Die Meinl-Bank, das Schwarzgeld, die Schweiz

“…..In der Nacht gaben Österreich und Luxemburg ihren Widerstand gegen die automatische Offenlegung auf. Wenn die Schweiz und andere mitziehen, verzichten sie auf das Bankgeheimnis. Offiziell. Inoffiziell machen österreichische Privatbanken Jagd auf Kunden, deren Schwarzgeld in der Schweiz verbucht ist und die Angst vor einer Offenlegung haben. Wie das geht, zeigt die Meinl Bank aus Wien. Die traditionsreiche Vermögensverwalterin mit 80 Mitarbeitern versandte vor Wochenfrist brisante Mails an Treuhänder und Vermögensverwalter in der Schweiz……” (hier,  lesenswert)

Dazu übermittelt mir die Meinl-Bank folgrende Stellungnahme: “Das in dem online Magazin zitierte Schreiben widerspricht der Policy, Haltung und Philosophie der Meinl Bank fundamental. Und das Institut distanziert sich in aller Deutlichkeit davon. Die Bank erachtet dies als sehr wichtiges und sensibles Thema weshalb das Institut umgehend disziplinäre Maßnahmen gegenüber dem betroffenen Manager eingeleitet hat. Die Einhaltung aller Gesetze und Regularien die für unser Institut relevant sind, ist für die Meinl Bank essentiell. Und in diesem Sinne werden auch unsere Mitarbeiter regelmäßig informiert und geschult.
Für die Meinl Bank als eines der am intensivsten von den Behörden geprüften Bankinstituten des Landes ist es selbstverständlich sich ausschließlich innerhalb der für unser Geschäft relevanten gesetzlichen Rahmenbedingungen zu bewegen. Wenn aufgrund eines Schreibens eines Mitarbeiters das der Geschäftsgebarung der Bank prinzipiell widerspricht  Missverständnisse oder Irritationen entstanden sind, so bedauern wir das zutiefst und werden alles unternehmen um etwaige Missverständnisse aufzuklären

2 comments

  1. Thomas Holzer

    Schade, daß die Meinl-Bank schlußendlich doch den Kotau vor der Politik und veröffentlichten Meinung macht!
    Erfreulicher Weise gibt es ja noch ein paar Steueroasen, welche sich dem internationalem Druck (noch) nicht beugen.

  2. Reinhard

    10.000 Euro Steuern nicht einzahlen sind ein Schwerverbrechen!
    10.000.000.000 Euro Steuern sinnlos verbraten sind eine Bagatelle!
    Für das Erste wird man bestraft und verliert die gesellschaftliche Reputation, für das Zweite bekommt man ein Verdienstkreuz und wird gesellschaftlich geachtet.

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