Die Nenbelmaschine der Islamischen Glaubensgemeinschaft

Von | 15. Juni 2017

“….Immer wieder, so beklagt sich die „Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ), habe sie in der Vergangenheit Terroranschläge verurteilt, doch seien diese Distanzierungen öffentlich kaum wahrgenommen worden. Um dem entgegenzuwirken, haben mehrere Hundert Imame der Glaubensgemeinschaft heute eine Deklaration gegen „Extremismus, Gewalt und Terror“ veröffentlicht. Nimmt man das rege mediale Echo als Maßstab, so war die Initiative ein voller Erfolg. Inhaltlich tut sich allerdings dasselbe Problem auf, das schon frühere Distanzierungen vom Terror charakterisiert hat: Anstatt sich selbstkritisch mit den problematischen Punkten der islamischen Lehre und Tradition auseinanderzusetzen, streiten die Imame der IGGiÖ einfach ab, dass „Allahu akbar“ schreiende Mörder überhaupt etwas mit dem Islam zu tun hätten…..” (hier)

21 Gedanken zu „Die Nenbelmaschine der Islamischen Glaubensgemeinschaft

  1. Calderwood

    Die Imame mußten sich entscheiden, ob ihr Statement über den Terror theologisch korrekt oder propagandistisch beschönigend sein soll – und sie haben die zweite Option gewählt.

  2. stiller Mitleser

    Solche Deklarationen sind doch immer die billigste Art sich abzuschütteln. Wie lang hat es gedauert und was alles mußte passieren, bis überhaupt so eine Deklaration zustandekam, bisher setzte man nämlich auf Presseauftritte “du doux, du flou” .

  3. Die neue Rechte

    Sie nennen es Taqiyya.
    Bei uns nennt man es lügen. Es ist erstaunlich, wie medial Behauptungen als Fakten durchgehen.

  4. mariuslupus

    “An ihren Taten wird man sie messen”, die Imame und die ganze islamische welche auch immer Gemeinschaft. In jeder Diskussion fängt ein gelernter und geschulter Moslem seinen Satz mit “Ja, aber”, an. Wird in dieser Art der Argumentation vom Diskussionsleiter eifrig unterstützt. Z.B. gestern bei der Verschleierungsförderin im ARD, am Ende sind alle anderen, die Ungläubigen, Schuld an dem Terror. Einfache Prämise, würden endlich die Ungläubigen so wie die Moslems leben, müssten die Moslems nicht sich selbst und die Ungläubigen dazu, in die Luft sprengen.

  5. waldsee

    welche Geisteskinder stehen hinter einer solchen “Erklärung”?
    Sie drücke damit aus,daß sie nichts,gar nichts verstanden haben.

  6. sokrates9

    Steht der Koran über der Verfassung? Allein dieser Punkt ist für einen Imam nicht beantwortbar!

  7. Humanist

    @sokrates: klar steht der koran für den imam über der verfassung. er kanns halt nur “intern” posaunen.

  8. Hausfrau

    Solange die österreichischen Imame sich nicht öffentlich von den Mordaufforderungen an Nichtmuslimen im Koran distanzieren, ist diese “Deklaration” nicht ernst zu nehmen.
    Ja ich weiss schon, nun kommt das strapazierte Argument der “falschen Übersetzungen”, wo uns die Islamgelehrten glaubhaft machen wollen, dass im arabischen Urtext des Koran dies alles anders gedeutet wird. Unverständlich bleibt mir, als die österr. Religionsbehörde im Ministerium diese Glaubensgemeinschaft staatlich anerkannt, welche als Grundlage den Koran als Beweis dem Antrag beigefügt hatte. Denn im Prüfungsverfahren wäre dann klar ersichtlich geworden, dass manche Gebote den hier gültigen Menschrechten völlig wiedersprechen. Also wäre eine Ablehnung auszusprechen gewesen.

  9. sokrates9

    Humanist@ Richtig! Nur was hat er dann in Österreich verloren??Die Staatsleugner werden in Österreich eingesperrt, was passiert dann mit Leuten die de facto den Staat bekämpfen und die Sharia einführen wollen??

  10. Falke

    Gestern in der ARD bei Sandra Maischberger: Die schon öfter in verschiedenen deutschen Talk-Shows aufgetretene mehrfach bekopftuchte Muslima namens Hübsch auf die Frage, warum sich die Moslems von den islami(sti)schen Attentaten nicht distanzieren: “Warum soll ich mich von etwas distanzieren, mit dem ich nichts zu tun habe?” Die übliche, altbekannte Leier: der Islam hat mit dem Islam nichts zu tun.

  11. Falke

    @mariuslupus
    Entschuldigung, habe Ihren Beitrag erst jetzt gelesen: offenbar haben Sie auch die gestrige Maischberger-Sendung mit der Muslima Hübsch angeschaut.

