muss man nicht versuchen zu unterfliegen. FPÖ-Sympathie finden Sie bei mir auch keine, denn eine sozialistische Arbeiterpartei wird für einen nach liberalen Alternativen Suchenden nicht attraktiver, wenn sie einen nationalen Sozialismus propagiert.

    Die NEOs wären als selbsterklärt Linksliberale zumindest ansatzweise interessant gewesen, wenn sie nicht innerhalb kürzester Zeit mit mehreren Aussagen das liberal über Bord gekippt und das links hochgejubelt hätten. Liberal und regulierungswütige Zentralregierung Marke EUdSSR passen nicht zusammen.
    Mir kommt vor, man lässt die nur mitspielen, um dem Wähler eine Alternative vorzugaukeln, die er gar nicht besitzt.
    Die möglicherweise wirkliche Alternative TS ist von den Medienknechten der in ihren Pfründen bedrohten feudalen Altnomenklatura in Grund und Boden geschrieben worden (und der Fränk hat es ihnen leicht gemacht).
    Man lässt nur ausgesuchte Leute mitspielen, Schmuddelkinder sind in der Sandkiste der Politik nicht erwünscht. Oder anders: Wenn Wahlen wirklich etwas ändern würden, hätte man sie schon verboten…

  17. Christian Peter

    @reinhard

    ‘auch Kommunisten lassen sich ins Parlament wählen, obwohl sie Parlamentarismus ablehnen’

    Kommunisten lehnen Kapitalismus ab, nicht Parlamentarismus (auch in der DDR und UDSSR gab es Parlamente und Wahlen). Außerdem hinkt der Vergleich, denn auf nationaler Ebene lassen sich Gesetz erlassen und die Verfassung ändern, während es sich beim EU – Parlament um eine völlig macht- und nutzlose Institution handelt.

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