Die missbrauchten Flüchtlingskinder

Von | 26. September 2015

(WERNER REICHEL) In der Landschaft lagen Fetzen von verbranntem Fleisch und Knochenteile herum, schrieb in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die halbamtliche iranische Tageszeitung “Ettela’at” über die irakischen Minenfelder. Es waren das Fleisch und die Knochen von Kindern. Kinder, die der Iran damals im Krieg gegen den Irak mit einem Plastikschlüssel um den Hals und dem Versprechen, dieser würde ihnen das Tor zum Paradies öffnen, auf die Minenfelder schickte. Eine „entschärfte“ Mine, ein Kinderleben. 500.000 dieser Plastikschlüssel hatte das islamische Regime aus Taiwan importiert.

Auch der Islamische Staat setzt auf Kinder. Er nennt sie Löwenjungen. Sie sollen für das Kalifat kämpfen. Wobei kämpfen vielleicht nicht der richtige Ausdruck ist. Sie dienen den Gotteskriegern als Kanonenfutter. Die Kinder werden gerne als Selbstmordattentäter eingesetzt. Alleine in diesem Jahr hat der Islamische Staat weit über 1.000 solcher „Löwenjungen“ rekrutiert. Das Leben von Kindern ist im Gottesstaat nicht viel wert. Sie werden für die göttlichen Ziele missbraucht, gequält, gedrillt, als Schutzschilde eingesetzt und in die Luft gejagt.

Bei einem sogenannten Terror-Camp Anfang des Jahres hat die islamistische Hamas 17.000 Kinder auf Terror und Krieg gegen Israel eingeschworen. Die Hamas lagert ihre selbstgebastelten Raketen zudem gerne in oder bei Schulen und feuert sie von dort auch ab, in der Hoffnung, dass die Gegenschläge der Israelis wiederum dort einschlagen. Zerstörte Schulen und tote Kinder sind im Propagandakrieg gegen Israel ein echter Haupttreffer. Die entsprechenden Bilder sind stets ein Renner bei den europäischen Mainstreammedien. Kinder als Schutzschilde, Kinder als lebende Bomben, Kinder als Krieger, Kinder als Propagandawaffe. All das ist nichts Ungewöhnliches, das gehört zum dschihadistischen Alltag.

Kinder für Krieg, Terror, die islamische/islamistische Ideologe, die eigene Sache, die eigenen Interessen zu missbrauchen und zu opfern, hat eine lange und grausame Tradition im arabisch/islamischen Raum. Auch bei der aktuellen muslimischen Völkerwanderung ins europäische Kuffar-Reich werden Kinder instrumentalisiert, sowohl von den Einwanderern als auch von den linken Multikultiapologeten.

Individualität und Freiheit sind Linken wie Muslimen völlig fremd, wichtig sind das Kollektiv und die darübergestülpte Ideologie/Religion. Alle Menschen müssen bekehrt werden, nach denselben Regel, Normen leben und handeln, an die selben Ziele glauben. Abweichler werden weder bei im Sozialismus noch beim Islamismus geduldet. Sie werden verfolgt, bekämpft, bestraft und oft auch eliminiert. Diese beiden Ideologien haben sehr viele strukturelle und inhaltliche Gemeinsamkeiten: Antikapitalismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus, den totalitären Anspruch, den Expansionsdrang etc.

Deshalb klappt wohl auch das Zusammenspiel beider Kräfte auch bei der aktuellen „Welcome-Refugee“-Propaganda so gut. Die muslimischen Einwanderer wissen, was die europäischen Mainstreammedien, NGOs und Politiker an Botschaften, Geschichten und Bildern dringend brauchen. Kamera- und mediengerecht  werden deshalb Kinder vorangetragen, hoch- und „bösen“ ungarischen Sicherheitskräften vor die Nase gehalten. Die Kinder dienen als Werbeträger und Testimonials für die Linke und die europäische Asylindustrie. Sie werden als Türöffner zum europäischen Sozialparadies missbraucht.

Auch wenn hinter einem einzigen kleinen Mädchen 300 muslimische Jungmänner stehen, die Film- und Fotokameras der politisch-korrekten Propagandamedien sind garantiert ausschließlich auf das Kind gerichtet. Und weil die illegalen Einwanderer genau wissen, was die Journalisten wollen, haben sie stets mindestens ein Kind mit dabei. So konnte bei den Bevölkerungen der europäischen Länder der Eindruck erweckt werden, vor allem Kindern und Frauen seien auf der Flucht vor dem Krieg, tatsächlich sind 80% der Asylforderer junge muslimische Männer, die sich hier ein komfortableres Leben erhoffen. Wenn sie Kinder haben, dann lassen sie sie in den meisten Fällen den Krisenregionen zurück. Gegen die inszenierten rührseligen Bilder haben nackte Zahlen und Fakten jedenfalls wenig Chancen.