  12. Lisa

    @Hausfrau: ja. wenns falsch übersetzt ist, dann übersetzts doch richtig… Wie man allerdings vordrasiatische und afrikanische kulturelle Ansichten besser übersetzen, bzw. von Grund auf ändern kann, bleibt Aufgabe von… von wem eigentich? Jemand, der Jahrtausende lang auf tribalistische statt individuaistische LEbensziele hin erzogen/sozialisiert wurde, kanndas schlecht einfach ablegen, nehme ich an. Zudem braucht es Intelligenz, Bildung, hohe ethische Standards, die nicht nur befolgt werden, wenn Strafe droht (wie Kinder das zu tun pflegen, bevor ihre Gewissensbildung stabilisiert ist). Selbstverwirklichung, solange sozialkompatibel, ist im liberalen Gesellschaften ein hoher Wert, die biologische Herkunft hingegen ist nicht so wichtig wie in Kulturen, wo Kinder nicht als Individuen wahrgenommen werden, sondern als Rädchen im ethnischen GEtriebe zu funktonieren haben.

  13. Hausfrau

    @Lisa:
    Die Islamwissenschaftler *) behaupten, der Koran ist nur in arabischer Sprache und Schrift verständlich. Daher sollten wir alle arabisch lesen und schreiben lernen.
    Der Islam verweigert sich seit 1.500 Jahren neiuer Erkennisse und Entdeckungen. Eine Handvoll von neuen und nachhaltigen Ideen der Moslems stehen hunderttausende Erfindungen/Entdeckungen/Patenten der Nichtmoslems gegenüber.

    *) damit meine ich nicht die nichtmohammedanischen Wisssenschaftler, welche sich beruflich mit dem Islam beschäftigen.

  14. Geheimrat

    Wie soll auch ein Ungläubiger den ISLAM verstehen…………?????

    1. Du hast den Koran gar nicht gelesen!
    2. Du hast den Koran nicht richtig gelesen!
    3. Du hattest die falsche Übersetzung!
    4. Den Koran kann man gar nicht übersetzen, denn er ist Gottes Wort!
    5. Wenn du den Koran gelesen hast, hast du ihn falsch verstanden!
    6. Wenn du vielleicht Teile verstanden hast, hast du eben nicht alles verstanden!
    7. Auch wenn man den Koran sein ganzes Laben lang studiert, kann man ihn nie ganz verstehen!
    8. Du hast den Kontext nicht berücksichtigt!
    9. Du bist ein intoleranter Rassist ohne Respekt!
    10. Du bist ein Ungläubiger, du kannst den Islam eh nicht verstehen!
    11. Du bist psychisch gestört, du brauchst Hilfe!
    12. Sunniten sind keine richtigen Moslems !
    13. Shiiten sind keine richtigen Moslems !
    14. Aleviten sind keine richtigen Moslems !
    15. Wahhabiten sind keine richtigen Moslems !
    16. WIR sind richtige Moslems !
    17. Möge Allah dir den richtigen Weg weisen.
    18. Du bist ein Kâfir („Ungläubiger“) und kommst sowieso in die Hölle, inshallah!”

  15. Lisa

    @Geheimrat: *g* – genauso und ähnlich erlebe ich das auch bei Disklussionen… Grunderfahrung indes: je dümmer, ungebildeter, gestörter, selbsunsicherer, desto fanatischer. Nur – hm – wo sollen die andern denn alle hingeschickt werden?!? Eine Umerziehung ist angesichts der Paraööeögesellschaften erschwert. In der Generation meiner Mutter wurden protestantische Kinder von den meist bildungsfernen, aus Berggebieten und vom Lande in die Städte gezogenen katholisch erzogenen Mitschülern genauso als Ketzer beschimpft und hatten die tiefe Überzeugung, dass die alle in die Hölle kommen… Nur waren das nicht ganze Schulklassen voll – und die Anpassung gelang – nicht zuletzt auch, weil die Sprache m.o.w. die gleiche war. Kinder wollen in der Regel sein “wie alle*. Nur eben auch, wenn sie in einen islamischen Kindergarten gehen (müssen)… Warum das in Wien so gefördert wird, ist mir ein Rätsel.

  16. aneagle

    Die IGGiÖ weiß genau was sie tut. Das ist ein geradezu exemplarischer Fall von Taqiyya (s.Google). Ob nun aus Furcht, Vorsicht oder strategischer Täuschung, sei dahingestellt. Wir , die Ungläubigen, können jedoch daran ermessen, wie zuverlässig glaubwürdig jene Kräfte sind, die eine mangelnde Akzeptanz ihrer Distanzierung beklagen. Einen mangelnden Wissen über den Koran und insbesondere über seine Mittel und Ziele, können die Imame der IGGiÖ wohl schwerlich ins Treffen führen.

