Die Lernkurve des Sebastian Kurz

Von | 27. Juli 2014

(A. UNTERBERGER)  Wenn das kein Erfolg ist: Die Eurozone ist bei der IWF-Wachstumsprognose endlich nicht mehr Schlusslicht. Nach vielen Jahren am letzten Platz ist nun die Prognose für eine andere Region noch schlechter als für Euroland: Das ist Russland. Noch immer Zweifel am Nutzen von internationalen Sanktionen hat wohl nur noch Heinz Fischer. Außenminister Sebastian Kurz hingegen setzt seinen Wandel weiter fort: Er spricht nun sogar vor Fernsehkameras von Alkoholikern und Drogensüchtigen, welche die Städte der Ostukraine übernommen haben. Was sicher richtig sein dürfte und was ein gewaltiger Wandel beim einstigen Neutralität-Für-Die-Ukraine-Apostel Kurz ist. Was freilich dennoch nicht die Diktion eines Ministers sein sollte – außer er hat gerichtsfähige Beweise. Allerdings: Dass die niederländischen Ermittler in der Ostukraine jetzt – eine Woche nach dem Abschuss der Maschine! – dringend nach UN-Schutz gegen die Behinderungen durch diese Separatisten rufen, dass ständig internationale Korrspondenten festgenommen werden, sind weitere starke Indizien, dass die schlimmen Berichte über die dortigen Separatisten stimmen.

PS: Wie immer liegen Indien und China an der Spitze des Wirtschaftswachstums. Aber das braucht wohl nicht mehr extra erwähnt zu werden. (TB)

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