Die neue Schamlosigkeit zerstört die Fundamente unserer Freiheit

“…Scham ist ein Gefühl, das die Grenzen von innerem und äusserem Selbst zum Wohl der Gesellschaft austariert. Mit dem auswuchernden Online-Exhibitionismus geht jene geheimnisvolle persönliche Aura verloren, die reife Beziehungen ermöglicht. Wer sich nicht entblösst, hat etwas zu verbergen und gerät unter Verdacht…” (NZZ, hier)

2 comments

  1. Falke

    O.T. (passt aber irgendwie zum Thema “Schamlosigkeit”): Wer vielleicht geglaubt hat, Kurz habe die nunmehr türkise ÖVP irgendwie gezähmt oder könne sich auf sie verlassen, hat sich schwer getäuscht. Kaum 6 Monate im Amt, fangen die eigenen Landeshauptleute – wie üblich – wieder an, ihm mit aller Wucht “das Hackl ins Kreuz” zu hauen. Vom eher schlicht gestrickten Tiroler Dorfgendarmen ist man es ja gewohnt, aber da haben sich gleich alle übrigen angeschlossen, sozusagen nach dem Motto “Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan (also die Wahl gewonnen), der Mohr kann gehen. Das Sagen haben immer noch wir”. Damit erledigen sie auch noch die Arbeit von Kern, der ja eher hilflos wirkt. Schamlosikgeit ist wohl ein sehr zahmer Ausdruck dafür.

  2. Fugg Censors

    Ich verstehe wenn Jugentliche sich in ihrer Peergroup dem Gruppenzwang unterwerfen.
    Eine erwachsene, gefestigte Persönlichkeit sollte Scham, Privatheit und Individualität in seiner ihm eigenen Art ausleben. Einer negativen Kritik (Mobbing) geht immer eine Action oder Preisgabe voraus. Die Bewertung ist wieder abhängig von der Persönlichkeit des Kritisierten.
    Einem Nudisten kann ein Dick-Pic völlig wurscht sein, währed ein Moslem über das exponierte Haupthaar seiner Frau Amok läuft.

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