“Die Menschen wollen das einfach nicht mehr lesen”

“……Auch Journalisten sind von den gleichen Generationserscheinungen geprägt. Nehmen Sie diese unheilige Nähe von Journalisten zur Politik, den Leitartikel als Politikberatung. Das geht so nicht mehr gut. Die Menschen wollen das einfach nicht mehr lesen. Wir als Journalisten und Arbeitgeber von Journalisten müssen neu denken. Wenn wir das nicht selbst hinbekommen, werden es andere tun. Es gibt da draußen eine ganz neue Journalistengeneration. Und hungrige Digital Native-Verlage. Wir erleben eine neue Gründerzeit…” (Mathias Döpfner, CEO von Axel Springer, hier)

2 comments

  1. Mourawetz

    Jüngstes Beispiel, Erich Kocina in der heutigen Presse, Einserkastl “Plözlich Tierschützer”. So einen Schmarren, der mit Wirtshausrhetorik und Vergleichen mit absurden Unterstellungen und Behauptungen wie am tiefsten Stammtisch in Wien-Ottakring (frauenfeindliche Witze machen, aber bei anderen Kulturkreisen den Feminstin in sich entdecken) nur darauf abzielt den Gegenstandpunkt ins Lächerliche zu ziehen, ohne dem geringsten Gegenargument, so etwas, wollen wir hier nicht mehr hören und lesen! Warum lasst den der Rainer Nowak werken auf der Frontpage?

  2. astuga

    @Mourawetz
    Solche “Lohnschreiber” arbeiten grundsätzlich mit Verkürzungen, Halbwahrheiten und Unterstellungen.
    Die einzige Entschuldigung liegt in der Kategorisierung ihrer Ausflüsse als “Kommentar”, nicht dass ihre Arbeitsweise sonst eine andere wäre…
    Man könnte auch die Schächtungs-Problematik von der politischen Instrumentalisierung thematisch trennen, die unter Einbeziehung des Auslandes und der obligaten Amnesie der SPÖ gerade stattfindet.

    Aber im konkreten Fall versucht er ja nicht mal selbst zu argumentieren, oder Argumente abzuwägen.
    Was möglich wäre.
    Selbst angesichts zunehmender illegaler Schächtungen, oder der grundsätzlichen Ablehnung von Betäubung durch einige Schächtungsbefürworter.
    Oder dem faktischen Zwang geschächtetes Fleisch essen zu müssen – da man ja in Kantinen oder im Schul- und Kindergartenessen Rücksicht auf muslimische Befindlichkeiten nehmen muss.
    Auch Tiertransporte um den halben Globus, weil einige isl. Länder nur Lebendimporte akzeptieren, könnte man ansprechen.
    Stattdessen kotzt er sinnlos einige dümmliche Zeilen aus und schwadroniert am Thema vorbei.

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