2 comments

  1. Selbstdenker

    Eine – meiner Meinung nach – sehr schlüssige Erklärung liefert Glenn Beck:
    https://thelandofthefreeblog.wordpress.com/2019/11/18/glenn-beck-presents-the-democrats-hydra/

    Der Einfluss von Sozialismus auf die Arbeiterschaft wird überschätzt, während die Verwurzelung in der Oberschicht und der verbeamteten Mittelschicht unterschätzt wird.

    Je nachdem wer derade gegen wen ausgespielt wird, werden verschiedene Töne angeschlagen:
    mal nationalistisch – mal internationalistisch,
    mal religiös – mal säkular,
    mal technokratisch – mal ökologistisch,
    mal vermeintlich “demokratisch” – mal offen autoritär,
    mal elitistisch – mal proletarisch,
    etc.

    Gemeinsam ist dieser Klaviatur der unbegrenzten zentralisierten Macht über alles und jeden die Verachtung gegenüber freien Entscheidungen dezentraler eigenständiger (damit: eigenverantwortlicher) Akteure.

    Die Sprache dieser Sozi-Snobs ist verräterisch:

    Den “Überschüssigen” (deplorables) – das sind diejenigen, die ihre Existenz vor “der Gesellschaft” nicht rechtfertigen können – hat der Fabian Socialist George Bernard Shaw schon vor rund hundert Jahren ein “humanes” “sozialverträgliches” Frühableben mittels Gas nahegelegt.

    Wenn bestimmte Politiker*Innen von “Alternativlosigkeit” sprechen, meinen sie die Alternativlosigkeit ihrer Untergebenen. Alternativlosigkeit ist ein anderes Wort für Ohnmacht, weil derjenige, der keine Alternativen hat, vollständig beherrscht werden kann.

    Wenn Aktivisten “Transparenz” fordern, meinen sie in Wahrheit Kontrolle. Vollständig kontrolliert wird derjenige, der vollständig transparent ist.

    Wenn von “Zivilgesellschaft” gesprochen wird, sind nicht die Bürger eines Landes gemeint, sondern die konformen, ferngesteuerten Aktivisten in der Gesellschaft: die “nützlichen” Idioten, die Lemminge und NPCs.

    Wenn von “Rechts” oder gar von “Nazis” gesprochen wird, sind nicht National-Sozialisten gemeint, sondern Bürger, die ihr Recht in Ruhe gelassen zu werden, einfordern.

    Der Drang andere vollständig zu beherrschen mündet auf direkten Weg in Extremismus. Der Wunsch von anderen in Ruhe gelassen zu werden kann per Definition nicht extremistisch sein.

  2. Johannes

    Nach meiner Meinung ist Sozialismus und im Besonderen Kommunismus das Gegenteil von Individualismus.
    In linken Systemen ist jeder der eine individuelle Haltung hat verdächtig, er kann sich nicht in das Kollektiv einreihen aber gerade das Einordnen ins Kollektiv ist das Wesen der Linken.

    Ein ehemaliger sozialistischer Bundeskanzler der alles für sehr kompliziert hielt, hatte nichtsdestotrotz eine sehr einfache Beschreibung des Sozialismus genannt: “Ohne die Partei bin ich nichts“.

    Sehr bald war die Partei am Ende ihres Lateins, ähnlich wie in der DDR mussten auch die Sozialisten in vielen westlichen Ländern erkennen das sie nicht direkt – Wirtschaft – können. Man hat erkannt das es wesentlich effektiver (für die Partei) ist die Wirtschaft vom Sozialismus insofern zu entkoppeln als das man nicht mehr für den wirtschaftlichen Erfolg sondern nur noch für klassenkämpferische Agenden zuständig sei.

    Die moderne Wirtschaft macht aber die Arbeiter zu Partner und der Sozialismus wird in vielen Fällen dadurch zum Relikt.
    Mit diesen Problemen kämpfen viele sozialistische Parteien im Moment. Klassenkampf ist keine adäquate Antwort auf die Herausforderung aber etwas anderes fällt den meisten Genossen im Moment scheinbar nicht ein.

    Migration und Klima sind daher neue lohnenswerte Aufgabengebiete geworden in die man sich mit der ganzen Inbrunst einer kämpferischen Bewegung hineinkniet.

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