Die letzten Strohhalme der Geldpolitik: Negativzins und Bargeldverbot

“…Es ist sicher nur noch eine Frage der Zeit, bis die US-amerikanische Zentralbank den Zentralbanken von Japan, der Eurozone, Dänemark, Schweden und der Schweiz folgen und negative Zinsen auf ihre Reserveeinlagen festsetzen. Das Ziel negativer Zinsen ist es, die Banken zum Verleihen ihrer Überschussreserven zu zwingen, in der Annahme, auf diese Weise die aggregierte Nachfrage befeuern und den schwächelnden Volkswirtschaften helfen zu können. Man folgt dabei der Zentralbanklogik von 2008: Die Lösung einer Schuldenkrise ist, die Schulden noch mehr zu erhöhen. Es gibt jedoch das Sprichwort: „Du kannst ein Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zwingen, zu saufen!“ Während die Weltwirtschaft also in eine Rezession schlittert, gibt es wenige Banken mit kreditwürdigen Kunden und viele Banken haben Schwierigkeiten mit ihren bereits verliehenen Krediten…..” (hier)

One comment

  1. gms

    Über Hintergründe und Absichten der Geldsozialisten wurde schon alles von Relevanz gesagt, weniger jedoch über eine wichtige Nebenfront im Kampf um die Vorherrschaft im Finanzwesen.

    Was es mit Massenmedien im Speziellen und der deutschen Zeitung “Zeit” im Speziellen betreffend Wahrheit und öffentlicher Aufmerksamkeitslenkung aufsich hat, sollte bekannt sein. Zum Recap: Gegründet wurde die “Zeit” von Marion Dönhoff, einem Urgestein im Kreise der Transatlantiker, was in Deutschland die “Zeit” zur “Bild” für Lesekundige macht, die wie kein anderes vorgeblich intellektuelles Druckwerk alles trommelt, was irgendwie links, grün und geldsozialistisch daherkommt. Den rezenten Gipfel bildet ihre Vermächtnisstudie [0], wonach der Behauptung folgend die Deutschen mit alten Werten brechen würden.

    ‘Geld regiert die Welt’ lautet der Titel einer Sendung anfangs 2014 der öffentlich-rechtlichen ARD [1]. ‘Der 4-Billionen-Dollar-Mann’ betitelt die Zeit einen Artikel im August 2015 [2].

    Erfährt man darin etwas über tatsächliche Zusammenhänge? Pustekuchen, es ist perfekte Deception. Beide Machwerke zielen auf die Diskreditierung von privaten Hedgefonds ab, die anders als Banken einzig mit eingelegtem Kapital ihrer Kunden agieren (kein ‘fractional reserve’) und dabei in der Regel erfolgreich sind, weil sie kundenorientiert die Effekte zentralistischer Währungspolitik unterlaufen. Globalisten besitzen selbst Banken, stellen die Zentralbanker und wiederum deren Vereinigungen. Eigenes Geld bei Hedgefonds investieren liefe für Plutokraten auf dasselbe hinaus, als bediente sich der Chef von Daimler vorwiegend eines Mietservices für Pferde zum eigenen Vorankommen.

    Die Frontlinien sind klar erkennbar: Banken und Zentralbanken gemeinsam gegen ‘Schattenbanken’. Bei der ARD führt William D. Cohan durch die Sendung, ein Mann, der mit seiner Historie bei Lazarus Brothers und JP Morgan dem Epizentrum der Globalisten entspringt. Wo aber tatsächlich die Musik spielt bleibt ungesagt, notabene bei Goldman Sachs (Rothschild), JP Morgan und Chase Manhattan (Rockefeller). Sogar die “Zeit” ist sich nicht zu blöd, perfide einen Vorteil des Hedgefonds’ BlackRock zu thematisieren. O-Ton: ‘Dabei [bei den Geschäften] profitierte BlackRock davon, dass es – anders als die Konkurrenz wie Goldman Sachs – einen sauberen Ruf genoss.’

    Wer stellt Zentralbanker und Finanzminister und wem haben wir totalitäre Entwicklungen zu verdanken? Eingedenk dessen ist klar, wer der Propaganda nach der Feind des kleinen Mannes sein soll: Private Einrichtungen, die das System verstanden haben und heute den Plutokraten die Krümmeln vom Kuchen rauben.

    [0] zeit.de/serie/das-vermaechtnis
    [1] youtube.com/watch?v=mEYhbXgE1Yw
    [2] zeit.de/2015/33/blackrock-larry-fink-finanzkonzern-banken-krise/komplettansicht

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