Den vorläufigen Höhepunkt erreichte die Propaganda mit dem Foto eins toten dreijährigen Buben. Das syrische Kind lag, angespült vom Meer, an einem Strand bei Bodrum. Das Nachrichtenmagazin Profil druckte das Bild vom kleinen Aylan, der leblos im Sand liegt, auf sein Cover und titelte: „Unsere Schande“. Der Stern veröffentlichte das Bild auf seiner Webseite und schrieb darunter: „Dieses Foto tut unglaublich weh. (…) Wir ertrinken im Wohlstand. Syrische Kinder, auf der Flucht vor Krieg und Elend, ertrinken im Mittelmeer.“

Das war die Bazooka der Welcome-Refugee- und Asyllobby. Und die schwere Propagandwaffe verfehlte nicht ihr Ziel. Das Foto ging um die Welt, kaum ein Politiker oder NGO-Chef, der bei seiner Forderung nach mehr Willkommenskultur und mehr Aufnahmebereitschaft nicht mit Krokodilstränen in den Augen und mit viel Pathos auf das Schicksal des kleinen Aylan verwies.

An den Details und den genauen Umständen zum  Tod des kleinen Jungen, die nach und nach ans Tageslicht kamen, und die so gar nicht zur medial verbreiteten Geschichte von der dramatischen Flucht vor Krieg und Elend passten, waren die linken Politiker und Mainstreammedien nicht mehr interessiert. Der Fotos des toten Dreijährigen hatten ihren Zweck da bereits erfüllt, die wahre Geschichte hinter dem „Flüchtlings“-Drama wollte man gar nicht mehr wissen. Ob der Vater von Aylan nun selbst Schlepper war, der er schon seit Jahren in der friedlichen Türkei gelebt hat und sich eine neues Gebiss im Westen machen lassen wollte oder nicht, ganz egal. Ebenso wie der Umstand, dass die Kinderleiche offenbar erst für das Foto auf diesem Strandabschnitt geschafft worden ist.

Fotos mit toten, verletzten oder verzweifelten Kindern für Propagandazwecke so zu inszenieren, dass sie möglichst große Wirkung erzielen, ist nichts Neues. Wahre Weltmeister in dieser Disziplin sind die Palästinenser.

Die „Pallywood“-Propagandisten schaffen es, mit gestellten Bilder von angeblich toten und verletzten Kindern, mit Photoshop und mit gefilmten Fake-Dramen, die Israelis in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. All das ist bekannt und bestens dokumentiert (einfach „Pallywood“ auf Youtube eingeben), die europäischen Mainstreammedien verbreiten diese gestellten Fotos und Filme trotzdem als authentisch. Sie passen ebenso gut ins eigene Weltbild, da verzichtet man gerne auf Recherche und journalistische Mindeststandards. Linke und islamische Extremisten arbeiten gerne Hand in Hand, wenn es gegen denselben Feind geht.

Kinder sind effektive, billige und unkomplizierte Waffen, auch im aktuellen  Propagandakrieg. Gut in Szene gesetzt, mit einem möglichst dramatischen Hintergrund, etwas Blut, Tränen und Dreck aufgepeppt, verfehlen sie niemals ihre Wirkung. Wenn sie dann noch in Verbindung mit emotionalen und pathetischen Apellen massenhaft verbreitet werden, dann öffnen sich die Herzen, Geldtaschen und Grenzen der Europäer praktisch von alleine, dann verstummen die Xenophoben und die Populisten. Mit einem gut inszenierten Foto von einem toten Kind kann man selbst die besten und stichhaltigsten Argumente und Warnungen seiner politischen Feinde einfach vom Tisch wischen und jede Diskussion und jede Kritik im Keim ersticken. Dann siegen die Gefühle über den Verstand. Es ist kein Zufall, dass derzeit in ganz Wien Wahlplakate der Grünen mit Kinderbildern und dem Text:“Man wählt nur mit dem Herzen gut“ hängen. Die Kinder und ihre Schicksale interessieren die linken Ideologen und Multikultiapologeten einen Dreck. Sie sind nur Mittel zum Zweck.

7 Gedanken zu „Die missbrauchten Flüchtlingskinder

  1. aneagle

    guter Artikel, jedes Wort schmerzlich wahr.
    Pallywood ist die politische Kriegs-Filmbusiness in Gaza, wie die Caritas die Asylbusiness in Deutschland. Organisiert wird die gesamte Produktionspalette von den friedfertigen NGOs, die in Israel herumhängen, wie die Motten am Licht. (Licht ! Gauck hätte seine “helle” Freude! 🙂 )
    Nirgendwo auf diesem Planeten ist die NGO-Dichte höher als in Israel, dem einzigen demokratischen Ort des mittleren Ostens, an welchem Frauen und Homosexuelle nachts alleine auf die Strasse gehen können, ohne auf einem Baukran zu landen.

    Finanziert wird das Gutmenschkarussell vom jährlichen Schutzgeld der feigen europäischen Regierungen und den strategischen Erwägungen der geopolitisch wenig beleckten Obama Administration.

