Die Machtkartelle sind am Ende – in Deutschland und in der EU

Sehr kluge Analyse der letzten Wahlen und der politischen Großwetterlage in der NZZ: “In Brüssel und in Berlin regierten Parteienbündnisse, die es sich bequem eingerichtet hatten. Doch ihre Zeit ist vorüber. Die Bürger wollen Wettbewerb und politische Innovation. Sie lassen sich nicht länger mit Warnungen vor den Populisten abspeisen.” mehr hier

6 comments

  1. GeBa

    Diesen Lobpreisungen Kurz´ kann ich nicht (mehr) einstimmen.
    Für mich ist er der, der nach den beiden FPÖ Idis Österreich durch die Auflösung der Koalition am meisten geschadet hat.

  2. sokrates9

    Der Autor vergisst eines: Kurz wollte sicherlich die Machtkartelle aufbrechen, ist aber kläglich gescheitert! Der tiefe Staat in Österreich – die gesamten völlig unnützen Bundesländer -sowie die deutschen / Eu – Machtkartelle haben ihm total “anrennen” lassen! Den Nazivorwurf hat sich der Jungstar nicht aussetzen wollen und so hat er ohne an die Konsequenzen zu denken seine eigen Koalition spektakulär gesprengt .Nun steht er hilflos dar; Ich habe noch keinen einzigen Kommentar gelesen die in einer künftigen Regierung eine Verbesserung zur nun gesprengten sehen.!

  3. fxs

    Nach derzeitigen Umfragedaten geht bei einer Regierungsbildung nach der Wahl im September kein Weg an der ÖVP vorbei. Wenn Kurz sich bei allen andern so unbeliebt gemacht hat, dass keiner mit ihm kann, dann muss halt von den Beteiligten das Personal ausgetauscht werden.

  4. Max Mustermann

    @Sokrates: “Kurz wollte sicherlich die Machtkartelle aufbrechen, ist aber kläglich gescheitert!”

    Es ist nicht sicher ob er das jemals wollte. Worte sind billig, Handlungen nicht.

    Vergessen Sie nicht, Kurz ist Mitglied des ECFR und hat Soros eine Heimat in Wien gegeben, nachdem dieser sich mit seiner NGO Uni aus Budapest zurückgezogen hat und das unmittelbar nach einem persönlichen Treffen. Einem der führenden Köpfe des von Ihnen angesprochenen “Machtkartells” dermaßen zu Diensten zu sein, ist ein Indiz gegen Ihre Ansicht.

  5. sokrates9

    Max Mustermaa@ Ob Kurz Soros der Europa mit Flüchtlingen flutet und für Europa maximal destruktiv ist wirklich mag glaube ich nicht! Aber diese Einflüsterer von der Zaster-Mikl Leitner über diverse andere Fürsten der Finsternis- Landeshauptleute, über Merkl und ihre Freunde bis zu Soros alles Player die den guten Kurz sehr Wohl unter Druck setzten! Verbessert hat Kurz mit dem Rausschmiss von Kickl seine Situation mittelfristig nicht! Bisher war er der Wunderwuzzi, jetzt hat er diverse Schrammen die seine ORF -Freunde sicherlich gerne zeigen werden!

  6. Max Mustermann

    @Sokrates “Ob Kurz Soros der Europa mit Flüchtlingen flutet und für Europa maximal destruktiv ist wirklich mag glaube ich nicht!”

    Wie Sie sich sicher selbst denken können, geht es in diesen Kreisen nicht unbedingt um “mögen”, sondern um die politischen Möglichkeiten, die jemand hat wenn er einem Netzwerk wie z.B. dem ECFR (einer der zentralen Dachgesellschaften für die Soros-Organisationen) angehört. Und Soros & Co bieten hier gewaltige Möglichkeiten. Er muß also Soros nicht “mögen” um dessen Interessen zu verfolgen bzw. nicht zu behindern. Dies trifft vor allem zu, wenn er der Kicklpartie keine Rechenschaft mehr ablegen muß.

    Ich denke, falls die ÖVP im Herbst wieder an die Regierung kommt, werden wir sehen aus welchem Holz Kurz wirklich geschnitzt ist, welchem Herrn er wirklich dient. Nicht, daß sich jemand wundert, wenn der Migrationspakt im nächsten Jahr doch unterschrieben wird.

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