Die Massen dürsten nach höheren Preisen im Supermarkt

Von | 27. Mai 2014

Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die Inflation zu lange auf zu niedrigem Niveau bleibt“, erklärte EZB-Präsident Mario Draghi gestern im portugiesischen Sintra. “Es ist unsere Verantwortung, die Risiken für dieses Szenario zu sehen und bereit zu sein zum Eingreifen, falls notwendig” – Das wird die Konsumenten, die ja bekanntlich nichts mehr fürchten als zu geringe Inflation oder gar konstant bleibende Preise, ganz sicher beruhigen. Vor allem die sozial Schwächeren, die ihr ganzes Einkommen ausgeben müssen, sehnen sich ja schon ganz stark danach, dass Draghi endlich höhere Preise bewirken kann.

Ein Gedanke zu „Die Massen dürsten nach höheren Preisen im Supermarkt

  1. rubens

    Außerordentliche Zustände verlangen außerordentliche Maßnahmen.

    Die Fehlkonstruktion des Euros wie auch die hohe Verschuldung bedarf einer Inflationierung, einerseits hohe Inflation im Norden, damit die im Süden sich nicht anpassen müssen wie andererseits Schuldenminderung durch Inflation. So denkt sich das eben der “Star” in der EZB.

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