    Aber auch friedensbewegte, religiöse, humane, wohltätige, linkssoziale Verbände sonder Zahl, vornehmlich aus Deutschland, Schweiz, Schweden,Norwegen, Dänemark England und Frankreich, meinen ihr Scherflein beitragen zu müssen und schicken Geld, verkrachte Filmregisseure, arbeitsscheue Menschenrechtsaktivisten oder einfache Wichtigtuer um “Frieden zu stiften”.

    Mit Hilfe ihrer angewandten friedlichenWohltätigkeit ist der selbsternannte Pali-“Führer” Chalid Maschall, binnen kürzester Zeit zum Milliardär avanciert und in die Nobelgegend des vormals feinen Damaskus übersiedelt. Wohl der einzige Siedler aus Gaza, denn bezeichnenderweise kommt kein einziger Palästinenser nach Deutschland um Asyl zu beantragen, so gut geht es erfreulicherweise den Unterdrückten in Gaza, wo auf je 4 Palästinenser schon ein halber Menschenrechtsaktivist kommt.

    Aber Israel wird zum Nebenschauplatz. Die Akteure verlassen das Trainingscamp und versuchen sich an neuen Herausforderungen. Gilt es doch jetzt mit der erprobten Technik, einen alten, schwach gewordenen Kontinent “fair und gerecht zu befrieden”.
    Der Boomerang aus eigenem Geld und selbst geschaffener Struktur fliegt, ähnlich wie Bin Laden den Amerikanern, bereits auf die europäischen Werfer zurück. Unumkehrbar !

    Mehr zu Pallywood : T.Tenenbom: Allein unter Juden

  2. Selbstdenker

    @Werner Reichel:
    Sie bringen Dinge, für die den meisten von uns schlichtweg die Worte fehlen, mit einer enormen Präzision auf den Punkt. Ihre Beiträge sind eine echte Bereicherung und ich hoffe, dass sie diesem Blog noch lange erhalten bleiben.

    “Kinder als Schutzschilde, Kinder als lebende Bomben, Kinder als Krieger, Kinder als Propagandawaffe. All das ist nichts Ungewöhnliches, das gehört zum dschihadistischen Alltag.”

    Der Zivilisationsgrad einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Das sagt einiges über den Zustand der islamischen Welt und über die charakterliche Verfassung vieler jungen männlichen muslimischen Migranten aus.

    Es ist unter anderem dieser unaussprechliche Zynismus den schwächsten gegenüber, den die sogenannten “Progressiven” mit den Islamisten teilen.

    Sowohl der von den Progressiven lange vorbereitete zivilisatorische Selbstmord der westlichen Kultur als auch die Expansionsbestrebungen der Islamisten in Europa führen über den vielschichtigen Missbrauch und die Vernichtung von Kindern. Was waren die beliebtesten Anschlagsziele der Islamisten in Russland?

    Die großen Missbrauchsskandale der 1990iger-Jahre waren nicht etwa ein Produkt westlicher Kultur, wie es damals einige besonders “helle” Köpfe darzustellen versuchten, sondern waren erste Vorbeben an den aufbrechenden Rissen auf der kulturellen europäischen Kontinentalplatte.

    Jene Gegenden bzw. Kreise in denen in den 1990iger-Jahren Missbrauch besonders weit verbreitet waren, sind auch jene Gegenden bzw. Kreise in den die islamistische Zersetzung, Unterwanderung und Korruption besonders fortgeschritten ist.

    Auch die Weichenstellungen für die Implementierung der Gender Ideologie sowie für die weitgehende Demontage der militärischen Infrastruktur in Europa erfolgten in den 1990iger-Jahren. Wer eine Kultur nachhaltig zerstören will, beraubt sie ihrer Fähigkeit zur Reproduktion und Selbstverteidigung.

  3. caruso

    Ein großartiger Artikel! So wahr, daß es wahrer kaum sein kann. Gut zu wissen, daß es in dieser total verrückten Welt immer noch normal denkende Menschen gibt. Leider zu wenige und auch diese sind zu leise. “Leise” ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Würden sie so laut schreien wie die anderen, würden sie vielleicht nicht so normal-vernünftig denken können. Die Weigerung der westlichen Politiker und Medien die Realität zu sehen, zugleich verdrehen, auf den Kopf zu stellen ist zum Verzweifeln. Was tun?
    lg
    caruso

  4. Thomas Holzer

    @aneagle
    passend zu Ihren Ausführungen: Herr Abbass hat -angeblicher Weise- EUR 20.000 für die neue Moschee in Moskau gespendet. Wo das Geld wohl herkam?! Wahrscheinlich aus EU-Fördertöpfen…………..

  5. Maria

    ein sehr sehr guter Artikel,
    warum hilft auch niemand den armen missbrauchten Frauen und Kindern vor Ort,
    hat es nicht immer geheißen Frauen und Kinder zuerst und hier gehen die Männer zuerst …

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