    Zunächst, die aus dem erhellenden Zusammenhang gerissene, Koransure 5.32:
    Diese findet sich bereits in einem älteren religiösen Elaborat, dem babylonischen Talmud, (ca.200-70 v.Ch) im Traktat Sanhedrin 73 und lautet:
    „Wer auch immer ein einziges Leben rettet, der ist, als ob er die ganze Welt gerettet hätte” (s.auch im Film “Schindlers Liste”)

    diese alte rechtliche Richtlinie ist eigentlich ganz unmissverständlich. Trotzdem findet sich im (jüngeren)Jerusalemer Talmud, ca. um die Zeit (600 n. Chr) der Entstehung des Korans, ihre reformatorisch- ergänzende Festlegung im Traktat 23a-b wie folgt:
    “Nur für diesen Zweck wurde der Mensch erschaffen: Zu lehren, wer eine einzige Seele zerstört, zerstört die ganze Welt. Und wer eine einzige Seele rettet, rettet die ganze Welt…”

    Das ist, obwohl weiter gefasst, noch unmissverständlicher.

    Die zitierte Koransure 5.32 öffnet mit ihrer im Original nicht vorhandenen Einfügung
    „ der auch sonst kein Unheil auf Erden gestiftet hat“
    alle Türen zu weiteren “missverständlichen” Interpretationen. Zumal der Koran wortwörtlich zu nehmen ist und jegliche Abweichung vom vorhandenen Wort eine schwere Sünde darstellt. Wie gut, dass es verschiedene Sprachen und Übersetzungen gibt! ( vgl. auch die verschiedenen Übersetzungen von Islam – a.: Unterwerfung. Hingabe, b.: Bemühung, Anstrengung) Damit lassen sich “Übersetzungsfehler” trefflich darstellen. Aber auch, das Tor zur Täuschung sperrangelweit aufreißen. Hier bleiben die Muslime bisher weltweit in der Bringschuld, will man ihrer Bereitschaft sich in eine Weltgemeinschaft einzuordnen, Glauben schenken. Aber das schlechte Beispiel findet auch schon gelehrige weltliche Nachahmer- z B das ZDF im Jahre 2014 Ein Beispiel, wie schlechtes Beispiel Schule macht: http://www.atheisten-info.at/infos/info2206.html

    Fazit: So wie Demokratie nicht gleich Demokratie ist, gibt es auch zwischen monotheistischen Religionen, ihren Gläubigen und der Art, wie sie ihren Platz in der Welt beanspruchen, gravierende erhellende Unterschiede.

  17. mariuslupus

    @Falke
    Ein normaler Mensch hält diese “Diskussionen” nicht lange aus. Auch heute bei der anderen Propagandistin mit gleichgeschalteten Politikern.
    Der Ablauf der Diskussionen in den deutschsprachigen TV`s, erinnert mich immer mehr an Schauprozesse im Ostblock der fünfziger Jahre. Auch dort, hatten die Teilnehmer ein Skript an den sie sich halten mussten. Nur das Ende ist dann anders, alle die brav alles nachgeplappert haben werden belohnt, das reaktionäre Feigenblatt wird mit vereinten Kräften der anderen im Studio, inkl. der Claquere im Publikum, zum Schweigen gebracht.

  18. Antonia Feretti

    Ich denke, die Imame sind schlau. Sie wissen genau, dass Islamisierung durch Terror nicht funktioniert! Und sie wissen auch, dass nur eine verschwindend kleine Anzahl westlicher Menschen den Koran kennt! Also machen sie den Ungläubigen mit aus dem Zusammenhang gerissenen Koranzitaten was vor! Und betreiben die Islamisierung auf zivilem Wege. Mit islamischen Kindergärten und Schulen, islamischer Kleidung, Durchsetzen islamischer Bräuche in Schulen und Betrieben, Neugründen von Moscheen, Muslime im öffentlichen Dienst, usw, usw.
    Und werden dabei von europäischen Gutmenschen unterstützt, die den fake-Zitaten ungeprüft glauben ( weil selber nachlesen zu mühsam ist?)

  19. astuga

    Was hiervon dubiosen Imamen zelebriert wird ist eben nicht eine Absage an Gewalt und Radikalismus.
    Sondern eine Absage dran, dass dies ursächlich mit dem Islam zu tun habe.

    Aber weder Faschismus noch Kommunismus werden dadurch besser, dass Nazis und Kommunisten behaupten, KZ und Gulag hätten keine Grundlage in ihrer jeweiligen Ideologie.
    Noch absurder wird das ganze wenn man weiß, dass gerade auch die IGGiÖ immer schon ein Tummelplatz für Fundamentalisten war und ist, so wie auch ihre Großmoschee in Wien.
    Nur ein Bspl. das die Problematik innerhalb der IGGiÖ aufzeigt: Adnan Ibrahim.
    http://oe1.orf.at/artikel/210279

    Ebenso hier, die Ausladung von Salafisten erfolge eben erst nachdem von außen Druck gemacht wurde!
    news.at/a/keine-hasspredigten-heiligen-abend-seminar-muslime-wien-284183

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